Tag der Menschen mit Behinderung
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AT / Behinderung: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember bringt Informations-Offensive ins Rollen

IEF, 03.12.2021 – Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sollen einen bestmöglichen Überblick über Beratungs- und Unterstützungsangebote erhalten.

„Besonders gefordert? Besonders gefördert!“ – Neue Informationsbroschüren

Die Diagnose einer Behinderung ist meist mit gemischten Gefühlen und der Sorge um die Zukunft verbunden, umso wichtiger ist es, frühzeitig kompetente Information und Beratung zu erhalten. An den rund 400 Familienberatungsstellen in Österreich werden gleich zwei neue Flyer mit dem Titel „Besonders gefordert? Besonders gefördert!“ aufgelegt. Einer davon richtet sich an Familien und Angehörige, die die Diagnose einer Behinderung ihres Kindes erfahren haben und in dieser ersten sensiblen Phase Rat suchen. In der zweiten Broschüre finden Menschen mit Behinderung wichtige Informationen, die ihnen helfen sollen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Familien- und Frauenministerin Susanne Raab geht es konkret darum, die wichtigsten Informationen über Beratungsangebote in den jeweiligen Bundesländern kompakt zur Verfügung zu stellen. Unter familienberatung.gv.at können die Informationsmaterialien auch heruntergeladen werden.

„Kraft-Rucksack“ – ein Buch für Frauen mit Behinderung, die Gewalt erfahren haben

Dieses Buch soll Frauen mit Behinderung dabei helfen, schwierige Situationen zu überwinden. Sämtliche Informationen und Übungen sind in einfacher Sprache verfasst und zusätzlich im Internet (www.kraft-rucksack.at) verfügbar. Die Printversion des „Kraft-Rucksacks“ kann kostenlos auf der Website oder direkt bei dem herausgebenden Verein Ninlil bestellt werden.

Großer Dank an alle Mitwirkenden

„Der Internationale Tag für Menschen mit Behinderung sei ein wichtiger Tag, um Bewusstsein in der Gesellschaft für die Herausforderungen zu schaffen, mit denen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen im Alltag oft zu kämpfen haben, so Familien- und Frauenministerin Susanne Raab. Sie spricht all jenen, die an dem Projekt beteiligt waren, ihren großen Dank aus. „Mit den nun verfügbaren Broschüren können wir einen kleinen Beitrag leisten und mit Rat und Information zur Seite stehen“, freut sich Raab. Und das IEF freut sich auch, denn das Team um Direktor Johannes Reinprecht und Doris Pufitsch vom IEF-Care Management durften maßgeblich an der Konzeption mitarbeiten. (DP)

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