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Inhalt überspringenNewsletter 23/2010
In eigener Sache
Das Institut für Ehe und Familie (IEF) ist während der Sommerschulferien grundsätzlich geöffnet. Fallweise kann es - urlaubsbedingt - zu geringfügigen Einschränkungen hinsichtlich Öffnungszeiten und Erreichbarkeit kommen, wofür wir um Verständnis bitten.
Der Beratungsdienst am IEF ist vom 16. bis einschließlich 27. August 2010 geschlossen.
Die Schließtage der Gerichtsberatung werden auf http://www.ief.at/content/site/beratungsdienst/gerichtsberatung bekannt gegeben.
Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich Anfang September.
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir angenehme und erholsame Sommertage!
IEF - Terminvorschau:
Fortbildungsveranstaltungen
"Kinder und Jugendliche begegnen dem Sterben und dem Tod" mit Ursula Novak
Freitag, 24. September 2010, 17.00 Uhr
"Aktuelle Entscheidungen zum Ehegattenunterhalt" mit Mag. Susanne Beck
Montag, 27. September 2010, 18.00 Uhr
"Platz der Rituale in der Begleitung von Menschen im Verlust und Trauerprozess" mit Mag. Dr. Peter Okeke
Montag, 11. Oktober 2010, 18.00 Uhr
"Sozialrechtliche Information rund um die Geburt eines Kindes" mit DSA Katharina Huber
Freitag, 05. November 2010, 18.00 Uhr
"Adoption, kann das fremde Kind meines werden?" mit DSA Katharina Huber
Samstag, 06. November 2010, 10.00 Uhr
"Abstammungsrecht" mit Mag. Josef Hiebl
Montag, 08. November 2010, 18.00 Uhr
"Verlust eines Kindes" N.N.
Dienstag, 09. November 2010, 18.00 Uhr
"Väter" mit Dipl. Hebamme Uschi Reim-Hofer
Montag, 13. Dezember 2010, 18.00 Uhr
Ort: 1010 Wien, Spiegelgasse 3
Nähere Informationen: http://www.ief.at/content/site/veranstaltungen
NFP-Gruppenberatungen
Die nächsten NFP-Gruppenberatungen unter der Leitung von Frau Sabine Gaderer finden jeweils von 19.00 bis 21.30 Uhr an folgenden Terminen im Institut für Ehe und Familie (IEF) statt:
23. September, 7. Oktober, 21. Oktober 2010 (jeweils Donnerstag)
3. November, 17. November, 1. Dezember 2010 (jeweils Mittwoch)
Darüber hinaus können jederzeit Einzeltermine für Beratungen (NFP, Kinderwunsch usw.) telefonisch vereinbart werden.
Eine Anmeldung sowohl für Gruppen- als auch für Einzelberatungen ist unbedingt erforderlich.
Kontakt, Information und Anmeldung:
Mag. Silvia Zamecnik: IEF, Fachbereich NFP
Telefon 01-515 52/3653, Fax 01-513 89 58, E-Mail: silvia.zamecnik@ief.at
Siehe auch: http://www.ief.at/content/site/nfp/beratungsangebot
"Austro-Nobelpreis" 2010 an Demografen Lutz
Der Bevölkerungswissenschaftler Wolfgang Lutz (53) erhielt den Wittgenstein-Preis 2010. Mit einer Dotierung von 1,5 Millionen Euro ist die als "Austro-Nobelpreis" geltende Auszeichnung der höchste Wissenschaftsförderungspreis des Landes: http://science.orf.at/stories/1650630/
Fachtagung „Psychotherapie und Beichte"
Am 16. Oktober 2010 veranstaltet das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie eine Fachtagung an der Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz bei Wien. Programm und Anmeldung: http://rpp2010.org/
Erzdiözese Wien: Basiskurs Ehevorbereitung
Die Erzdiözese Wien startet am 23./24. Oktober 2010 im Don Bosco-Haus den mehrteiligen Basiskurs Ehevorbereitung für Referenten/innen der kirchlichen Eheseminare. Der Kurs versteht sich als Grundlage für jegliches Engagement im Bereich der Ehevorbereitung. Die Kurs-Teilnehmer/innen gewinnen einen Einblick in die Gestaltung von Eheseminaren als seriöses, kirchliches erwachsenenbildnerisches Angebot; lernen die pastoralen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen kennen; werden mit den Inhalten und Methoden der Eheseminare vertraut und eignen sich inhaltliche sowie didaktische Grundlagen an. Eingeladen sind interessierte Ehepaare und Einzelpersonen (Theologen/innen, Priester und Diakone), denen gelingende Ehen ein wichtiges Anliegen sind und die es spannend sowie persönlich bereichernd finden, in der Ehevorbereitung mitzuarbeiten.
Nähere Informationen unter: http://www.beziehungsweb.at/ehevorbereitung/mitarbeiterinfo/0/articles/2009/12/21/a4067/
Struktur und Finanzierungsformen der Sozialausgaben 2008
Im Jahr 2008 betrugen die Sozialausgaben nach der EU-weit einheitlichen Berechnungsmethode (ESSOSS) in Österreich 79,77 Mrd. Euro. Sie waren damit um 4 Mrd. Euro oder 5,2% höher als im Jahr davor. Dies war die stärkste Steigerung seit 2001. Die am Bruttoinlandsprodukt gemessene Sozialquote betrug 28,3%. Sie war seit 2004 rückläufig gewesen und erhöhte sich 2008 erstmals wieder. Die Stärke der EU-einheitlichen Systematik zur Erfassung der Sozialschutzleistungen liegt darin, dass institutionelle Unterschiede der Länder den Erfassungsgrad nicht verändern. Sicherungssysteme auf betrieblicher Ebene sind ebenso erfasst wie Sozialleistungen der öffentlichen Hand. Weiters sind die Daten um Übertragungen zwischen den Trägern der sozialen Sicherheit bereinigt. Die Schwäche liegt in der sehr späten Verfügbarkeit der einheitlich erfassten Sozialleistungen. Derzeit liegen erst Daten für das Jahr 2008 vor. Innerhalb der Sicherungsfunktionen nach ESSOSS entfällt in Österreich knapp die Hälfte aller Sozialausgaben auf die Altersaufwendungen. Die Altersleistungen mit 42,2% und die Hinterbliebenenleistungen mit 7,1% bildeten 2008 die größte Ausgabenkategorie vor den Gesundheitsausgaben (26,1%) und den Familienausgaben (10,3%). Die Ausgaben für Invalidität erforderten 7,8% der Mittel, der Bereich der Arbeitslosigkeit 5% aller Sozialleistungen.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100611_OTS0022/struktur-und-finanzierungsformen-der-sozialausgaben-2008
Sozialausgaben nach Sozialrisken - auf der WIFO-Website
(http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?&fid=12)
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem WIFO-Monatsbericht
5/2010
http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&id=39524&typeid=8&display_mode=2
Wohnen 2009 - Ergebnisse der Wohnungserhebung im Mikrozensus Jahresdurchschnitt 2009
Diese Publikation informiert über die Struktur des Bestandes der Hauptwohnsitzwohnungen im Jahresdurchschnitt 2009. Im Einzelnen geben Daten über Größe, Ausstattung, Art der Beheizung, Vorhandensein von Garagen-/Abstellplätzen, Rechtsverhältnis der Wohnungen sowie Wohnungsaufwand und Sozialstatus der Haushaltsreferenzperson ein Bild von Wohnsituation und Lebensstandard.
http://www.statistik.at/web_de/services/publikationen/7/index.html?id=7&listid=7&detail=572
Sektorkonten 2009 - Sonderheft "Sektorale VGR in Österreich 2009"
Mit dem Sonderheft "Sektorale VGR in Österreich 2009" veröffentlichen Statistik Austria und die Oesterreichische Nationalbank zum ersten Mal gemeinsam eine integrierte Darstellung der Nichtfinanziellen Sektorkonten und der Gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Die Publikation befasst sich mit Einkommen, Sparen, Investition und Finanzierung der Sektoren Unternehmen, Staat, private Haushalte und Ausland. Bereitgestellt wird umfangreiches Datenmaterial für die Jahre 2005 bis 2009 einschließlich relevanter Kennzahlen.
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/nichtfinanzielle_sektorkonten/jahresdaten/index.html
Europarat streicht Mutterbegriff als diskriminierendes "sexistisches Stereotyp"
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat sich gegen die Verwendung sexistischer Stereotype bei der Darstellung von Frauen und Männern in den Medien ausgesprochen. Entgegen der Ursprungsvorlage, die von der Schweizer Nationalrätin und Feministin Doris Stump als Berichterstatterin vertreten wurde, lehnte es die Parlamentarische Versammlung jedoch ab, den Mutterbegriff in eine Kampagne gegen sexistische Stereotype einzubeziehen. Am 25. 6. 2010 hat nun die „Parlamentarische Versammlung des Europarates" bei einer Anwesenheit von 56 Abgeordneten (Gesamtzahl der Mitglieder der "Parlamentarischen Versammlung": 318 Abgeordnete) in modifizierter Form (z.B. wurde der Begriff „Mutter" herausgenommen !) die Resolution 1751(2010) basierend auf der Vorlage 12267 „Bekämpfung von sexistischen Stereotypen in den Medien" mit 50 Ja, 5 Ablehnungen und 1 Stimmenthaltung angenommen.
Konsum medialer Gewalt senkt Mitgefühl
Eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Instituts für Sozialwissenschaften der Universität von Michigan zeigt aufgrund einer Untersuchung über 30 Jahre hinweg Erschreckendes. Das Mitgefühl der College-SchülerInnen ist um ca. 40% tiefer als 20 bis 30 Jahre früher. Die Wirkung von pornografischen und gewaltverherrlichenden Medien auf Jugendliche wird in vielen Studien verharmlost. Sie liefern der Politik die Legitimation, in diesem Bereich auf griffige Maßnahmen zu verzichten. Die neue Studie der Universität Michigan geht in eine andere Richtung. Die Wissenschafterinnen und Wissenschafter erklären die Abnahme der Fähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen, auch als Wirkung medialer Gewalt. Wörtlich stellt die Studie fest: „Compared to 30 years ago, the average American now is exposed to three times as much nonwork-related information. In terms of media content, this generation of college students grew up with video games." So bemühten sich die untersuchten Jugendlichen weniger, die Sichtweise ihrer KameradInnen zu verstehen, und verspürten weniger Mitgefühl für Schwächere. Die schweizerische „Vereinigung gegen mediale Gewalt" (VGMG), die vom Berner Grossrat Roland Näf initiiert worden ist, fordert daher, dass auch die Problematik der abnehmenden Empathie in die Diskussion um die Wirkung medialer Gewalt einbezogen wird. Maßnahmen zur Senkung des Konsums von Killergames und Horrorfilmen müssten intensiviert werden und auf den folgenden 4 Säulen aufbauen: Aufklärung, Förderung der Medienkompetenz, Jugendschutz und Einschränkung des Handels mit Killergames und Horrorfilmen. http://www.ns.umich.edu/htdocs/releases/story.php?id=7724 - www.vgmg.ch
Rezension:
„Kindheit und Migration: Das Unbewusste in der transkulturellen Begegnung"
Hrsg. von Barbara Burian-Langegger
Barbara Burian-Langegger ist Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Psychotherapeutin und ärztliche Leiterin des Instituts für Erziehungshilfe. Das vorliegende Buch enthält die Beiträge der 9. Wissenschaftlichen Tagung der Institute für Erziehungshilfe, die im Oktober 2008 in Wien stattfand. Verhaltensauffälligkeiten von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund werden häufig nicht als mögliche Folgen der Migration erkannt. Deshalb haben die Betroffenen oft eine längere Wanderschaft durch diverse Institutionen hinter sich, bevor sie in einer psychotherapeutischen Stelle angekommen sind. Die mit der Migration verbundenen Erfahrungen müssen verstanden und verarbeitet werden, um eine Neuorientierung und Neuentwicklung zu ermöglichen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, wurde bei der Tagung von Experten diskutiert. Der Tagungsband bietet einen interessanten Einblick die vielfältigen Anforderungen der psychotherapeutischen Arbeit mit Migrant/innen.
Verlag Der Apfel, 2009, 188 Seiten, ISBN 978-3-85450-267-8, € 24,90
Rezension:
„Die Dynamik von Liebe und Macht: Emotionsfokussierte Paartherapie"
Von Leslie S. Greenberg und Rhonda N. Goldman
Prof. Leslie S. Greenberg begründete die Emotionsfokussierte Paartherapie und ist an der Klinik für psychotherapeutische Forschung der York Universität in Toronto tätig. Prof. Rhonda N. Goldman ist Psychotherapeutin an der Argosy Universität in Schaumburg/Illinois. Unbefriedigte Bedürfnisse, Machtkämpfe, Verluste und Kränkungen aus der Kindheit, das Bedürfnis nach eigenständiger Identität und wechselseitiger Attraktivität führen häufig zu Krisen in der Partnerschaft. Die Emotionsfokussierte Paartherapie will Paaren helfen, die oft heftig ausbrechenden Emotionen einzuordnen, Konflikte zu meistern und die Entwicklung als Paar zu fördern. Zunächst wird die Emotionsfokussierte Paartherapie im vorliegenden Buch wissenschaftlich erläutert und die therapeutischen Aufgaben dargestellt. Im dritten Teil wird die Arbeit mit den verschiedenen Emotionen anhand von Fallbeispielen praktisch geschildert. Die Publikation ist eine umfassende und informative Lektüre für Fachleute auf dem Gebiet der Psychotherapie und der Paartherapie.
Ernst Reinhardt Verlag, 2010, 456 Seiten, ISBN 978-3-497-02112-3, € 41,10
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 51 / 3651
guenter.danhel@ief.at
Versand:
Christa Käsmayer
Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
christa.kaesmayer@ief.at
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