IEF, 28.06.2019 – Anlässlich eines Aktionstages gegen Cybermobbing im Vatikan spricht sich Papst Franziskus dagegen aus, andere im Internet klein zu machen.

Wie kathpress berichtet führte die päpstliche Stiftung „Scholas Occurentes“ kürzlich einen Aktionstag gegen Cyber-Mobbing von Jugendlichen durch. Auch Papst Franziskus mahnte an diesem Tag zu einem fairen und respektvollen Umgang im Internet. In einer Videobotschaft ruft er dazu auf dem Mobbing „den Krieg zu erklären“, weil es die Würde des Menschen schmälere. Stattdessen solle man sich für Dialog einzusetzen. Anstatt einander herabzusetzen sollten Menschen einander mit Geduld zuhören und so wahren und friedlichen Dialog zu ermöglichen.

Wie auch das Domradio berichtet, war der Aktionstag in eine viertätige Veranstaltung eingebettet, die unter anderem auch von großen Internetkonzernen wie Google oder Microsoft unterstützt wurde. Rund 30% der Jugendlichen geben laut „Scholas Ocurentes“ an, bereits Opfer von Cyber-Mobbing geworden zu sein, 82% von Mobbing in der Schule. Die Stiftung wurde von Jorge Bergoglio in seiner Zeit als Kardinal selbst gegründet und setzt sich in 190 Ländern weltweit für Schulbildung durch neue Technologien ein. (LG)

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