IEF, 19.12.2019 – Die USA haben sich erneut gegen die Bezugnahme auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte in internationalen Dokumenten gestellt.

Wie Asia Sentinel berichtet, sprachen sich die USA letztens zum wiederholten Male gegen eine im Rahmen der UNO verabschiedete Erklärung aus, da diese Bezüge zu „sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten“ enthielt, die oft als ein vermeintliches „Recht auf Abtreibung“ ausgelegt werden.

Die Abschlusserklärung wurde während einer ministeriellen Konferenz der Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen (ESCAP) letztlich ohne die Stimme der USA, das heißt ohne eines Konsenses, beschlossen.

Damit bestätigte die USA ihre bereits mehrfach manifestierte ablehnende Haltung gegenüber Tendenzen, ein „Recht auf Abtreibung“ auf internationaler Ebene etablieren zu wollen. Letztens führten die USA beim UN-Bevölkerungsgipfel in Nairobi eine Allianz von 10 Ländern an, die die Erklärung von Nairobi ablehnte, da diese ambivalente Begriffe wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte beinhaltet. Stattdessen sprach sich die Staatenallianz, darunter auch Brasilien, Ungarn und Polen für ein Recht auf Leben, auf Freiheit und persönliche Sicherheit eines jeden Menschen, auch der ungeborenen, aus. Das IEF hat berichtet. (AH)

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