-Die Geschichte des Instituts für Ehe und Familie
Die Geschichte des Instituts für Ehe und Familie2018-11-13T15:51:34+00:00

Die Geschichte des Instituts für Ehe und Familie

1973 bis 1983

Die Gründungsjahre – Schwerpunkt NER

1973

Gründung des mit Sitz in 1030 Wien, Ungargasse 3/I/42 unter Familienbischof DDr. Bruno Wechner, Diözesanbischof von Feldkirch.

1974

erster Direktor ist P. Dr. Alois Jäger SJ.

Herausgabe der Broschüre “Wunschkinder”, die an Pfarren, in der Ehevorbereitung Tätige, Ehepaare und Interessierte versandt wird.

Dr. Josef Rötzer, der Begründer  der “Natürlichen Empfängnisregelung – NER” wirkt am IEF durch  Informationsveranstaltungen und Kurse zur NER.

1976

Organisation der ersten Europäischen Tagung der “International Federation for Family Life Promotion” (IFFLP/FIDAF) in Wien.

1978

Erstmalige Organisation und Durchführung der jährlich stattfindenden internationalen Konferenz der Kommission für Familien- und Paarfragen der “International Union of Family Organisations (IUFO)”, heute ICCFR.

1981/82

Übersiedlung in die Spiegelgasse 3.

1982

DI Dr. Helmuth Schattovits wird nach dem Tod von P. Dr. Alois Jäger SJ Direktor des IEF.

Das IEF ist Sitz der “Europäischen Region der Internationalen Union der Familienorganisationen (EIUFO)”.

1983

DDr. Romana Widhalm bietet in enger Kooperation mit Dr. Josef Rötzer Kurse sowie schriftliche und persönliche Beratungen zur “Natürlichen Empfängnisregelung (NER)” an.

1983 bis 1994

Die „Ära Schattovits“ – Familienforschung und Aufbau der staatlichen Familienberatungsstelle

Das IEF führte seit 1980 wissenschaftliche Studien durch, organisierte nationale und internationale Veranstaltungen und arbeitete in Projekten verschiedener Bundesministerien und Bundesländer, der “Deutschen Arbeitsgruppe für Beratung e.V.”, der ARGE “Beratung, Psychotherapie und Mediation” usw. sowie in den Vorständen verschiedener einschlägig tätiger Vereine mit.

1984

Gründung der staatlich geförderten Familienberatungsstelle unter der Leitung von Elisabeth Wieser-Hörmann: Schwerpunkt “Natürliche Empfängnisregelung (NER)” mit angeschlossener psychosozialer Familienberatung. Aus den NER-Kursen entwickeln sich Gruppenberatungen.

1985

Aufnahme des Beratungsdienstes in den 1973 gegründeten Arbeitskreis “Ehe-, Familien- und Lebensberatung”, ein Zusammenschluss kirchlicher und kirchennaher Träger von Beratungsstellen.

1986

Elisabeth Wieser-Hörmann übernimmt die Leitung des 1973 gegründeten Arbeitskreises “Ehe-, Familien- und Lebensberatung”.

1987

Organisation des Kongresses der “International Federation for Family Life Promotion – IFFLP” (heute: IEEF/EIFLE) in Wien.

Gründung einer zweiten Beratungsstelle in 1080 Wien, Pfeilgasse 4-6.

1988

Erstmalige Durchführung der Ausbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Natürliche Familienplanung (108-stündiges Curriculum).

Vertiefung der Kooperation mit der “Deutschen Arbeitsgruppe für Natürliche Familienplanung” (Träger: Malteser Werke, Köln).

1989

DDr. Klaus Küng wird Diözesanbischof von Feldkirch und Familienbischof.

Die Beraterinnen und Berater für Natürliche Familienplanung werden auf Initiative des IEF im Familienberatungsförderungsgesetz als Berufsgruppe genannt.

1993

Organisation und Durchführung der Jahreskonferenz der “Commission on Marriage and Interpersonal Relation – ICMIR” (heute ICCFR) in Baden bei Wien. Elisabeth Wieser-Hörmann wird Board Member der ICMIR.

1994

DSA Günter Danhel wird – zusätzlich zu seiner Funktion als Generalsekretär des Katholischen Familienwerks Österreichs – provisorischer Leiter.

Hanna Petko wird Leiterin des Fachbereichs Natürliche Familienplanung (NFP).

Gründung des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) im IEF.

DI Dr. Helmuth Schattovits wird erster Geschäftsführer des ÖIF.

Das IEF organisiert im Auftrag des Familienministeriums das Internationale Jahr der Familie in Österreich.[JR2]

1995 bis 2000

Ausbau der Vernetzung in Politik, Beratung und Pastoral unter Direktor Günter Danhel

1995

Gründung der ersten Beratungsstelle bei Gericht nach dem Modellprojekt des damaligen BMUJF und BMJ am Bezirksgericht Wien-Innere Stadt.

1996

DSA Günter Danhel wird von der Bischofskonferenz zum Direktor bestellt.

1997

Gründung der Beratungsstelle am Bezirksgericht Wien-Meidling.

1999

Gründung der Familienkommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Deren Geschäftsführung wird vom IEF wahrgenommen.

2000

Erweiterung des bisherigen Arbeitskreises “Beratung, Psychotherapie und Mediation” zur Arbeitsgemeinschaft “Beratung, Psychotherapie und Mediation” mit Sitz am IEF (Sprecherin: Elisabeth Wieser-Hörmann, die Leiterin des IEF-Beratungsdienstes).

Gründung des “Vereins zur Förderung von Mediation (VFM)” am IEF.

Beginn der staatlich geförderten Fortbildungen für Beraterinnen und Berater.

2001 bis 2012

Neuer IEF-Newsletter, IEF-Schriftenreihe und Projekte

2001

Ein elektronischer Newsletter ersetzt die Fachzeitschrift “DIALOG”.

2002

Herausgabe mehrerer Bände in der IEF-eigenen Schriftenreihe, z.B.  “Erziehungseinkommen”(2002) und “Bevölkerungsbewusste Familienpolitik” (2003, Autor jeweils: Max Wingen)

Studie “Männerarbeit in Österreich – Bildung, Beratung, Begegnung” (bis 2004)

2003

Beginn einer “Männergruppe” und des Projekts “Besuchsbegleitung”.

2004

Gründung der “Arbeitsgemeinschaft der Träger von Besuchsbegleitung” am IEF.

Koordinierung der vom Österreichischen Nationalcomité eingesetzten Facharbeitskreise anlässlich des zehnten Jubiläums des „Internationalen Jahres der Familie 1994+10″. Das IEF ist Sitz des “Vereins Sekretariat Internationales Jahr des Familie des NGO-Committee on the Family UNO – Vienna”

2005

Koordinierung der ersten gesamtösterreichischen Fachtagung “Kinderbesuchsbegleitung” im BMJ.

Drittmalige Organisation und Durchführung der internationalen Konferenz der “International Commission on Couple and Family Relations ICCFR” in Wien.

2006

Auf Anregung des IEF wird vom (damaligen) BMSG die “Familienallianz” sowie die “Familie und Beruf Management GmbH.” gegründet und der Direktor des IEF zu deren Gründungsgeschäftsführer bestellt.

Mit der Verleihung des Berufstitels “Professor” an den Direktor findet das Wirken des gesamten Instituts eine bedeutsame öffentliche Anerkennung.

2007 bis 2012

2007

Fertigstellung der ersten Studie “Familienkompetenzzentren” für das BMGFJ.

Beginn des EU-geförderten Projekts “Fertility Management Program”

Start der internetbasierten “Online-Beratung” am IEF.

Einstieg in eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten

Beginn des Projekts “Österreichisches Familiennetzwerk” – das IEF ist Koordinationsstelle.

2008

Beginn des Projekts “FinanzCoaching” mit Unterstützung der NÖ Landesregierung in

Wien und St. Pölten zur Beratung von Personen in finanziellen Schwierigkeiten. (2014 Ende des Förderprojekts)

Eröffnung einer weiteren Außenstelle des Beratungsdienstes am Bezirksgericht Neusiedl am See

2009

Beginn der digitalen Erfassung der Bestände der Bibliothek, die nun auch im Internet einsehbar sind.

Gründung der Beratungsstelle am Bezirksgericht Korneuburg.

Großveranstaltung „Durch Steuern steuern – Ist eine Budgetsanierung mit mehr Steuergerechtigkeit vereinbar?” mit Prof. Dr. Dr. h. c. Paul Kirchhof (Universität Heidelberg) im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der PRESSE und der VÖI

Festveranstaltung „25 Jahre geförderte Ehe-, Familien- und Lebensberatung am IEF”.

2010

Runder Tisch „Jugendprojekte zur Partnerschafts- und Sexualerziehung“.

Mitwirkung des IEF-Direktors an den Parlamentsenquetes „Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit in Österreich: Transparenz und Fairness” (20.01.) sowie “Konflikten konstruktiv begegnen – Aktuelle Herausforderungen im Familienrecht (Obsorge und Unterhalt)” .

Runder Tisch zum Thema „Lebensschutz“ auf Initiative von S.E. Kardinal Dr. Christoph Kardinal Schönborn.

2011

Die Fachabteilung NFP führt eine Österreichtagung durch.

2012

Durchführung der Fachtagung „Verlobung“ – gemeinsam mit dem Internationalen Theologischen Institut (ITI).

2013 bis heute

Neue Direktion und Neuaufstellung des IEF

2013

Mag. Johannes Reinprecht wird Direktor des IEF.

Durchführung der 2. Fachtagung „Umfassende Ehevorbereitung“ – gemeinsam mit dem Internationalen Theologischen Institut (ITI).

Start der gesetzlich verpflichtenden Elternberatung über die Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder gem. §95 Abs. 1a Außerstreitgesetz (AußStrG)

RA Dr. Stephanie Merckens – in der Bioethikkommission des Österreichischen Bundeskanzleramtes tätig – wird Referentin für Bioethik und Lebensschutz“ am IEF.

Kooperation mit der Johannes Messner-Gesellschaft: der em. Direktor des IEF, Günter Danhel, moderiertdas Johannes-Messner-Symposium am 27./28.9.2013 am Stephansplatz in WienMitveranstaltung der Senatskonferenz in Prag am zum Thema „Familie als Garant für die Verantwortung in der Gesellschaft“.

Im Auftrag der österreichischen Bischofskonferenz führt das IEF gemeinsam mit anderen Einrichtungen die Befragung von überdiözesanen Einrichtungen, Bewegungen und Vereinen anlässlich der vatikanischen Familienumfrage durch.

2014

Durchführung der 3. Fachtagung „Ehe als Entscheidung und Geschenk“ – gemeinsam mit dem Internationalen Theologischen Institut (ITI).

Neuaufstellung des Beratungsdienstes: Die Beratungsfelder werden neu definiert: Neben dem Kerntätigkeitsbereich, der „Familienberatung“ werden „Beratung bei Gericht“, „Elternberatung nach §95 AußStrG“ und „Erziehungsberatung nach §107 AußStrG“ angeboten

Mitarbeit an der ExpertInnengruppe des BMFJ für Qualitätskriterien für die §107-Beratungen

Organisation des Birgit-Kelle Vortrags in  Wien mit 150 Teilnehmern.

Innovative Fortbildungen für BeraterInnen zu den Themen Ehe- und Familienrecht („Jour fixe“) und ausgewählten psychologischen Themen.

Verstärkte Vernetzung mit der ICF – Initiative Christliche Familie der österreichischen Bischofskonferenz.

2015

4. Fachtagung am ITI „Ehebegleitung – auf dem Weg zur Fülle des Lebens“ mit 80 Teilnehmern.

Mitvorbereitung und Teilnahme des Studientags der Pastoralkommission zur Familiensynode

Mitträgerschaft der internationalen familienpolitischen Senatskonferenz in Prag

Veranstaltung der Podiumsdiskussion „Neue Gesellschaft ohne christliche Werte?“

Initiative „Christ und Politik“ gemeinsam mit kath. Verbänden (KA, KFÖ, AKV und KP)

Neues Leiterin des Beratungsdienstes: Petra Ganneshofer, DSA.

Relaunch des Auftretens von IEF und Beratungsdienst durch neues Corporate Design und Imagefolder

Start der sexualpädagogischen Kampagne „aufgeklärt?“ durch Erstellung eines Flyers

Start eines Projekts zur Verbreitung guter Positionen  in Bioethik und Lebensschutz.

2016

Barrierefreiheit der Beratungsräume.

Start eines Projekts zur Sichtbarmachung guter familienpastoraler Projekte und Gruppierungen am IEF. Das IEF fungiert als Koordinierungsstelle. Leiter: Mag. Benedikt Michal.

Verstärkung des politischen Teams durch Teresa Suttner-Gatterburg, BA.