-, Pro-Life-INT / Pro-Life: Tausende bei Marsch für das Leben – Finanzierungsverbot von Abtreibungen durch öffentliche Gelder scheitert in den USA

INT / Pro-Life: Tausende bei Marsch für das Leben – Finanzierungsverbot von Abtreibungen durch öffentliche Gelder scheitert in den USA

IEF, 29.1.2019 – Am 18.1 sowie am 20.1. fanden in Washington und Paris wieder die jährlichen Märsche für das Leben statt.

Der traditionelle Marsch für das Leben stand diesjährig ganz unter dem Motto „Unique From Day One: Prolife is Proscience“ und stellte damit den wissenschaftlichen Fortschritt in den Mittelpunkt. Mehrere hunderttausend Demonstranten waren hierfür aus ganz Amerika angereist, um für das ungeborene Leben ein Zeichen zu setzen. Der Marsch soll an das Grundsatzurteil zu Abtreibung, „Roe vs Wade“ aus dem Jahr 1973 erinnern, als der Oberste Gerichtshof entschied, dass Schwangerschaftsabbrüche strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden sollten. Der Marsch fand unter prominenter politischer Beteiligung statt, wie etwa dem Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Mike Pence, der eine Videobotschaft des Präsidenten überbrachte.

Laut USA Today rief die Präsidentin des Marsches den Teilnehmern Mut zu. Während man sich letztes Jahr ein wenig zurücklehnen konnte, weil von vielen mutigen Abgeordnete wichtige Schritte im Lebensschutz erwartet werden durften, müsse man heute darum kämpfen, den Status Quo zu erhalten. Die neue demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus habe bereits geschworen, jegliche Veränderungen im Lebensschutz, die sie als Einschränkungen in der Frauengesundheit bezeichnet, verhindern zu wollen.

Fast zeitgleich fand am 20.1.2019 in Paris ebenfalls ein „Marche pour la vie“ statt. Mehrere zehntausend Teilnehmer appellierten an das Gewissen der Gesellschaft und demonstrierten gegen Abtreibung und Sterbehilfe.

US: Abtreibungsfinanzierung weiterhin durch öffentliche Gelder

Im US Senat versuchte Senator Roger Wicker ein Gesetz durchzubringen, demnach künftig keine öffentlichen Gelder für die Finanzierung von Abtreibungen eingesetzt werden dürften. Wie unter anderem Washington Examiner berichtet, verhinderten die Demokraten mit einer Mehrheit von 48 zu 47, dass es überhaupt zu einer finalen Abstimmung über den Entwurf kam. (FF)

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2019-02-01T14:22:00+00:00