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VA / Pro-Life: Papst Franziskus bekrÀftigt seine Kritik an Abtreibung und Sterbehilfe
IEF, 14.01.2021 â Der Heilige Vater warnte im Rahmen eines kÃŒrzlich veröffentlichten Interviews mit dem italienischen TV-Sender âCanale5â erneut vor einer âKultur des Wegwerfensâ und skizzierte LösungsansÀtze fÃŒr die Antworten auf die vielen Konfliktherde weltweit.
Die Bedrohungen am Lebensanfang und -ende seien keine religiösen, sondern menschliche Probleme. Es seien Probleme menschlicher Ethik. Es könne nicht richtig sein, ein Menschenleben zu vernichten, um ein Problem zu beseitigen, so Papst Franziskus. Dies gelte fÃŒr die Abtreibung ebenso wie fÃŒr die Sterbehilfe: âNiemand darf den Tod eines Menschen beschleunigen, damit alles fÃŒr uns angenehmer wird, damit wir weniger Probleme habenâ.
Die Pandemie und die Wirtschaftskrise wÃŒrden noch lÀnger andauern. „Aus einer Krise geht man entweder besser, oder schlechter hervor, man bleibt nicht gleichâ, so der aus Argentinien stammende Papst. Die Menschen sollten sich nicht verschlieÃen. Der Glaube, zu dem nicht jeder einen Zugang fÀnde, sei ein Geschenk Gottes.
Die drÀngendste Herausforderung unserer Zeit sei jedoch die Lage der in Armut lebenden Kinder. Dazu sagte der Heilige Vater: âEs gibt Kinder, die im Krieg geboren wurden und seit zehn Jahren im Krieg leben. Sie wissen nicht, was Frieden ist.â
Ein Monat Krieg koste gleich viel wie ein Jahr ErnÀhrung â die vielen Konfliktherde weltweit seien zu beklagen. Papst Franziskus ging in seinen Aussagen sogar so weit, die aktuelle Situation als den âDritten Weltkrieg in StÃŒckenâ zu benennen.
âGeschwisterlichkeit und NÀheâ, seien die Lösung, sagt der Heilige Vater und warnte gleichzeitig vor einer âKultur der GleichgÃŒltigkeitâ. GleichgÃŒltigkeit wÃŒrde töten, weil sie uns von anderen Menschen entfremden wÃŒrde. âNÀheâ sei das Wort, das uns Lösungen anbiete. âMit NÀhe kann man Probleme lösen und die Krise ÃŒberwindenâ.
Einen dementsprechenden Appell richtete der Heilige Vater schlussendlich insbesondere auch an Politiker: „Politik ist eine sehr noble TÀtigkeit, wenn sie zum Wachstum der Gesellschaft beitrÀgt.â
Nur mit Einheit könne man Konflikte Ìberwinden, und seien wir der aktuellen Lage gewachsen, so Papst Franziskus in seinen Schlussworten. (AMK)



