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Inhalt überspringenNewsletter 28/2010
Küng: "Klasnic-Kommission leistet Großartiges"
Wien, 07.09.2010 (KAP) Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng ist am Dienstag in Wien mit der Unabhängigen Opferschutzbeauftragten Waltraud Klasnic und den Mitgliedern der Opferschutzkommission zusammengetroffen. Im Gespräch mit "Kathpress" am Rande des Treffens zeigte sich Küng mit der Arbeit der Kommission und den gesetzten Maßnahmen sehr zufrieden. Küng wörtlich: "Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Der Einsatz von Frau Klasnic und ihrer Kommission ist großartig."
Bischof Küng gab bekannt, dass sich die von der Bischofskonferenz errichtete "Stiftung Opferschutz" in der kommenden Woche konstituieren wird. Im leitenden Kuratorium der Stiftung sind die Ordensgemeinschaften durch den Vorsitzenden der Superiorenkonferenz, Propst Maximilian Fürnsinn, und die Vorsitzende der Vereinigung der Frauenorden, Sr. Kunigunde Fürst, vertreten. Seitens der Bischofskonferenz wurden Waltraud Klasnic, Bischof Küng sowie die Leiterin der Kontrollstelle der Bischofskonferenz (Controlling), Rita Kupka-Baier, entsendet:
http://www.katholisch.at/o-toene
Wiener "Oma-Dienst" nun auch für Familien mit behinderten Kindern
Der "Oma-Dienst" des Wiener Katholischen Familienverbandes weitet sein Angebot aus: Nun sollen auch Familien mit behinderten Kindern die Möglichkeit einer "Leih-Oma" bekommen.
Für das neue Angebot werden rüstige Großmütter, die gerne Kinder betreuen, ebenso dringend gesucht wie für den generellen Bereich, berichteten die Vorsitzende Mechtild Lang und ihr Stellvertreter Alfred Trendl bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Denn besonders zu Beginn des neuen Schuljahres sind viele Eltern auf der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten für ihre Sprösslinge.
Die Idee der Angebotsausweitung sei, den betroffenen Familien eine kleine Unterstützung im Alltag zu bieten: "Aber es geht auch um ein Zeichen in der Gesellschaft, dass die Gesellschaft die Problemstellung wahrnimmt", erklärte Trendl. Dass behinderte Kinder kein Schadensfall seien, sei eine klare Position des Familienverbandes, betonte auch Lang:
http://www.katholisch.at/content/site/presse/otoene/article/62910.html
http://www.familienverband.at/sites/pa.php?id=631
"Aktuelle Entscheidungen zum Ehegattenunterhalt" - Fortbildungsveranstaltung für Beraterinnen und Berater
Am Montag, dem 27. September 2010, von 18.00 bis 21.00 Uhr, findet in 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin die Fortbildungsveranstaltung für Beraterinnen und Berater „Aktuelle Entscheidungen zum Ehegattenunterhalt" statt. Referentin ist Mag. Susanne Beck.
Themen für den Abend sind: Gesetzlicher Unterhaltsanspruch, Unterhaltsvereinbarungen während aufrechter Ehe, Vereinbarungen über den Scheidungsunterhalt, Vertraglicher Ausschluss der Umstandsklausel, „Ruhen" des Scheidungsunterhaltsanspruchs infolge einer Lebensgemeinschaft des Unterhaltsberechtigten, Einstweiliger Unterhalt.
Der Kostenbeitrag beträgt für BMWFJ-anerkannte BeraterInnen € 9,33, für nicht anerkannte KollegInnen € 30,00.
Information und Anmeldung: elisabeth.wieser-hoermann@ief.at
Psychotherapie und Beichte
Dieses Thema wird am 16. Oktober 2010 bei einer Herbstveranstaltung des Instituts für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP) in Zusammenarbeit mit der Sigmund Freud-Universität im Stift Heiligenkreuz behandelt.
Aus dem Programm:
MICHAEL LINDEN: Was ist Psychotherapie?
LEO MAASBURG: Was ist Beichte?
BERNHARD VOSICKY: Wen schickt der Beichtvater zum Psychiater?
RAPHAEL M. BONELLI: Psychologie der Beichte
HANNA-BARBARA GERL-FALKOVITZ: Nur im Absoluten gibt es Absolution. Zur Unterscheidung von Psychotherapie und Seelsorge.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.rpp2010.org
Über den folgenden Link können Sie sich direkt für die Veranstaltung anmelden:
http://rpp-institut.org/component/option,com_anmeldung/Itemid,40/task,anmeldung/
Beginnt Bildung im Kindergarten?
Gerade angesichts der bevorstehenden Wiener Wahlen ist die wiederholte Propagierung der (wissenschaftlich unhaltbaren) These „Bildung beginne im Kindergarten", durch verschiedene Exponenten der Wiener Kommunalpolitik besonders fragwürdig und für viele ein Ärgernis. Dr. Marian Heitger, Erziehungswissenschaftler und emeritierter Professor an der Universität Wien, repliziert darauf in einem Gastkommentar in der Tageszeitung DIE PRESSE, erschienen in der Ausgabe vom 6. September 2010:
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/592601/index.do
„Abend für Dr. Karl Lugmayer" (21. Juni 2010) - Ein Rückblick
Der Philosoph, Politiker und Volksbildner Prof. Dr. Karl Lugmayer (1892-1972) war Unterstaatssekretär im Staatsamt für Volksaufklärung, Unterricht und Erziehung in der provisorischen Regierung unter Karl Renner im Jahr 1945, sowie Ministerialrat, Bundesrat und leitender Delegierter im Europarat in Straßburg. Er wirkte als Honorarprofessor an der Hochschule für Bodenkultur sowie als Dozent im Seminar für soziale Berufe der Kalasantiner und gilt als einer der führenden Intellektuellen und Programmatiker der christlichsozialen Bewegung. Sein Denken, das sich intensiv mit der Personalität des Menschen beschäftigt, ist in zahlreichen philosophischen Texten überliefert. An einem „Abend für Dr. Karl Lugmayer"am 21. Juni 2010 im Festsaal der Wiener Universität für Bodenkultur wurde des Wirkens dieser vielseitigen Persönlichkeit gedacht: http://www.boku.ac.at/16581.html Menschenrechte und -pflichten, die aus der unbedingten Menschenwürde fruchten, sind Grundlage für solidarisches, friedensförderndes Handeln. Speziell in unserer Zeit neuer Herausforderungen in Politik und Wirtschaft können Lugmayers Gedanken richtungsweisend für ethisches Zusammenleben sein. In den letzten Jahren wurde Lugmayer erneut Gegenstand der Wissenschaft. 2010 erschien Paul R. Tarmanns lesenswerte Studie Menschenrecht, Ethik und Friedenssicherung, in welcher der personalphilosophische Ansatz Lugmayers beleuchtet wird: http://www.peterlang.com/Index.cfm?vID=58735&vLang=D
„Frauen, Familien und die Gleichstellung"
Unter dieser Überschrift hat Frau Gudrun Kattnig am 13. August 2010 einen Gastkommentar in der Tageszeitung „Die Presse" veröffentlicht: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/587187/index.do Fünf Tage später hat „Die Presse" eine Replik der parlamentarischen Frauensprecherin der „Grünen", Abg. z. NR Judith Schwentner, veröffentlicht: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/588290/index.do , ebenso mehrere Leserbriefe, darunter eine Unterstützungserklärung für Frau Kattnig durch die „Österreichische Hausfrauenunion".
Mögliche Ansätze zur Unterstützung von Familien durch die öffentlichen Haushalte
Am 16. August dieses Jahres hat das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) eine Presseinformation zu diesem Thema veröffentlicht: http://www.wifo.ac.at/wwa/downloadController/displayDbDoc.htm?item=P_2010_08_16$.PDF Darin wird auf einen Aufsatz von Hedwig Lutz und Margit Schratzenstaller-Altzinger im WIFO-Monatsbericht 8/2010, S. 661-674 verwiesen: http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&id=40330&typeid=8&display_mode=2 Zum Inhalt: Österreich gibt im internationalen Vergleich einen überdurchschnittlichen Anteil des BIP für Familienleistungen aus. Gleichzeitig ist die Fertilitätsquote unterdurchschnittlich, und Frauen sind gegenüber Männern ökonomisch deutlich schlechter gestellt. Eine wichtige Ursache dafür sind die quantitativen und qualitativen Defizite im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen. Künftige familienpolitische Reformen sollten eine Umschichtung der familienpolitischen Leistungen hin zu einer Stärkung der Realtransfers anstreben.
Heißer Ausflugstipp: Die GenderAlp
(MEDRUM) Ein Ausflugstip besonderer Art empfiehlt den Besuch der GenderAlp. Die GenderAlp soll es Frauen und Männern ermöglichen, sich im Raum zu entwickeln. Dies bieten die Länder Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und die Universität für Bodenkultur Wien. Mit den Worten "hier werden Sie fündig" rufen die Beteiligten zum Besuch der "GenderAlp! Raumentwicklung für Frauen und Männer" auf. Wer an einem Ausflug auf die GenderAlp interessiert ist, findet die nötige Information hierzu im Internet: http://www.genderalp.at
Risikofaktor Alkohol in der Schwangerschaft
Zum „Tag des alkoholgeschädigten Kindes" am 9. September macht die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam. Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist eine der häufigsten nichtgenetischen Ursachen für körperliche oder geistige Behinderungen von Kindern. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland pro Jahr rund 10.000 Neugeborene zur Welt, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft zum Teil schwere Schädigungen, Missbildungen oder Entwicklungsstörungen aufweisen. Die Risiken des Alkoholkonsums werden von vielen werdenden Eltern nach wie vor unterschätzt:
http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schwangerschaft-und-stillzeit/
Homosexuellenfreundlicher Unternehmensindex der ILGA
(MEDRUM) Die "International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA)" hat im Juni 2010 einen Index homosexuellenfreundlicher Unternehmen herausgegeben. Zu den Top 20 der homosexuellenfreundlichen Unternehmen gehört nach der Bewertung der ILGA neben IBM, Google, BT, Morgan Stanley und Cisco Systems auch die Deutsche Bank. http://www.medrum.de/content/homosexuellenfreundlicher-unternehmensindex
http://www.ilga-europe.org/home/news/for_media/media_releases/the_international_gay_and_lesbian_chamber_of_commerce_announces_the_most_gay_friendly_corporations_in_the_world_ibm_google_bt_group_morgan_stanley_and_cisco_systems
Schweiz: BFS - Haushaltsbudgeterhebung 2008 - Unterschiedliche Struktur des Haushaltsbudgets je nach familiärer Situation und Alter
Neuchâtel, 23.08.2010 - (BFS) - Mit der Publikation der Ergebnisse der Haushaltsbudgeterhebung (HABE) 2008 wurde erstmals seit der Revision dieser Erhebung im Jahr 2006 eine vertiefte Analyse des Budgets der Schweizer Privathaushalte möglich. Heute können drei Erhebungsjahre (2006, 2007 und 2008) zusammengefasst werden, womit die Stichprobe ausreichend groß wird, um die Budgetstruktur verschiedener Bevölkerungsgruppen im Detail zu untersuchen. Diese Analyse zeigt deutliche Unterschiede je nach familiärer Situation und Alter. So steigen beispielsweise die Verkehrsausgaben der Familienhaushalte mit zunehmendem Alter der Referenzperson, während sie bei Einpersonenhaushalten und Paaren ohne Kinder sinken. http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=34680
EU startet öffentliche Diskussion über die Zukunft von Pensionen und Renten
Die Europäische Kommission hat am 7. Juli 2010 eine europaweite öffentliche Diskussion zur Frage gestartet, wie angemessene, nachhaltige und sichere Pensionen und Renten gewährleistet werden können und wie die EU die nationalen Bemühungen am besten unterstützen kann.
Da es in allen Mitgliedsstaaten immer mehr ältere Menschen gibt, stehen die aktuellen Systeme für die Alterssicherung unter massivem Druck und die Wirtschafts- und Finanzkrise hat diesen Druck noch weiter verstärkt. Das Konsultationsdokument, ein Grünbuch mit einer Reihe von Fragen, lädt alle Interessierten ein, ihre Sicht der Dinge, ihre Meinungen und Ideen zur Lösung der Pensions- und Rentenproblematik einzubringen - eine der schwierigsten Fragen, der Europa und große Teile der Welt sich heute gegenübersehen - und zu skizzieren, welchen Beitrag die EU dazu leisten kann.
Das Grünbuch unterzieht den EU-Rahmen für die Alterssicherung einer ganzheitlichen und umfassenden Überprüfung. Dabei werden die Synergien zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik und der Regulierung der Finanzmärkte genutzt, weshalb so viele verschiedene Themen angerissen werden, wie zum Beispiel: Verlängerung des Arbeitslebens, Binnenmarkt für Pensionen und Renten, Mobilität von Pensionen und Renten innerhalb der EU Lücken in EU-Rechtsvorschriften, die zukünftige Solvenzregelung für Pensionsfonds, das Risiko der Arbeitgeberinsolvenz, Grundlagen für fundierte Entscheidungen und Governance auf EU-Ebene.
Das Grünbuch behandelt vor allem folgende Themen:
• angemessene Einkommen im Ruhestand sichern und für langfristig nachhaltige Pensions- und Rentensysteme sorgen;
• ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Dauer des Arbeitslebens und des Ruhestandes erreichen und Möglichkeiten schaffen, um länger im Arbeitsleben zu bleiben;
• Hindernisse für Menschen, die in verschiedenen EU-Ländern arbeiten, und für den Binnenmarkt bei Pensions- und Rentenprodukten beseitigen;
• im Gefolge der Wirtschaftskrise Pensionen und Renten sowohl jetzt als auch langfristig besser abzusichern;
• für mehr Transparenz bei Pensionen und Renten sorgen, damit die Menschen fundierte Entscheidungen für ihr eigenes Ruhestandseinkommen treffen können.
Die Konsultation ist eine gemeinsame Initiative der EU-Kommissare Andor, Barnier (Binnenmarkt und Dienstleistungen) und Rehn (Wirtschaft und Währung) und erstreckt sich sowohl auf Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik als auch der Finanzmarktregulierung. Das Grünbuch enthält keine konkreten politischen Vorschläge, sondern soll als Grundlage für einen Meinungsaustausch über mögliche zukünftige Maßnahmen auf EU-Ebene dienen.
Die Konsultation läuft vier Monate (bis 15. November 2010). In diesem Zeitraum können alle am Thema Interessierten ihre Meinungen und Ideen beisteuern, und zwar über eine eigene Website: http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=pensions . Anschließend wird die Europäische Kommission alle eingegangenen Beiträge analysieren und überlegen, mit welchen zukünftigen Maßnahmen auf EU-Ebene auf diese Problemstellungen reagiert werden kann.
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=89&newsId=839&furtherNews=yes
„A little extra" - Menschen mit Down-Syndrom
Menschen mit Down-Syndrom verfügen über ein Chromosom mehr in jeder Zelle, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden, daher auch die Bezeichnung Trisomie 21. Down-Syndrom ist eine genetisch bedingte, nicht veränderbare Veranlagung; es ist keine Krankheit.
Die Fotografin Conny Wenk, selbst Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom, hat einen Wandkalender mit Fotos von Kindern mit Down-Syndrom veröffentlicht, der im Neufeld Verlag erschienen ist. Die Lebensfreude und Unbekümmertheit, die diese Bilder ausstrahlen, ist berührend!
http://www.alittleextra.de/DownSyndrom.aspx
http://www.alittleextra.de/Alittleextra/Kalender2011.aspx
http://www.neufeld-verlag.de/
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 51 / 3651
guenter.danhel@ief.at
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Institut für Ehe und Familie
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