Hauptnavigation
Hauptnavigation überspringenInhalt
Inhalt überspringenNewsletter 04/2011
Spannungsfeld Beruf - Familie
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Das Institut für Höhere Studien (IHS) lädt zur dritten Informations- und Diskussionsrunde zum Thema „Spannungsfeld Beruf - Familie" im Rahmen einer von der EU geförderten Support Action zur Verbreitung von Forschungsergebnissen in Europa ein. Allgemeine Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Projekthomepage (www.workcaresynergies.eu ) sowie auf der Länderseite (http://workcaresynergies.eu/work-care-tensions/ ).
Ziel der Veranstaltungen ist es, Inhalte bestehender EU-Forschungsprojekte vorzustellen und deren lokale Anwendbarkeit und Politikrelevanz zu diskutieren. Die zusammengefassten Diskussionsergebnisse werden als Policy Brief an die EU rückübermittelt.
Inhalt der Veranstaltung - zu der hoffentlich diesmal auch viele Männer begrüßt werden dürfen! - ist die Rolle von Männern im Spannungsfeld Beruf - und Familie:
1. Filmbeitrag
2. Ausgewählte Forschungsergebnisse
3. Kurzstatements zum Thema
4. Diskussion zur Rolle von Männern (als Partner, Väter, Mitarbeiter, Chefs, etc.)
Ausklang am Buffet
Datum: Donnerstag, 3. Februar 2011 von 16.00 bis 19.00
Ort: Institut für Höhere Studien, 1060, Stumpergasse 56, HS II (Erdgeschoss).
Bei Interesse wird ersucht, sich auf der Homepage www.workcaresynergies.eu oder per email workcaresynergies_events@ihs.ac.at anzumelden.
Verantwortlich für die Veranstaltung: Dr. Liliana Mateeva und Dr. Michaela Gstrein
Lebenswert
Unter diesem Motto veranstaltet die Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ) am Mittwoch, dem 16. Februar 2011, um 17.00 Uhr, im Palais Epstein, Dr.-Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien, eine Enquete. Über Fragen zum Thema Schwangerschaftsabbruch diskutieren:
- Univ.-Prof. Dr. Johannes Bonelli Ehemaliger ärztlicher Leiter des Krankenhauses St. Elisabeth Wien, Direktor des Institutes für medizinische Anthropologie und Biomedizin
- LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo, Professor für Frauenheilkunde an der Universität Wien
- Dr. Angelika Pokropp-Hippen, Psychiatrische Praxis in Münster, Psychotherapeutin
- Dipl. Hebamme Uschi Reim-Hofer Leiterin des Hauses Lena im Krankenhaus Göttlicher Heiland
Im Anschluss wird zu einem Buffet geladen.
Einleitende Worte: NAbg. Heinz-Christian Strache, Klubobmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs,Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs
Es ist erforderlich, die verbindliche Teilnahme an der Veranstaltung unter 01/40110 - 7012, oder sandra.simone@fpoe.at rechtzeitig bekanntzugeben.
Weitere Hinweise des Veranstalters: Bitte weisen Sie die Einladung, sowie einen amtlichen Lichtbildausweis am Eingang vor. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, ausdrücklich zu.
Familiennetzwerk-Frühstückstreffen mit Prof. Dr. Eva-Maria Waibel „Erziehung zum Sinn - Sinn der Erziehung" am 17. Februar 2011
Eva Maria Waibel arbeitete als Volks- und Hauptschullehrerin sowie mit Lehrverpflichtungen am Polytechnischen Lehrgang. Von 1985 bis 1989 studierte sie nebenberuflich an der Universität Innsbruck Pädagogik und Psychologie. Danach unterzog sich Eva Maria Waibel einer Psychotherapieausbildung bei der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Wien. Im Jahr 1993 promovierte Waibel zum Dr. phil. Am 17. Mai 1995 wurde Eva Maria Waibel zur Nachfolgerin der als Unterrichtsministerin in die Bundesregierung wechselnden Elisabeth Gehrer bestellt. Sie hatte zuvor nicht dem Vorarlberger Landtag angehört. Als nunmehrige Landesrätin unterstanden Eva Maria Waibel die Ressorts Schule, Wissenschaft und Weiterbildung, Jugend und Familie, Frauen und Entwicklungszusammenarbeit. Zugleich war sie kraft Funktion auch amtsführende Präsidentin des Vorarlberger Landesschulrats. Aus freien Stücken legte Waibel am 11. Oktober 2000 ihr Amt nieder und verließ die Vorarlberger Landesregierung um, laut eigener Aussage, wieder in ihre ursprünglichen Berufsfelder zurückzukehren. Ihre Nachfolgerin als Landesrätin wurde Greti Schmid. Im November 2001 wurde Eva Maria Waibel nach ihrem Ausscheiden aus der Landesregierung von der Regierung des schweizerischen Kantons Luzern zur Leiterin der dortigen Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung ernannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Maria_Waibel , http://www.zug.phz.ch/evamaria-waibel
Termin: Donnerstag, 17. Februar 2011
Beginn: 08.45 Uhr (bis etwa 10.00 Uhr)
Ort: Café Schottenring, „Börsensalon", 1010 Wien, Schottenring 19 (www.cafe-schottenring.at )
Anmeldung: erbeten an guenter.danhel@familiennetzwerk.at
Bei den nächsten Frühstückstreffen sind folgende Persönlichkeiten zu Gast:
- Bundesministerin Dr. Beatrix Karl (BMWF) „Familie & Bildung" am 10.03.,
- KOLPING-Präsidentin Mag. Christine Leopold „Mehrgenerationenhäuser" am 14.04.2011.
Bitte um Vormerkung!
Kurzbesprechung:
Frau Prof. Dr. Waibel, schreibt in ihrem neusten Buch „Erziehung zum Sinn - Sinn der Erziehung. Grundlagen einer existenziellen Pädagogik. Eine neue Sichtweise der Erziehung in konsequenter Orientierung an der Personalität und Existenz der beteiligten Menschen" über die Grundzüge der ‚Existenziellen Pädagogik'. Diese Pädagogik entstand auf der Grundlage der Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor Frankl und legt den Schwerpunkt auf die bei der Erziehung beteiligten Personen und deren erfülltes Leben. Existenzielle Pädagogik lädt zur Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Werten ein. Sie will in der Folge dem Kind die Freiheit und die Verantwortung geben, es selbst sein zu können, zu werden, zu dürfen. Was unterscheidet die existenzielle Pädagogik von herkömmlichen Lösungsansätzen? Existenzielle Pädagogik ist personell und existenziell verankert. Das heißt, sie bezieht sich konsequent auf die bei der Erziehung beteiligten Personen und deren existenzielle Befindlichkeit. Erziehung bedeutet immer Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Werten mit der Folge, dem Kind die Freiheit zu geben, es selbst sein und werden zu dürfen. Erziehung bedeutet nicht Anwendung von Rezepten, sondern ist als schöpferischer, existenzieller Akt zu sehen, in dessen Mittelpunkt das Kind und seine Erziehenden stehen. Erziehung wird hier als Kunst verstanden, sich in andere gut hineinfühlen zu können und gleichzeitig bei sich selbst zu sein.
Ca. 220 S., kart., ISBN 978-3-87101-525-0, € 22,80.
Von derselben Autorin bereits erschienen: Erziehung zum Selbstwert, ISBN 978-3-87101-452-9, € 22,80
Am 17.02.2011 um 17 Uhr findet eine Buchpräsentation im Generalsekretariat des ÖRK in der Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien, im Lehrsaal im 3. Stock statt. Anmeldung bis spätestens 10. Februar: daniel.schober@roteskreuz.at
Familie und Verfassung in Österreich
Eine kurze Analyse der verfassungsrechtlichen Regelungen von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal. Ist in der ÖIF-Publikation ‚beziehungsweise‘ Jänner 2011, am Dienstag, 18. Januar 2011, erschienen: http://www.oif.ac.at/presse/bzw/artikel.asp?Rubrik=3&ID_Art=1&BZWArtikel=1156
Beatrix Karl: Universitäten sind kinder- und familienfreundlicher geworden
Wien (OTS) - "Die österreichischen Universitäten sind in den vergangenen Jahren kinder- und familienfreundlicher geworden. Diese positive Entwicklung ist zum einen zurückzuführen auf den gesellschaftlichen Bewusstseinswandel, zum anderen ist sie aber vor allem auch Ergebnis der vielseitigen Bemühungen von engagierten Frauen und Männern an den Universitäten sowie im Wissenschaftsministerium und in der Politik. Dieses Engagement gilt es weiter auszubauen", betont Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Sie nahm an einer gemeinsam vom Wissenschaftsministerium und dem Netzwerk der Kinderbüros und den Kinderbetreuungsbeauftragten der Universitäten initiierten Veranstaltung "Universität für Groß und Klein" im Wissenschaftsministerium teil, die ganz im Zeichen der Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Kind stand. Nach Erfahrungsberichten von Eltern wurden neue Initiativen an den Universitäten präsentiert, darunter die Broschüre "Das ABC der Kinderbüros", herausgegeben vom Wissenschaftsministerium und den Universitäten: http://bmwf.gv.at/startseite/mini_menue/presse_und_news/news_details/cHash/95f719fb9ea54da29716b59d92e417bd/article/beatrix-karl-universitaeten-sind-kinder-und-familienfreundlicher-geworden-engagement-weiter-au/
Broschüre "Das ABC der Kinderbüros":
http://bmwf.gv.at/uploads/tx_contentbox/ABC_Kinderbuero.pdf
Erhöhte Mittel für Schulbücher
Wien (OTS/BMWFJ) - Mit dem Schuljahr 2011/12 wird es für jede Schüler/in in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMS, BHS), den Sonderschulen und den Polytechnischen Schulen rund 12 bis 15 Euro mehr für die Anschaffung der Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion geben: Das für die Finanzierung der Schulbuchaktion zuständige Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat dazu das Budget zur Bestellung der für den Unterricht erforderlichen Schulbücher im Gesamtausmaß von 2,9 Millionen Euro erhöht. "Damit wird auch in diesen Schulformen wieder die erforderliche Grundausstattung an Schulbüchern zur Verfügung gestellt und eine wichtige Grundlage für eine moderne Berufsausbildung gesichert", betont dazu Verena Remler, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110130_OTS0021/remler-erhoehte-mittel-fuer-schulbuecher-foerdern-unsere-schuelerinnen-und-entlasten-familien
Zwangsheirat: Grazer Caritas-Beratungsstelle hilft Betroffenen
21 Betreute seit Start des Pilotprojekts im Vorjahr - Zuletzt Fall einer 15-Jährigen, deren Familie Hochzeit mit Cousin in alter Heimat verlangen, in den Medien:
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/37200.html?SWS=e3e6d72b2ecd43ee3bfd6242a033ba48
Benedikt XVI. plädiert für respektvolles Verhalten im Internet
Papst mahnt in seiner Botschaft zum Weltmediensonntag 2011 zu einem ehrlichen, offenen und verantwortungsvollen Kommunikationsstil im Netz:
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/37128.html
"Eltern unter Druck": Lesenswerte KFÖ-Tagungsbroschüre erschienen
Die Ansprüche und Anforderungen an Elternschaft sind stark gestiegen. In welchen Situationen stehen Eltern heute unter Druck und warum sind sie immer öfter überfordert? Auf der Enquete des Katholischen Familienverbandes „Eltern unter Druck" wurden die Lebenssituationen von Eltern und die besonderen Herausforderungen im Familienalltag diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Bereiche Erziehung, Schule und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch wenn die Verantwortung für das Wohl der Kinder bei den Eltern liegt, so müssen Eltern bei ihrer Aufgabe von gesellschaftlicher und politischer Seite gestärkt werden. Christine Henry-Huthmacher, Dr. Sophie Karmasin und Dr. Martina Leibovici-Mühlberger sowie weitere Expertinnen und Experten gaben Einblick in die verschiedenen Lebensbereiche und Bedürfnisse von Eltern und zeigten Lösungsmöglichkeiten auf.
Preis: 4 Euro, für Mitglieder 2,50 Euro
info@familie.at
www.familie.at
Marriage Week 2011
In der Schweiz wird die Woche zur Erneuerung der Ehe vom 7. - 14.2.2011 begangen. Der Informationsdienst der Schweizerischen Stiftung für die Familie teilt dazu mit:
Die Ideen und Angebote werden zahlreicher. Zum Thema findet am 9.2.11 in Bern eine Konferenz statt zum Thema „Welche Zukunft hat die Ehe? - Herausforderungen und Chancen einer verbindlichen Paarbeziehung in unserer Gesellschaft." Mit einem Hauptreferat von Prof. Guy Bodenmann, Universität Zürich. Infos und Anmeldung auf: www.marriageweek.ch
Christliche Patientenvorsorge - eine neue Handreichung der DBK
(Erzbistum-koeln.de) Die neue Handreichung „Christliche Patientenvorsorge" ist am Donnerstag in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Damit wird die bisherige „Christliche Patientenverfügung" abgelöst. Erzbischof Robert Zollitsch sagte auf der Pressekonferenz, der Tod sei nun einmal das Sicherste im Leben eines jeden Menschen. Deshalb sei es wichtig, sich frühzeitig damit auseinander zu setzen. Die neue Christliche Patientenvorsorge trägt der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland vom September 2009 Rechnung.
Die Christliche Patientenvorsorge wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet. Das neue Dokument enthält nicht nur die Patientenverfügung, sondern darüber hinaus noch drei weitere Möglichkeiten der selbstbestimmten Vorsorge: Die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Äußerung von Behandlungswünschen.
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_020_Internet.pdf
Psychoanalytiker: Fremdbetreuung besser als die eigene Mutter
Mit den Vor- und Nachteilen außerhäuslicher Betreuung und Erziehung von Kleinkindern und Kindern befasst sich ein aktueller Sonderband der Zeitschrift "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung". Darin kommt u .a. der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter zu dem erstaunlichen Befund, dass "zahlreiche ganztags zuhause lebende Kinder ... durch neurotische, reizbare, unbefriedigte Mütter stärker belastet (werden) als in der Gemeinschaftsbetreuung durch gut geschulte Erzieherinnen".
Eltern würden eigene ungelöste Konflikte, wenn auch unbewusst, häufig an ihren Kindern abreagieren und ihnen damit Schaden zufügen. „Vielfach sind es unglückliche, unausgefüllte, überbesorgte oder nörgelnde Mütter, die schon auf Kleinkinder Ängste, Misstrauen oder Verstimmungen übertragen ...", so Richter weiter.
Elisabeth Brainin, die in ihrem Aufsatz immerhin anerkennt, dass es ein „essentielles Bindungsbedürfnisse des Kleinkindes" gibt, sieht in der Auseinandersetzung zwischen Eltern und ihren Kindern gar ein „solides Fundament für eine sado-masochistische Entwicklung" und warnt vor einer „unrealistischen Idealisierung der Mutter-Kind-Beziehung".
Quelle: http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/2011/01/11/1294752513-jungen-und-maedchen-werden-in-der-kinderkrippe-unterschiedlich-gepraegt.html
Deutschland - Gleichstellungsbericht: Frauenquote statt Ehegattensplitting
Dem Bundesfamilienministerium wurde der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vorgelegt. Die siebenköpfige Sachverständigenkommission fordert darin u. a. die Abschaffung des Ehegattensplittings und von Minijobs, da diese tradierte Rollenmuster befördern, statt überwinden würden und die Einführung einer Frauenquote in Aufsichtsräten. Darüber hinaus müsse über eine Frauenquote auch in weiteren Führungspositionen nachgedacht werden.
http://www.familien-schutz.de/?p=6207
http://www.fraunhofer.de/Images/Pressemitteilung_Gleichstellungsbericht_tcm7-78945.pdf
http://www.fraunhofer.de/ueber-fraunhofer/geschaeftsstelle-gleichstellungsbericht/index.jsp
Berlin stellt Lebenspartnerschaften völlig der Ehe gleich
In deutscher Bundeshauptstadt derzeit mehr als 4.500 eingetragene Lebenspartnerschaften homosexueller Paare:
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/37167.html
Malta: Vorraussichtlich im Sommer Referendum über Ehescheidung
Einziger EU-Staat, in dem Ehescheidungen bisher gesetzlich nicht zugelassen sind - Bischöfe für Beibehaltung des Verbots:
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/37194.html
USA: Ehe und Familie in der Mittelschicht zunehmend in der Krise
(F21-Newsletter 1/2011) Die Situation von Ehe und Familie in der US-amerikanischen Mittelklasse gleicht sich in den letzten Jahren zunehmend der Unterschicht an, die bereits lange schon mit dramatischen Zerfallsphänomenen zu kämpfen hat. Wie eine Studie des National Marriage Project der University of Virginia
http://www.virginia.edu/marriageproject/ berichtet, ist der Anteil von unehelichen Kindern und von Scheidungen in Familien von mittelmäßig ausgebildeten (High-School-Abschluss) Müttern und Vätern dramatisch im Steigen begriffen. Kam man Anfang der 1980er Jahre noch auf 13 Prozent unehelich geborene Kinder in dieser Schicht, ist dieser Anteil mit Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts auf 44 Prozent geklettert. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil unehelicher Kinder in der ungebildetsten Schicht (kein High-School-Abschluss) von 33 auf 54 Prozent der Geburten an.
Zwar hat sich der Anteil außerehelich geborener Kinder auch bei hochgebildeten Amerikanern (College-Abschluss) im gleichen Zeitraum von 2 auf 6 Prozent verdreifacht, doch ist bei ihnen die Wahrscheinlichkeit von unehelichen Kindern und Scheidungen nach wie vor bei weitem am niedrigsten. Die Statistiken zeichnen sogar ein klares Profil jener Paare, die die größten Chancen haben, niemals eine Scheidung erleben zu müssen: Dabei handelt es sich um Menschen mit College-Abschluss, deren Kinder innerhalb einer Ehe geboren wurden, die mit über 25 Jahren geheiratet haben und die religiös aktiv sind.
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3651
guenter.danhel@ief.at
Versand:
Christa Käsmayer
Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
christa.kaesmayer@ief.at
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat