DE / Pro Life: Rund 5000 Demonstranten auf Marsch für das Leben

IEF, 24.9.2018 – Pro-Life Demonstranten werden in Berlin immer wieder durch Gegendemonstranten gestört.

In Berlin demonstrieren mehrere Tausend für das Recht Ungeborener

Laut Polizeiangaben demonstrierten rund 5000 Menschen in Berlin am Sonntag gegen Abtreibung und für das Recht auf Leben ungeborener Kinder, so berichtet rbb. Katholisch.de spricht sogar von 5500 Teilnehmern. Wie das Institut für Ehe und Familie (IEF) berichtete, sprachen bereits im Vorhinein mehrere Bischöfe der Veranstaltung ihre Unterstützung durch Grußworte aus. Zu dem Marsch hatte ein Zusammenschluss verschiedener Lebensschutzverbände aufgerufen. Auch Volker Kauder, Fraktionschef der CDU stellte sich mit einem Grußwort hinter den Marsch. Der Demonstrationszug, der gegen ca. 13:00 Uhr am Washingtonplatz im Berlin begann, wurde von Gegendemonstranten begleitet, die jedoch unter hohem Polizeieinsatz ferngehalten wurden. Diese setzten sich aus einem Bündnis von Frauenorganisationen, Grünen, Linken und Gewerkschaften zusammen.  Sie versuchten unter anderem durch eine Sitzblockade den Zug am Weiterlaufen zu hindern, hielten dabei Schilder hoch wie, „gegen christlichen Fundamentalismus“ oder „Nazis abtreiben“. Insgesamt habe es laut der taz 18 Festnahmen gegeben, unter anderem wegen Körperverletzung oder Störung der Religionsausübung.

Umfrage in Deutschland: Jeder zweite ist gegen Lockerung der Abtreibungsregeln

Aus Anlass der laufenden Diskussion um die Abtreibung in Deutschland, ausgelöst durch die Debatte um das Werbeverbot, beauftragte die evangelische Nachrichtenagentur IDEA eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut INSA-Consulere zur Haltung der Deutschen zur gesetzlichen Abtreibungsregelung. 40% der Befragten sprachen sich dabei für die Beibehaltung der derzeitigen Regelung aus, 9% wünschten eine Verschärfung und 37% plädierte für eine weitere Liberalisierung der Gesetzgebung. In Deutschland ist eine Abtreibung zwar rechtswidrig, bleibt aber nach Beratung bis zur 12. Woche straffrei.

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