AT / Politik: Kugler in Nationalrat gewählt

IEF, 17.10.2017 – Die bisherige Wiener VP-Gemeinderätin Gudrun Kugler wurde am Sonntag in den Nationalrat gewählt. Kugler, die als Spitzenkandidatin in den Wiener Gemeindebezirken 21 und 22 gemeinsam mit ihren Bezirksteams das beste Wiener VP-Ergebnis erzielen konnte, kann sich zudem über ein starkes Vorzugsstimmenergebnis von über 2.000 Stimmen freuen.

„Natürlich war der Anfang schwer“, meint die zukünftige Parlamentarierin gegenüber dem Institut für Ehe und Familie (IEF). „Zuerst musste ich mich einmal bei den Bezirksteams entschuldigen, da ich ihnen ja quasi als Fremde vorgesetzt wurde. Aber wir haben es dann gemeinsam angepackt und wirklich Unglaubliches erreicht: Vor acht Wochen kannte mich noch niemand in Floridsdorf oder Donaustadt und jetzt haben wir unsere Stimmen verdoppelt und ich habe sogar mehr Vorzugsstimmen bekommen als die Spitzen von FPÖ oder SPÖ vor Ort“, freut sich Kugler.

Gudrun Kugler ist für das IEF keine Unbekannte. Die Juristin, Theologin und Mutter von vier Kindern ist in zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen insbesondere in Fragen der Menschenrechte tätig. Vor zwei Jahren kam sie über Vorzugsstimmen in den Wiener Gemeinderat. Dort zeichnete sie sich als besonders aktive Mandatarin aus und konnte sich erfolgreich unter anderem für Maßnahmen gegen Menschenhandel, eine verstärkte Unterstützung von Familien mit Kindern mit Down-Syndrom, Schutzmaßnahmen für verfolgte Kopten oder die Verurteilung des illegalen Organhandels in China einsetzen. In den Medien wird sie gerne mit Adjektiven wie extrem christlich oder fundamental dargestellt.

„Aus unserer Sicht ist die Wahl von Gudrun Kugler besonders erfreulich, da sie bereits seit Jahrzehnten mit unermüdlichen Einsatz und Erfolg in der politischen Diskussion christliche Werte wie Glaubensfreiheit, Antidiskriminierung von Menschen mit Behinderung und umfassenden Lebensschutz vertreten hat“, begrüßt Dr. Stephanie Merckens, Referentin für Biopolitik am IEF Kuglers Einzug ins Parlament und hofft, dass es Kugler gelingen wird, auch manchen Medienvertretern den gesellschaftlichen Mehrwert einer fundierten christlichen Verankerung zu veranschaulichen.

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