-, Pro-Life-D / Pro-Life: Ehemaliger Gesundheitsminister Gröhe betont Lebensrecht ungeborener Kinder auch bei Behinderung

D / Pro-Life: Ehemaliger Gesundheitsminister Gröhe betont Lebensrecht ungeborener Kinder auch bei Behinderung

IEF, 29.6.2018 – Der CDU- Politiker Herman Gröhe sprach ein deutliches Wort für das Leben Ungeborener, gegen die Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung und für den Ausbau von Palliativmedizin.

Im Gespräch mit der Tagespost unterstrich Gröhe den großen Wert von Ehe und Familie sowie des christlichen Menschenbildes für die Gesellschaft. Im gleichen Zuge betonte er auch das Recht Ungeborener: „Auch ein behindertes ungeborenes Kind hat ein Recht auf Leben. Wir brauchen mehr Werbung für ein ,Ja zum Kind’.“ Dies müsse vor allem angesichts der Fortschritte in der vorgeburtlichen Diagnostik deutlich gemacht werden. Im Hinblick auf die Diskussion um das Werbeverbot für Abtreibung, stehe für ihn ein Einlenken der CDU nicht zu Option. Laut dem Ärzteblatt sprach sich der ehemalige Gesundheitsminister und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU- Fraktion im Bundestag zudem für den Ausbau von palliativer Versorgung und Pflege aus. Dies sei besonders in der Sterbehilfedebatte ein wichtiges Zeichen.

Am 27.6. fand eine öffentliche Anhörung im Bundestag zu der Frage des Werbeverbotes statt. In einer dreistündigen Befragung von neun geladenen Experten wurden diese laut Bericht  der offiziellen Website des deutschen Parlaments zu den verschiedenen Gesetzesentwürfen befragt. Während CDU/CSU sowie die AfD weiterhin eine Aufhebung ablehnen und die FDP bloß grob anstößige Werbung verboten wissen will, fordern Linke und Grüne eine Aufhebung des Werbeverbots. Und nicht nur das: die TAZ berichtete von einem vorläufigen Antrag der Linken, auch den § 218 des deutschen Strafrechts abzuschaffen. Dass würde bedeuten, dass Abtreibung im Allgemeinen nicht mehr unter Strafe stehen soll und auch keine Beratungspflicht vor einer Abtreibung mehr bestehe. Die Inanspruchnahme von Beratung solle dann nur mehr auf Freiwilligkeit beruhen.

Bei der Anhörung sprachen sich laut Parlamentsbericht jeweils vier Sachverständige für bzw. gegen die Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen aus, der neunte Experte stimmte für den Entwurf der FDP. Die Debatte verlief hitzig, insbesondere auch aufgrund emotionaler Störaktionen von der Zuhörertribüne. Nähere Informationen zu den Entwürfen und den geladenen Experten finden Sie >> hier.

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2018-07-17T10:26:21+00:00