IEF, 11.2.2019 – Im Rahmen einer Begegnung mit der italienischen “Bewegung für das Leben” im Vatikan bekräftigte Papst Franziskus, dass die Abtreibung kein Menschenrecht sein könne, sondern vielmehr ein Zeichen einer weit verbreiteten „kalten Berechnung“ sei.

Insbesondere kritisierte er die Gesetzgebung, die in vielen Staaten die Abtreibung unterstützen würde. Er appellierte explizit an alle Politiker, „unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung die Verteidigung des Lebens als Grundstein des Gemeinwohls zu achten und hierfür in der Gesellschaft einzutreten”.

Wie kann Frauen nach einer Abtreibung begegnet und geholfen werden? 

In diesem Zusammenhang äußerte sich der Heiligen Vater auf seinem Rückflug von Panama, indem er neuerlich erklärte, es allen Priestern zu erlauben, die Abtreibung aus Barmherzigkeit vergeben zu dürfen. Das IEF hat berichtet. Im Beichtstuhl zähle der Trost, nicht die Strafe. Er empfehle den Müttern, „mit ihren Kindern zu sprechen, ihnen die Schlaflieder zu singen, die sie nicht für sie singen konnten.“ Den Frauen müsse geholfen werden, einen Weg zu finden, sich mit ihren ungeborenen Kindern zu versöhnen und das Geschehene zu verarbeiten. Mit Gott sei die Vergebung bereits da, den Qualen der Abtreibung müsse mit Barmherzigkeit begegnet werden.

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