Das Institut2018-11-13T15:45:39+00:00

Über das Institut für Ehe und Familie

Das Institut für Ehe und Familie

… ist eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz, die in den 3 Themenfeldern Familienberatung, Familienpastoral und Familienpolitik tätig ist. Das IEF fördert somit Ehe- und Familienarbeit in Politik, Gesellschaft und Kirche. Basis ist dafür sind die christlichen Grundwerte und die für Ehe und Familie relevanten Wissenschaften.

Als Schwerpunkte der Tätigkeit ergeben sich unter anderem:

  • Bereitstellung und Vermittlung von Informationen zu Fragen von Ehe und Familie, Bioethik und Lebensschutz

  • Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Forschung zu Ehe und Familie

  • Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis der Ehe- und Familienarbeit

  • Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern in der Ehe- und Familienarbeit

  • Kontakte und Impulse zur pastoralen Umsetzung der kirchlichen Lehre sowie Unterstützung und Beratung der Österreichischen Bischofskonferenz

Das IEF ist überwiegend in folgenden Praxisfeldern zu Ehe und Familie tätig

  • Familienpastorale Konzepte & Vernetzung

  • Ehe-, Familie- und Lebensberatung, Fortbildung

  • (politische) Meinungsbildung im Bereich Ehe und Familie, Bioethik und Lebensschutz

Organe des Instituts sind das Kuratorium, der Direktor und der Wirtschaftsrat.

Vier Jahrzehnte Institut für Ehe und Familie

Das Institut für Ehe und Familie wurde 1973 gegründet – eine Zeit massiver gesellschaftlicher Umbrüche, zum Beispiel mit der Hinterfragung traditioneller Familienkonzepte oder etwa der Einführung der Fristenregelung. Innerkirchlich gab es heiße Diskussionen rund um die päpstliche Enzyklika Humanae Vitae von Papst Paul VI.

Um Antworten auf diese neuen brennenden Fragen der Zeit zu geben, wurde durch die Bischofskonferenz (Familienbischof war damals DDr. Bruno Wechner, Diözesanbischof von Feldkirch) das Institut für Ehe und Familie gegründet.

Der Ur-Auftrag des IEF

Der Gründungsauftrag des IEF bestand in zweierlei Dimensionen: Familienforschung, mit der das Wesen und der innere Auftrag von Familie beleuchtet und neu begründet werden sollte. Insbesondere durch Prof. Dr. Helmuth Schattovits (Direktor von 1983 bis 1994) wurde in maßgeblicher Weise F, sowie Familienberatung als konkrete und praktische Antwort der Kirche auf die Fristenregelung. Konkret wurde durch Dr. Josef Rötzer, der wesentlicher Mitinitiator der Gründung des Instituts gewesen war, Natürliche Familienplanung/Natürliche Empfängnisregelung angeboten und entsprechend wissenschaftlich erforscht. Später wurde das Konzept „Sensiplan“ der Deutschen Malteser übernommen. Heute ist das IEF nicht mehr selbst aktiv im Anbieten konkreter Programme, kooperiert aber laufend mit diversen Trägern wie INER (INER-Homepage) oder FertilityCare (FertilityCare–Homepage).

Weiters war das IEF von Beginn an Partner in innovativen Projekten wie etwa der Einführung eines geförderten Beratungsdienstes in Österreich oder die Implementierung von Familienberatung an Bezirksgerichten in den 80er Jahren indem das IEF Pilotstelle für derlei Projekte war. Seit über 30 Jahren betreibt das IEF selbst eine eigene Beratungsstelle am Standort Spiegelgasse (seit 2016 barrierefrei). www.ief.at/beratung

IEF ein „Faktor“ in der Familienpolitik:

Maßgebliche Konzepte in der österreichischen Familienpolitik wie z.B. das Kinderbetreuungsgeld wurden durch den damaligen Direktor des IEF, Prof. Dr. Helmuth Schattovits unter der Devise („Jedes Kind ist gleich viel wert“) erstellt.

Prof. Günter Danhel, IEF-Direktor von 1994 bis 2012, gründete des Österreichische Familiennetzwerk und verantwortete als IEF-Direktor im Rahmen des jeweiligen „Jahres der Familie“ 1994 und 2004 die Generalkoordination dieser Initiativen für den Bund.

Das IEF war Veranstalter mehrerer internationaler Kongresse und übernahm im Auftrag der Familienkommission der Österreichischen Bischofskonferenz im Rahmen der „Familien-Synode“ 2014 die Koordination und Durchführung der vatikanischen Umfrage bei Bewegungen, Gemeinschaften, Initiativen und Orden in Österreich.

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