-„Juristischer Jour fixe“
Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

„Alles neu im Sachwalterrecht – das 2. Erwachsenenschutzgesetz“

 

„Mit dem 2. Erwachsenenschutzgesetz soll das Sachwalterrecht wieder auf seine ursprüngliche Funktion zurückgeführt und ein reines Vertretungskonzept werden. Die Selbstbestimmung der betroffenen Person soll weiter in den Vordergrund gerückt werden. Jegliche Vertretungsregelung soll auch weiterhin subsidiär sein; Alternativen zur „Erwachsenenvertretung“ sind vorrangig. Aber auch gemäßigtere Formen der Vertretung, etwa eine gewählte Erwachsenenvertretung, sollen der gesetzlichen und gerichtlichen Erwachsenenvertretung vorgehen. Die gerichtliche Erwachsenenvertretung soll die bisherige Sachwalterschaft, die gesetzliche Erwachsenenvertretung soll die Angehörigenvertretung ersetzen, beide sollen spätestens drei Jahre nach deren Beginn enden. Wird eine gerichtliche Erwachsenenvertretung angeregt, soll obligatorisch ein Clearing durch den Erwachsenenschutzverein stattfinden. Damit sollen allfällige Alternativen besser wahrgenommen werden können.“

Referentin: Mag. Romana Fritz, Richterin am BG-Meidling

Ort: Institut für Ehe und Familie, 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin

Anmeldung erbeten bis 2. 10. 2017 unter b.vater-sieberer@chello.at oder office@ief.at

print