IE_INT / Pro-Life: Dubliner Erklärung gegen Abtreibung wird neu zur Unterschrift aufgelegt

IEF, 3.11.2017 – Mehr als 1000 Ärzte weltweit hatten im Jahr 2012 eine irische Pro-Life Erklärung unterzeichnet, mit der deutlich gemacht wurde, dass die absichtliche Zerstörung eines ungeborenen Kindes medizinisch nicht notwendig sei, um das Leben einer Frau zu retten. Da in Irland die Zulassung der Abtreibung nun wieder politisch in Diskussion steht, werden Ärzte und Ärztinnen erneut aufgerufen, sich der sogenannten „Dubliner Erklärung über Schwangerschaftsvorsorge“ anzuschließen und diese >>hier zu unterzeichnen.

Hintergrund der sogenannten „Dubliner Erklärung“ ist die auf Druck des UN-Menschrechtsausschusses für 2018 geplante Abstimmung zur Legalisierung von Abtreibung in Irland.

Im Statement heißt es, „dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Abtreibung und notwendigen medizinischen Behandlungen gibt, welche ausgeführt werden, um das Leben der Mutter zu schützen, selbst wenn solche Behandlungen zum Verlust des Lebens ihres ungeborenen Kindes führen.“ Es müsse betont werden, dass Frauen niemals notwendige lebensrettende Maßnahmen verwehrt blieben, auch wenn das zum nicht beabsichtigen Tod des Ungeborenen führen sollte. Ein Abtreibungsverbot beeinträchtige auf keine Art und Weise die Gewährleistung einer optimalen Betreuung von schwangeren Frauen.

Zur Unterzeichnung aufgerufen sind Mediziner aller Fachrichtungen. Die Aktion wurde unter anderem von der Lebenskonferenz, einer Plattform zahlreicher Vereine, NGOs und Initiativen, die sich in Österreich auf vielfältige Weise für den umfassenden Schutz des Lebens einsetzen, beworben.

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