IEF, 08.02.2017 – Wie in den Medien vielfach berichtet wurde, hat US-Präsident Trump als eine seiner ersten Amtshandlungen die staatlichen Zuschüsse für Organisationen, die im Ausland Abtreibungen anbieten, gestrichen. Mit der Entscheidung reiht sich Trump in die Tradition seiner republikanischen Vorgänger ein.

Ronald Reagan hatte 1984 die sogenannte „Mexico City Policy” etabliert, die den staatlichen Geldfluss an Organisationen, die im Ausland über Abtreibungen beraten, unterbindet. Die demokratischen Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama hatte die „Mexico City Policy” während ihrer Amtszeiten gestoppt. (>>>Link)

„So sehr die Pro-Life Entscheidungen der US-Regierung zu begrüßen sind, so genau müssen nun die Reaktionen der Kritiker beobachtet werden”, warnt Dr. Stephanie Merckens, Referentin für Biopolitik vom Institut für Ehe und Familie (IEF). So forderte der demokratische Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, in der New Yorker Verfassung das Recht auf Abtreibung festschreiben zu lassen. Dadurch könne “jeder Angriff auf das Recht auf Abtreibung abgewehrt werden”, erklärte Cuomo. Dieses Recht wäre dann “ein für alle Mal garantiert”. Er sehe das Recht auf Abtreibung durch Präsident Trump gefährdet: “Washington will die Rechte der Frauen einschränken, wir wollen sie verteidigen”, erklärt Cuomo. (>>>Link)

(ief)

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