IEF, 05.12.2019 – Der bekannte Abtreibungsarzt Christian Fiala möchte mit den Einnahmen aus einer Benefizveranstaltung just zu Weihnachten einer Frau die Abtreibung finanzieren.

Im Rahmen einer auf meinbezirk.at veröffentlichten Aussendung unter dem Titel „Ein Schwangerschaftsabbruch zu Weihnachten“ lädt Fiala am 17. Dezember zu einem Benefizabend in das von ihm betriebene Gynmed Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung ein. 50 Plätze seien vorhanden und Spenden erwünscht. Die Gäste erwarte „ein Musikkabarett, ein interaktives Podiumsgespräch und eine Kunstaktion zum Thema“.

Dass die Aktion gerade um die Weihnachtszeit herum angesetzt wurde, wenn die Christen die Geburt Jesu feiern, darf als gezielte Provokation gewertet werden, so Dr. Stephanie Merckens, Biopolitikerin am Institut für Ehe und Familie (IEF). Zumal Fiala in der genannten Aussendung offen über den seiner Meinung negativen Einfluss der Kirche auf die Situation vieler Frauen spreche.

Die Antwort der Kirche auf die Not schwangerer Frauen ist konsequenterweise auch eine diametral andere. Nach dem Motto „liebe sie beide“ versucht gerade die katholische Kirche auf zahlreichen Wegen, Frauen, die sich aufgrund einer Schwangerschaft überfordert sehen, zu unterstützen.

Nähere Informationen zu Einrichtungen und Initiativen die Frauen in Konfliktschwangerschaften helfen, finden Sie hier.

Dass die Abtreibung sogar nach einer Vergewaltigung nicht den einzigen Ausweg aus einer schwierigen Lebenssituation darstellt, zeigt auch die Geschichte von Marie, für die die Geburt ihres Sohnes ihr “größtes Glück“ war. Lesen Sie dazu ihren Erfahrungsbericht auf FOCUS Online. (AH)

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