AT / Familie: Schulanfang – oft eine familiäre Herausforderung

IEF, 9.9.2018 – Mit dem Schulstart tut sich nicht jedes Kind und damit auch nicht jede Familie leicht. „Rat auf Draht“ und der Katholische Familienverband bieten zeitgerecht Starthilfe.

Ganz gleich, ob nach 9 Wochen die Schule wieder beginnt oder Kinder zum ersten Mal in die Schule gehen, beides kann für die Familie gegebenenfalls Schwierigkeiten bereiten. Um gemeinsam mit den Kindern gelassen und positiv in das neue Schuljahr zu starten, richtete sich die Online-Plattform „Rat auf Draht“ mit 11 Vorschlägen für das neue Schuljahr an die Eltern.

Bereiten Sie sich gemeinsam mit dem Kind auf den Schulstart vor

Eltern werden darin bestärkt, gerade in den Tagen vor Schulbeginn gelassen zu bleiben, mit dem Kind in positiver und ermutigender Art und Weise über die Schule zu reden und nicht schon im Vorhinein Stress oder negative Erwartungen in den Kindern zu schüren. Warnungen á la „Du wirst schon sehen wie das wird“ helfen dem Kind nicht, Positives vom Schulalltag zu erwarten. Eine Hilfe kann es außerdem sein, sich gemeinsam auf den Schulanfang vorzubereiten, eventuell noch einmal ein wenig Stoff zu wiederholen und die notwendigen Besorgungen gemeinsam mit dem Kind zu erledigen, sowie den Alltag und die Aufstehzeiten langsam wieder an den Schulrhythmus anzupassen.

Schaffen Sie gute Lernbedingungen

Eine gute Lernumgebung kann den Kindern zusätzlich eine Hilfe sein, in den ersten Tagen wieder in den Schulalltag zurückzufinden. Gemeinsam mit dem Kind den Schreibtisch aufzuräumen, abends noch einmal überprüfen, ob alles Notwendige für den nächsten Schultag bereitliegt und eine gesunde Jause für die Schule können hier einen guten Rahmen schaffen.

Auch als Eltern Vorsätze fassen

Als zusätzliche Tipps rät die Online-Plattform außerdem dazu,  auch als Eltern Vorsätze für das neue Schuljahr zu fassen, beispielsweise gute Leistungen mehr zu loben, bei Schwierigkeiten unterstützend zur Seite zu stehen oder eventuell einmal ein Gespräch mit den Lehrern zu suchen. Außerdem seien Pausen nicht zu unterschätzen. Nicht nur am Vormittag in der Schule sind diese wichtig, sondern auch zwischen Schule und Hausarbeiten und nach der getanen Arbeit.

Katholischer Familienverband appelliert an die Eltern: „Ihr bleibt die ersten Bezugspersonen“

Der katholische Familienverband richtet sich zu Beginn des neuen Schuljahres mit einer Bitte an die Eltern und ruft dazu auf, sich  gerade während der Schulzeit bewusst Zeit für die Kinder zu nehmen. Auch wenn die Kinder viel Zeit in der Schule verbrächten, sei man immer noch die erste Bezugsperson. Kinder sollten das Gefühl haben, dass man an dem, was sie in der Schule erlebten, wie es ihnen dort gehe und was zu erledigen sei, interessiert sei und sie mit all dem nicht alleine seien, so Astrid Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes.

Schönborn dankt Lehrern: „Die Zukunft unseres Landes liegt auch in ihren Händen“

Kardinal Schönborn richtete sich anlässlich des Schulbeginns mit einem Dank und Segenswünschen vor allem an die Lehrer. „Am Schulbeginn halte ich es für angebracht, allen Unterrichtenden ein Wort des Dankes zu sagen. Die Zukunft unseres Landes liegt auch in Ihren Händen. Gottes Segen für das neue Schuljahr!“

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