IEF, 10.09.2019 – Papst Franziskus fordert „Onkologie der Barmherzigkeit“ und Begleitung von Kranken und ihren Angehörigen in allen Phasen.

Am 2. September empfing Papst Franziskus eine Gruppe von 150 Onkologen der italienischen Vereinigung AIOM in Audienz. Wie CNA berichtet, verurteilte der Papst dabei erneut Euthanasie. Die legale Praxis von Euthanasie in einigen Staaten führe „nur scheinbar zu mehr persönlicher Freiheit, da sie in Wirklichkeit auf einem utilitaristischen Menschenbild basiert“, Technik solle im Dienst der Menschheit stehen und nicht unterscheiden, „wer verdient, weiter behandelt zu werden und wer nicht, weil er nur noch als Last gesehen wird“.

Von den Ärzten forderte der Papst eine „Onkologie der Barmherzigkeit“ und die Begleitung von Kranken und ihren Angehörigen in allen Phasen. Dabei sei stets der Wert eines Menschenlebens im Blick zu behalten. Palliativmedizin sowie eine familiäre Umgebung in Hospizen sollten zudem zur Linderung von Leid beitragen. (LL)

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