-Berater-Jour fixe 2018
Berater-Jour fixe 2018 2018-03-23T21:10:33+00:00

IEF-Berater-Jour fixe 2018

Die Familienrechtsfortbildung für Juristen und Familienberater – aus der Praxis für die Praxis

 
Der IEF-Berater-Jour fixe 2018 ist eine Veranstaltungsreihe von fünf Vortragsabenden für juristische und psychosoziale MitarbeiterInnen von Familienberatungsstellen. Die Themen der einzelnen Abende ergeben sich aus aktuellen Fragen der Rechtssprechung, der Praxis der Verwaltungsbehörden sowie aus den besonderen Bedürfnissen der KlientInnen und sind einzeln buchbar.  Die ReferentInnen kommen aus der Justiz, den Verwaltungsbehörden oder aus anderen spezialisierten Beratungsstellen. Im Ausmaß von vier Arbeitseinheiten bietet der Jour fixe kompakte Information, Diskussion zu aktuellen juristischen Fragen und Vernetzung mit den KollegInnen von anderen Familienberatungsstellen. Der Jour fixe wird seit seinem Bestehen vom Bundesministerium für Familien und Jugend gefördert. 
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VORTRÄGE

Mag. Bernhard Sell

Mag. Bernhard Sell

Jurist, seit rund 25 Jahren in der Konsumentenberatung tätig, Teamleiter für die Beratung und Prokurist der Schuldnerberatung Wien GmbH

Das Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2017

Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden  (Februar 2018)

Das IRÄG 2017 stellt eine längst überfällige Neuordnung der privaten Schuldenregelung in Österreich dar. Dadurch wird der Kreis der Personen, die den „Privatkonkurs“ in Anspruch nehmen können, deutlich erweitert: sowohl auf Personen, die nur sehr geringe Einkünfte haben, als auch auf SchuldnerInnen, die sehr hohe Schulden mitbringen (z.B. ehemalige Selbstständige).

Das Gesetz kam allerdings unter großem Zeitdruck zustande: Übergangsbestimmungen wurden nicht optimal ausformuliert, notwendige Änderungen blieben offen.

Was kostet das Recht?

Datum: 9. April 2018
Zeit: 18.00 bis 21.00
Ort: Institut für Ehe und Familie, Spiegelgasse 3/Mezzanin, 1010 Wien
Kosten: EUR 30,- (Förderung möglich, siehe unten)

In dieser Fortbildung dreht sich alles um das liebe Geld. In welchen Verfahren gibt es überhaupt Gerichtsgebühren? Wie viel darf man verdienen, damit Verfahrenshilfe bewilligt wird? Wie kontrollieren Gerichte die Vermögenssituation? Was ist zu tun, wenn man im Laufe eines Verfahrens arbeitslos wird? Wer bekommt einen Verfahrenshelfer? In welchen Verfahren gibt es einen Kostenersatz?

Nachdem die Standardantwort des Juristen, „Das kommt darauf an“, gerade auf diese Fragen bestens passt, ist für ausreichenden Gesprächsstoff gesorgt.

Mag. Doris Täubel-Weinreich

Mag. Doris Täubel-Weinreich

Richterin am Bezirksgericht Marxergasse

ADir Christian Fischer

ADir Christian Fischer

Diplomrechtspfleger am Bezirksgericht Donaustadt

Aktuelle Fragen des Kindesunterhalts

Datum: 4. Juni 2018
Zeit: 18.00 bis 21.00
Ort: Institut für Ehe und Familie, Spiegelgasse 3/Mezzanin, 1010 Wien
Kosten: EUR 30,- (Förderung möglich, siehe unten)

Wie wirken sich Arbeitslosigkeit oder Erkrankung des Unterhaltspflichtigen auf den Unterhalt aus? Wie wird der Unterhalt von selbständig Erwerbstätigen bemessen? Und wann endet die Unterhaltspflicht?

Ehegatten- und Geschiedenenunterhalt

Datum: 24. September 2018
Zeit: 18.00 bis 21.00
Ort: Institut für Ehe und Familie, Spiegelgasse 3/Mezzanin, 1010 Wien
Kosten: EUR 30,- (Förderung möglich, siehe unten)

In dieser Fortbildung geht es um den Unterhalt in „horizontaler Ebene“:

Wie sieht es mit dem Unterhalt bei aufrechter Ehe aus? Ist ein Unterhaltsverzicht zulässig? Was besagt die Anspannungstheorie im Unterhaltsrecht? Sind Prozesskosten als Sonderbedarf zu bezeichnen? Kann man Unterhalt verwirken? Was ist eine stillschweigende Umstandsklausel? Verschuldensunabhängiger Unterhalt? Kann Unterhalt verjähren?

Diese Fragen sollen unter Zugrundelegung der jüngsten Judikatur erörtert und diskutiert werden.

Dr. iur. E. Natascha Rössner

Dr. iur. E. Natascha Rössner

Institut „Recht im Leben“, Ausbildung von MediatorInnen und psychosozialen BeraterInnen

DSA Barbara Ille

DSA Barbara Ille

Psychotherapeutin, stellvertretende Leiterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie

Die drei Säulen des Gewaltschutzes

Datum: 26. November 2018
Zeit: 18.00 bis 21.00
Ort: Institut für Ehe und Familie, Spiegelgasse 3/Mezzanin, 1010 Wien
Kosten: EUR 30,- (Förderung möglich, siehe unten)

Drei Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt in den Familien sind nach österreichischem Recht möglich: Der sofortige Schutz durch eine polizeiliche Maßnahme nach§ 38a SPG (Sicherheitspolizeigesetz), der längerfristige Schutz durch eine einstweilige Verfügung und die Beratung und (Prozess)Begleitung durch Opferschutzstellen nach dem Zweiten Gewaltschutzgesetz.

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