IEF, 4.6.2019 – Die St. Elisabeth Stiftung bemüht sich um Stabilität für Mütter und Kinder in Notsituationen – die gemeinnützige Initiative „Vergissmeinnicht“ bewirbt die Möglichkeit, eine gemeinnützige Organisation letztwillig zu bedenken.

Die St. Elisabeth Stiftung besteht seit dem Jahr 2010 und entstand aus den kirchlichen Einrichtungen „RAT und HILFE“ und dem „Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen“. Ziel der Organisation ist es, schwangere Frauen sowie wohnungslose und alleinerziehende Mütter und ihre Kinder in schwierigen Situationen bestmöglich zu unterstützen. Unter anderem umfasst das vielseitige Angebot der Stiftung eine Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle, das Wohnprojekt Benedictus, zwei Mutter-Kind-HäuserStartwohnungen sowie eine Webstube und Kreativwerkstatt. Müttern in ausweglosen Situationen sollen so neue Perspektiven und Chancen in einem stabilen Umfeld eröffnet werden.

Seit kurzem ist nun die St. Elisabeth Stiftung Mitglied von „Vergissmeinnicht – Die Initiative für das gute Testament“. Die Initiative umfasst 85 österreichische Organisationen mit gemeinnützigem Charakter aus den Bereichen Soziales, Gesundheit, Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Tierschutz und Umweltschutz, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung. Gemeinsam mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria (FVA), soll Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, auch über das Lebensende hinaus Gutes zu tun. Dadurch soll die österreichische Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden, neben der Familie auch eine gemeinnützige Organisation in einer letztwilligen Verfügung zu bedenken. „Vergissmeinnicht“ bietet neben einer möglichst neutralen allgemeinen Information auch professionelle rechtliche Beratung durch eine Partnerschaft mit der Österreichischen Notariatskammer. (FF)

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