Schwerpunkt Ehe

    Ehe2017-12-06T11:42:20+00:00

    Project Description

    Ehe für alle

    Ehe (Bleibt gleich)

    Die Ehe ist eine öffentlich wirksame, auf Dauer intendierte, unzertrennliche Gemeinschaft von Mann und Frau mit der Absicht, Kinder zu zeugen, diese zu erziehen und sich gegenseitig Beistand zu leisten.

    Check IEF Die Lebensgemeinschaft von Mann und Frau ist einzigartig

    … denn nur aus der Verbindung von Mann und Frau können Kinder gezeugt werden

    Check IEF Die leibliche Elternschaft ist die Keimzelle der Gesellschaft

    … denn nur sie sichert die Generationenfolge

    Check IEFDie Würde des Menschen fordert den Respekt individueller Unterschiede

    … daher verlangen die Menschenrechte, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Denn jedes Kind weiß: nur weil ich was will, heißt das noch lange nicht, das ich ein Recht darauf habe.

    Check IEF Für Kinder sind die leiblichen Eltern etwas Besonderes

    … Plan A für Kinder ist, bei ihren leiblichen Eltern in stabiler, auf gegenseitigen Beistand ausgerichteter Gemeinschaft aufzuwachsen – für diese einzigartige Beziehung ein eigenes Rechtsinstitut vorzusehen, ist absolut gerechtfertigt.

    Check IEF Der EGMR (Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte) bestätigt die EHE als Verbindung von Mann und Frau

    … kein Staat ist verpflichtet, die EHE auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Auch wenn das die Lobbygruppen für die Homo-Ehe gerne behaupten.

    Check IEF Der EGMR fordert, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Recht auf Privat- und Familienleben haben

    … und stellt fest, dass diesem mit der Möglichkeit, eine Eingetragene Partnerschaft einzugehen, entsprochen wird

    Check IEF Menschen zweiter Klasse gibt es nicht

    … unabhängig davon ob sie verheiratet, verpartnert, unehelich oder ehelich sind.

    Unsere Forderung: Die Ehe BLEIBT gleich!

    Stellungnahme zur Petition „Ehe gleich“

    Weiterführende Artikel

    FAQs

    Es gibt die Ehe und es gibt die Eingetragene Partnerschaft. Das eine gilt für Mann und Frau, das andere für Mann und Mann bzw Frau und Frau.

    Warum gibt es überhaupt einen Streit um einen Begriff? Die Ehe unterscheidet sich ja gegenüber der eingetragenen Partnerschaft fast nur durch den Namen!2017-02-09T18:11:26+00:00

    Ja, das Wort Ehe hat vorwiegend eine symbolische Bedeutung. ABER:

    • Die symbolische Bedeutung ist wichtig, weil sie zur Verbindlichkeit anspornt, die wiederum für die Nachkommenschaft von größter Bedeutung ist.
    • Nicht weil Mann und Frau Kinder zeugen können, sondern weil das Kind die beiden biologischen Eltern braucht. Darauf hat ein Kind einen Anspruch. Das ist unser Leitbild an dem wir uns orientieren.
    • Nur die Ehe enthält die Treuepflicht. Die Ehe wurde erfunden, um Kinder und Frauen zu schützen. Dies ist heute insbesondere im Hinblick auf Kinder sinnvoll.
    • 75% der Kinder leben bis zu ihrem 18. Lebensjahr bei ihren beiden leiblichen Eltern – es ist durchaus sinnvoll, durch ein Alleinstellungsmerkmal in diese Form der gemeinsamen Zeugung und Erziehungsarbeit zu investieren.
    Aber würde es Österreich nicht gut anstehen, das Eheverbot aufzuheben – gerechter machen – menschlicher machen?2017-02-09T18:08:35+00:00

    Nein, es würde nur die Intoleranz steigern – es ist intolerant, Unterschiede nicht anzuerkennen und sich erst dann am Ziel zu wähnen, wenn alles gleich getreten wurde. Wir sind nicht gerechter, wenn wir den Menschen nicht ihre Unterschiede lassen. Wir sind dann nur gemainstreamt – mit Achtung und Respekt vor dem Einzelnen hat das nichts zu tun.

    Frage: Aber es gibt doch schon gleichgeschlechtliche Ehen in Österreich – Stichwort: Ehe nach Geschlechtsumwandlung in der Ehe2017-02-09T18:08:21+00:00

    Die wenigen Fälle, in denen es zu gleichgeschlechtlichen Ehen kommt, weil einer der Ehepartner eine Geschlechtsumwandlung innerhalb der aufrechten Ehe durchmacht, sind absolut nicht vergleichbar. Es ist höchst bedenklich, wenn sich hier eine Lobbygruppe Einzelfälle zu nutzen macht, bei denen unser Rechtssystem Gott sei Dank im Sinne der Betroffenen eine Ausnahme anerkennt: Menschen, die damit zurechtkommen müssen, sich in ihrem äußerlich erkennbaren Geschlecht überhaupt nicht wiederzufinden, stehen meist unter einer enormen Belastung. Es wäre absolut hartherzig, in einer solcher Situation die Rechtsgültigkeit ihrer Ehe anzuzweifeln. Und außerdem gibt es auch rechtlich einen entscheidenden Unterschied: zum Zeitpunkt der Eheschließung waren die Betroffenen Mann und Frau und das genügt. Der Rest geht den Staat nichts an.

    Und was ist mit „Gleichem Recht für gleiche Liebe“?2017-02-09T18:07:16+00:00

    Es gibt verschiedene Formen der Liebe. Wir maßen uns nicht an, den Grad der Liebe zu beurteilen. Darum geht es aber auch gar nicht. Das einzige was uns allen völlig klar bleiben sollte, ist, dass aus der „Liebe“/Verbindung eines Mannes und einer Frau nun mal ein Kind entstehen kann und aus der von zwei Männern bzw zwei Frauen nicht. Das ist ein wesentlicher Unterschied, der eine unterschiedliche Bezeichnung nicht nur rechtfertigt, sondern auch notwendig macht.

    Würde man die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnen, so müsste man ein wesentliches Element aus dem Gesetz streichen, nämlich die Absicht, Kinder zu zeugen. Gerade das aber ist ein entscheidendes Definitionsmerkmal der Ehe und zeigt die elementare Verwobenheit dieses Rechtsinstitut mit der leiblichen Elternschaft.

    Warum sträuben Sie sich immer noch gegen die Aufhebung des Eheverbots, wenn ¾ der Österreicher die Aufhebung schon längst befürworten – Gleiches Recht für gleiche Liebe2017-02-09T18:06:06+00:00

    Was die Österreicher nachvollziehbarer Weise wollen ist, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird. Aber das ist ja auch gar nicht der Fall. Was jetzt geschieht, ist vielmehr, dass eine kleine Gruppe eindeutig definierte Begriffe unbedingt aufbrechen will, um ihren Willen durchzusetzen. Da geht es doch gar nicht mehr um gleiche Rechte. Da geht es doch schon längst darum, Wesensunterschiede platt zu machen. Das wäre so, als wenn jetzt alle Frauen nur mehr als Männer bezeichnet werden wollen, um zu zeigen, dass sie gleich berechtigt sind. Natürlich sind Männer und Frauen gleichberechtigt – aber deswegen werden wir jetzt nicht anfangen die einen als die anderen zu bezeichnen.

    Kritisiert wird auch, dass die Eingetragene Partnerschaft in manchen Ländern, in denen es die gleichgeschlechliche Ehe gibt, nicht anerkannt wird2017-02-09T18:05:06+00:00

    Es ist nicht im Einflussbereich eines Nationalstaates zu regeln, was andere Staaten anerkennen oder nicht. Dafür gibt es internationale Abkommen oder Beglaubigungen oder ähnliche Instrumente im Einzelfall, um Missverständnisse klar zu stellen.

    Aber durch die Eingetragene Partnerschaft müssen sich Homosexuelle, wenn sie ihren Personenstand angeben, immer gleich (zwangs)outen2017-02-09T18:03:28+00:00

    Diese Sorge ist absolut überzogen:

    1. Dient sowohl die Ehe als auch die Eingetragene Partnerschaft ja gerade der öffentlichen Erklärung einer Verbindung
    2. Und zweitens kann man das in Formularen ganz einfach lösen: statt verheiratet und verpartnert einzeln anzuführen, fragt man einfach nach verheiratet/verpartnert in einem.
    Das Eheverbot soll ja vor allem deswegen aufgehoben werden, weil immer noch 33 Unterschiede zwischen der Zivilehe und der Eingetragenen Partnerschaft bestehen sollen2017-02-09T18:01:46+00:00

    Es kann durchaus sein, dass es immer noch rechtliche Unterschiede gibt, die nicht wirklich gerechtfertigt sind, die kann man sich im Detail anschauen und – wenn es keine sachlichen Gründe für den Unterschied gibt – ändern. ABER deswegen brauche ich doch nicht plötzlich die Ehe als Partnerschaft bezeichnen oder umgekehrt.

    Aber die Fähigkeit, Kinder zeugen zu können, ist ja gar keine Voraussetzung, eine Zivilehe einzugehen?2017-02-09T17:59:34+00:00

    Richtig: die Fähigkeit nicht – aber die Absicht, gemeinsam Kinder zu zeugen – und nur die geht den Staat etwas an. Der Staat prüft nicht, ob das Paar fruchtbar ist – das wäre viel zu intim. Aber es muss die glaubwürdige Absicht haben – und die gibt es nun einmal nur in der Verbindung von Mann und Frau

    Aber auch in der Theorie können Greise keine Kinder zeugen und trotzdem können sie eine Ehe schließen, Stichwort: Josefsehe, Ehen am Sterbebett2017-02-09T17:56:37+00:00

    Auch hier gilt: rein theoretisch können ein Mann und eine Frau gemeinsam Kinder zeugen – der Staat prüft nicht, ob die Menopause schon eingetreten ist, aufgrund einer Chemotherapie Unfruchtbarkeit vorliegt, oder das Paar von irgendwoher noch eingefrorene eigene Samen- bzw Eizellen hat. Das geht den Staat auch bei der Eheschließung nichts an. (im Reproduktionsmedizinrecht dann schon …)

    Abgesehen davon beweist uns ja gerade die Reproduktionsmedizin immer wieder, dass aus Ei- und Samenzellen auch nach der Menopause oder der Entfernung der Gebärmutter/Eierstöcke noch ein leibliches Kind gezeugt werden kann (eingefrorene Eizellen, Eierstockgewebe, hormonelle Stimulationen).

    Aber es gibt ja auch Ehen von Leuten, die unfruchtbar sind2017-02-09T17:55:06+00:00

    Die Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau mit der Absicht, Kinder zu zeugen. Es geht dem Gesetz da nicht darum zu prüfen, ob das jeweilige Paar fruchtbar ist. Es reicht, dass die Verbindung theoretisch Kinder zeugen kann. Das können Mann und Mann oder Frau und Frau allein nicht einmal in der Theorie.

    Aber abgesehen davon gibt es doch keinen vertretbaren Unterschied zwischen einer Ehe und einer EP, in der Kinder aufwachsen?2017-02-09T17:53:50+00:00

    Selbst wenn es keinen einzigen Unterschied mehr in den Rechtsfolgen der beiden Rechtsinstitute geben sollte, braucht die Ehe nicht umdefiniert zu werden. Auch Männer und Frauen haben die gleichen Rechte und dennoch müssen jetzt nicht alle Männer als Frauen bezeichnet werden.

    Aber was ist der Unterschied? Ob Mann und Frau oder Männer bzw Frauen ist doch egal2017-02-09T17:50:07+00:00

    Für das (bereits geborene wie erst zu zeugende) Kind ist die Ehe die Möglichkeit seiner leiblichen Eltern, öffentlich zu deklarieren und rechtlich verbindlich zu erklären, in Gemeinschaft leben und für einander Sorge tragen zu wollen. Das trifft auf keine andere rechtliche Fürsorgegemeinschaft zu, selbst wenn in ihr Kinder gleich gut oder sogar noch besser als leibliche Kinder betreut werden.

    Allein aus der Verbindung von Mann und Frau können Kinder entstehen. Diese einzigartige leibliche Beziehungsmöglichkeit zwischen Eltern und Kindern ist allein durch die Ehe geschützt, weswegen diese auf Mann und Frau beschränkt und ua durch die Absicht, Kinder zu zeugen, definiert ist.

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