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Buchtipp: Schadet die Kinderkrippe meinem Kind?

In diesem Buch gehen 20 Autoren Fragen und Problemstellungen rund um Kinderbetreuung der 0-3 Jährigen nach.

Müssen Frauen wegen ihres Kindes auf Karriere und Einkommen verzichten? Was brauchen Kinder im ersten Lebensjahr, was im zweiten und im dritten Lebensjahr?

Kann Emanzipation so stattfinden, dass die Frau dafür nicht auf ihr Muttersein verzichten muss? Brauchen wir analog zum Klimawandel einen Familienwandel?

Ist der Mensch für die Wirtschaft da oder die Wirtschaft für den Menschen?

Ob sich aus früher Krippenbetreuung Entwicklungsrisiken aus psychoanalytischer und kognitionstheoretischer Sicht ergeben, inwiefern gesellschaftliche und familienpolitische Gegebenheiten den Umgang mit unseren Kindern beeinflussen – in diesem Buch finden Verantwortliche Antworten und Orientierung.

Ein Tag aus der Sicht eines Kinderkrippenkind, eine Rückschau auf die Wochenkrippen aus der DDR, Arbeitsbedingungen von Kinderkrippenerziehern und Feedback von Müttern – das Thema Kinderkrippe aus verschiedensten Perspektiven betrachtend bietet dieses Buch sowohl Überblick über die realen Gegebenheiten als auch Ausblick auf notwendige Überlegungen.

Gemessen an den dargelegten Maßstäben müssen sich Regierungen messen lassen – ob sie nur oberflächlich Wählerstimmen einfangen wollen oder ob sie der Aufgabe der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in ihrer Verantwortung gerecht werden wollen.

Serge K. D. Sulz, Alfred Walter, Florian Sedlacek (Hrsg.)
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-86294-063-9
368 Seiten

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Buchtipp: Sind wir noch zu retten?

Was passiert, wenn Kleinstkinder im Alter von 0-3 Jahren von ihren Müttern getrennt werden? Unter welchen langfristigen Traumata leiden die Kinder im späteren Leben? Wie wirken sich deren Persönlichkeitsstörungen auf die Gesellschaft aus und welche politischen Konsequenzen können sich ergeben?

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