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Inhalt überspringenNewsletter 24/2010
Msgr. Ägidius Zsifkovics wird neuer Bischof der Diözese Eisenstadt
Msgr. Ägidius Zsifkovics (Jahrgang 1963) stammt aus der Diözese Eisenstadt und ist Pfarrer in Wulkaprodersdorf sowie Generalsekretär der Bischofskonferenz. Kardinal Schönborn weiht Bischof Zsifkovics am 25. September. Mitkonsekratoren bei der Weihe im Eisenstädter Dom sind Bischof Iby und Kardinal Bozanic aus Zagreb
http://www.katholisch.at/content/site/minidossiers/article/60085.html
Weltaidskonferenz 2010
Im Zusammenhang mit der 18. Internationale Aids-Konferenz vom 18. Bis 23. Juli in Wien fand in Zusammenarbeit mit den Glaubensgemeinschaften in Österreich eine eintägige Vorkonferenz am 17. Juli statt. Das Thema dieser Vorkonferenz lautete „Rechte hier und jetzt. Was hat Glaube damit zu tun?" (Rights here, right now. What's faith got to do with it?").
http://www.koo.at/index.php?id=42
http://www.oekumene.at/aids2010/
http://www.katholisch.at/content/site/minidossiers/article/60260.html?SWS=9d27bbaadd54a019da77a5070eef81cc
http://www.kathpress.at/content/site/focus/database/33553.html
Unter den zahlreichen Berichten und Kommentaren anlässlich der Aids-Konferenz sei nur an die wichtigen Anmerkungen des österreichischen Arztes Jan Stejskal erinnert http://www.imabe.org/index.php?id=1418 , die in ähnlicher Form als Gastkommentar auch von der Tageszeitung „Die Presse" veröffentlicht wurden
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/583005/index.do
Lebensstil, Religiosität und Ritualbedürfnis in jungen Familien
Die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in der Deutschschweiz wurden von Afred Dubachin einer Online-Publikation des Schweizer Pastoralsoziologischen Instituts , St. Gallen, 2009, veröffentlicht. Es geht darum, wie eine „latente Religiosität" in bestimmten Lebenssituationen plötzlich aktuell werden kann.
http://www.dubach.biz/rfi/index-Dateien/Lebensstil.pdf
Religionsfreiheit - Thema des Weltfriedenstages 2011
Seit 1968 wird alljährlich am 1. Jänner der Weltfriedenstag begangen. Nächstes Jahr wird dieser Tag dem Thema „Religionsfreiheit" gewidmet sein. Religiöse Freiheit ist nach wie vor nicht in allen Ländern eine Selbstverständlichkeit.
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/33685.html?SWS=ea23cf4981f3d83218fc4a68c1f02e55
Eizellenspende: Österreich stemmt sich gegen Urteil des EGMR
IMABE begrüßt Entscheidung der Justizministerin
WIEN, 12. Juli 2010 (ZENIT.org /IMABE).-Österreich will eine Liberalisierung von Ei- und Samenzellspenden von Dritten für künstliche Befruchtungen verhindern. Die Bundesregierung ficht deshalb nun das Anfang April gefällte Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) an, wonach Österreich mit seinem Verbot von Eizellen- und Samenspenden für Befruchtungen im Labor gegen das Grundrecht auf Schutz der Familie verstoße. Das bestätigte Justizministerin Claudia Bandion-Ortner am 1. Juli 2010 gegenüber der Austria Presse Agentur.
Für Bandion-Ortner widerspricht die EGMR-Entscheidung dem Wohl des Kindes, das das Recht habe, zu wissen, wer seine genetischen Eltern sind. Nach Bandion-Ortner sei der Staat nicht verpflichtet, alle technisch möglichen Formen der künstlichen Fortpflanzung zu erlauben (vgl. Wiener Zeitung online, http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4754&Alias=wzo&cob=504728)
Susanne Kummer, stv. Geschäftsführerin von IMABE, begrüßt die Entscheidung der Bundesministerin. In einem Kommentar in der Österreichischen Ärztezeitung beruft sich Kummer auf eine aktuelle Studie, die zeigt, dass 92 Prozent genetischer Labor-Patchwork-Kinder wissen wollen, wer ihre genetischen Verwandten sind und nach ihrem genetischem Vater sowie möglichen Halbgeschwistern fahnden. Als Begründung gab ein Großteil der Kinder an, dass ihnen etwas von ihrer persönlichen und genetischen Identität fehle. Diese Fakten stimmten nachdenklich angesichts der Auffassung des EGMR, der meint, soziale, Leihzell- und Gebär-Mütter willkürlich trennen zu können. „Wer denkt eigentlich noch an das Wohl des Kindes?", fragt Kummer. http://www.imabe.org/fileadmin/downloads/presse/2010-06-25_OeAeZ.pdf
Das Urteil der Kleinen Kammer des EGMR würde außerdem die Augen vor dem weltweit steigenden Eizellenhandel und der damit verbundenen Degradierung des Körpers der Frau zur Rohstofflieferantin verschließen. Das mit einer Eizellspende verbundene Gesundheitsrisiko werde schon heute heruntergespielt. „Die Erfüllung des verzweifelten Kinderwunsches eines unfruchtbaren Paares soll die Bereitschaft zur Eizellspende in potentiellen Spenderinnen erzeugen. (...) Es muss Aufgabe des Gesetzgebers sein, Betreffende in diesem Fall vor sich selbst zu schützen. Und das Kindeswohl mit allen Mitteln zu verteidigen." Nun liegt es an der Großen Kammer des EGMR, ihren eigenen Spruch zu prüfen.
In der aktuellen Imago Hominis-Ausgabe analysiert der Jurist Thomas Piskernigg die umstrittene Argumentation des EGMR: „Verbot von Samen- und Eizellenspende: eine Menschenrechtsverletzung?" http://www.imabe.org/index.php?id=1419
Päpstliche Akademie für das Leben
ROM, 30. Juni 2010 (ZENIT.org).- Neuer Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben ist der spanische Priester und Bioethiker Ignacio Carrasco de Paula (72). Der aus Barcelona stammende Katalane war bisher Direktor des Institutes für Bioethik der Katholischen Universität "Sacro Cuore" und Ordinarius für Bioethik der Fakultät für Medizin. Johannes Paul II. (1978-2005) berief ihn im Januar 2005 zum Kanzler des Päpstlichen Rates für das Leben. Carrasco de Paula ist Mitglied der Personalprälatur des Opus Dei und Berater des Päpstlichen Familienrats sowie des Rats für die Gesundheitspastoral. Die 1994 von Johannes Paul II. gegründete Päpstliche Akademie für das Leben hat die Aufgabe, den Wert des menschlichen Lebens zu schützen und sich mit den Entwicklungen in der Biomedizin zu beschäftigen.
http://www.zenit.org/article-20926?l=german
Mutter Teresa Ausstellung
Die selige Mutter Teresa würde am 26. August 100 Jahre alt. Im Rahmen dieses Jubiläums präsentiert Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich die Ausstellung „Mutter Teresa - Missionarin der grenzenlosen Liebe".
Die Stationen aus dem Leben der als „Engel der Armen" von Kalkutta bekannt gewordenen Friedensnobelpreisträgerin erschließen Jahr um Jahr den Werdegang und Auftrag Mutter Teresas: In ihrem Wirken für die Ärmsten der Armen verkündete sie die missionarische Grundbotschaft der Kirche - Gott ist die Liebe!
Anhand eines „Lebensbandes" dokumentieren eindrucksvolle Bilder und persönliche Zitate Mutter Teresas Werdegang von ihrer Kindheit in Skopje über die Anfänge ihres missionarischen Wirkens in Kalkutta bis hin zur Ausbreitung der von ihr gegründeten „Missionaries of Charity", die auch in Wien tätig sind. Zu sehen ist die Ausstellung vom 27. August bis zum 26. September, täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldung für Gruppen per E-Mail anmeldung@missio.at
Zeit: 27. August bis 26. September 2010; Öffnungszeiten: 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ort: Krypta der Peterskirche, 1010 Wien
http://www.missio.at/
Neues von Statistik Austria
Öffentlicher Schuldenstand 1. Quartal 2010: http://www.statistik.at/web_de/presse/049918
Leichter Anstieg der Inflation im Juni 2010: http://www.statistik.at/web_de/presse/050154
"Demografische Forschung Aus Erster Hand"
Die Ausgabe 2/2010 ist erschienen. Sie ist online auf der Homepage http://www.demografische-forschung.org/ zu finden. Themen der Ausgabe sind:
- Frauen wünschen sich immer weniger Nachwuchs. Dennoch bleibt Zwei-Kind-Familie das Ideal in Österreich.
- Wirtschaftskrisen kosten zehn Monate Lebenszeit. Grundstein zu späterem Gesundheitsstatus und Lebenserwartung wird in der Kindheit gelegt.
- Eine angeborene Lebensspanne gibt es nicht. Alterungsprozess beim Menschen verschiebt sich um etwa ein Jahrzehnt.
Weltbevölkerung
Am Weltbevölkerungstag, der am 11. Juli begangen wurde, erreichte die Weltbevölkerung mit 6.894.270.000 Menschen einen neuen Höchststand. Und ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht in Sicht: Jede Sekunde kommen fast drei Erdenbürger hinzu - das sind etwa 80 Millionen Menschen im Jahr. Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben:
http://www.weltbevoelkerung.at/weltbevoelkerung/
Studentenkonferenz „Towards a Free and Virtuous Society"
Heuer findet vom 16. - 19. September bereits zum 7. Mal die gemeinsame Studentenkonferenz „Towards a Free and Virtuous Society" von Europainstitut und Acton Institute statt (im Haus am Sonntagberg).
Die Konferenz behandelt die wesentlichen Fragen einer Gesellschaft freier Menschen aus religiöser, philosophischer, politikwissenschaftlicher und ökonomischer Perspektive. Das Programm richtet sich insbesondere an Studenten mit christlichem Hintergrund; das heißt ein Menschenbild auf Grundlage der christlichen Anthropologie wird vorausgesetzt.
Der Teilnehmerkreis umfasst 25 bis maximal 30 Studenten aus europäischen Ländern. Die Konferenz wird in englischer Sprache gehalten.
Anmeldung unter: http://www.europainstitut.at/conference
Engagierte und interessierte Teilnehmer haben eine sehr gute Chance, auch an der Acton University in den USA (Grand Rapids, Michigan) - im Juni 2011 - teilnehmen zu können. http://www.acton.org/actonu/index.php
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 51 / 3651
guenter.danhel@ief.at
Versand:
Christa Käsmayer
Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
christa.kaesmayer@ief.at
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
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Oberösterreichisches Familienreferat