IEF, 11.02.2020 – Am 24.01.2020 ging der alljährliche Marsch fürs Leben in Washington, D.C. über die Bühne. Mit dabei war erstmals auch ein US-Präsident.

Life Site News zufolge schlossen sich hunderttausende Menschen aus den verschiedensten Backgrounds Amerikas dem traditionellen „Marsch fürs Leben“ in der US-Hauptstadt an. Der Marsch, der dieses Jahr schon zum 46. Mal stattfand, stand ganz unter dem Motto: „Life Empowers: Pro-Life is Pro-Woman.” Seit dem Grundsatzurteil „Roe v. Wade“ aus dem Jahr 1973 (das IEF hat berichtet), wodurch erstmals Schwangerschaftsabbrüche in den USA legalisiert wurden, versammeln sich die Menschen Jahr für Jahr im Herzen Washingtons und plädieren für die Unantastbarkeit des Lebens und den Widerruf dieses Urteils. Seit „Roe v. Wade“ hat die Abtreibung in Amerika das Leben von mehr als 60 Millionen ungeborenen Kindern gefordert.

Prominente Beteiligung

Als Auftakt zum Marsch fürs Leben lud Kardinal Raymond Burke zum Pontifikalamt ein. Für den „signifikantesten Moment für die Bewegung seit ihrer Entstehung im Jahr 1974“ (New York Times) sorgte jedoch die Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump. Er ist damit der erste US-Präsident, der am Marsch fürs Leben teilgenommen hat. Neben Trump traten auch die Abtreibungsüberlebenden Claire Culwell und Melissa Ohden auf und gaben Zeugnis.  Zudem wurde eine neue TV-Kampagne veröffentlicht, um das Bewusstsein für Abtreibungsüberlebende zu stärken.

„Jedes Kind ist ein heiliges und wertvolles Geschenk Gottes“

In seiner Ansprache versicherte Trump den Marschteilnehmern, dass „ungeborene Kinder noch nie einen stärkeren Verteidiger im Weißen Haus“ hatten. „Wir kämpfen für diejenigen, die keine Stimme haben, und wir werden gewinnen, weil wir wissen, wie wir gewinnen können“, zeigte sich Trump siegessicher. Er habe den Kongress aufgefordert, Gesetze zum Verbot von Spätabtreibungen zu verabschieden, berichtet etwa der ORF. Außerdem hat Trump den 22. Jänner, an dem vor 47 Jahren das Roe v. Wade Urteil gefällt wurde, zum “National Sanctity of Human Life Day” erklärt. (TS)

Die Zeugnisse der Abtreibungsüberlebenden können hier und hier nachgehört werden.

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