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Inhalt überspringenNewsletter 22/2010
Parlamentarische Enquete „Konflikten konstruktiv begegnen - aktuelle Herausforderungen im Familienrecht (Obsorge und Unterhalt)"
Am 24. Juni 2010 fand im „Hohen Haus" in Wien eine ganztägige Enquete statt, bei der Prof. Günter Danhel, der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), für eine Realisierung der „Gemeinsamen Obsorge" nach Scheidungen, aber auch für eine verstärkte Partnerschaftserziehung plädierte:
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/33370.html
Das Programm der Enquete
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/VER/VER_00005/TO_01621810.shtml
Zusammenfassende Berichte der Parlamentskorrrespondenz:
"Weniger Ehescheidungen und sinkende Gesamtscheidungsrate im Jahr 2009"
Dies meldete Statistik Austria in einer Presseaussendung ebenfalls am 24. Juni 2010: http://www.statistik.at/web_de/presse/049433
In einer ersten Stellungnahme sprach sich Prof. Günter Danhel, der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), für eine Rechtsinformation auch vor der zivilrechtlichen Eheschließung aus. Funktionierende Ehen sind im Interesse der gesamten Gesellschaft. Für die kirchliche Ehevorbereitung sieht Danhel das Erfordernis einer weiteren Fokussierung "auf die Gestaltung und Bewältigung des ehelichen Alltags aus dem Ehesakrament sowie ein phasenspezifisches Verständnis von Ehe".
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/33394.html
„Meinungsfreiheit in Gefahr?"
Unter diesem Motto lädt das Wiener Hayek-Institut zu einer Veranstaltung am Montag, dem 28. Juni 2010, um 18.00 Uhr, in das Palais Kinsky ein.
Aus Anlass der von der Regierung vorgeschlagenen Verschärfung des "Verhetzungsparagraphen" diskutieren:
Dr. Dieter Böhmdorfer, Rechtsanwalt, Justizminister a.D.
Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Präsident des Nationalrats i.R.
Hon.-Prof. Dr. Gottfried Korn, Medienanwalt, Mitherausgeber der Zeitschrift „Medien & Recht"
Dr. Johann Rzeszut, Präsident des Obersten Gerichtshofes a.D.
Rosemarie Schwaiger, Redakteurin „Die Presse"
Dr. Andreas Unterberger, Internet-Blogger www.andreas-unterberger.at
Details zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link http://hayek-institut.at/img/media/27/427/mediacenter427.pdf
Österreichisches Familiennetzwerk
Frühstückstreffen:
Mittwoch, 30.06.2010 - „Welt-Aids-Konferenz, 18. bis 23.07.2010 in Wien", mit Ing. Heinz Hödl, KOO (1010 Wien, Spiegelgasse 3/8) Anmeldung: guenter.danhel@familiennetzwerk.at
Ab September finden die Frühstückstreffen im Parlamentsrestaurant, 1017 Wien, Reichratsstraße 9 (hinter dem Hauptgebäude des Parlaments) wie gewohnt donnerstags zwischen 08.45 und 10.00 Uhr statt! Für das Frühstücksbuffet ist dort eine Pauschale in der Höhe von € 7,50 pro Person zu bezahlen.
Vorschau auf die Herbst-Termine:
09.09.2010 - „Frauen zwischen Mutterschaft und Erwerb", mit Dr. Isabella Buber-Ennser, OEAW/VID
14.10.2010 - in Vorbereitung
11.11.2010 - „Familienpolitik aus Sicht der Arbeitgeber", mit Mag. Anna Maria Hochhauser, WKO-Generalsekretärin
09.12.2010 - „Familienpolitik aus Sicht der Arbeitnehmer" mit Dr. Norbert Schnedl, ÖGB-Vizepräsident,
Arbeitsgruppe „Die Familie im Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht":
Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet im Juli zum Thema: „Zukunft der Altersvorsorge" statt. Inputs werden gegeben von Frau Mag. Christina Götz-Tiefenbacher, Direktorin für „Grundlagen" in der Pensionsversicherungsanstalt, und Herr Dr. Johannes M. Martinek, Präsident der Gesellschaft für Zukunftssicherung und Altersvorsorge - Denkwerkstatt St. Lambrecht, www.denkwerkstatt-stlambrecht.org. Information und Anmeldung: guenter.danhel@familiennetzwerk.at
Interne Kommunikation:
Beim Frühjahrs-Plenum wurde beschlossen, die bereits bestehende GOOGLE-group besser als bisher zu nutzen. Wer der Gruppe beitreten will, möge mir dies bitte mitteilen: guenter.danhel@familiennetzwerk.at
„Nachlese" - Medienecho auf IEF- und Familiennetzwerk-Aktivitäten:
- zur Enquete „Ja zum Schutz des Lebens" im Vorarlberger Landtag:
www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/kirchenblatt/artikel/das-leben-ist-ein-geschenk
- Tagungs-Bericht "Das Geheimnis erfolgreicher Bildung":
Das Geheimnis erfolgreicher Bildung liegt in der frühkindlichen Bindung. So das Fazit einer internationalen Experten-Tagung vom 11. bis 13. Juni 2010 in Düsseldorf unter der Schirmherrschaft von Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg. Veranstalter war das Deutsche Familiennetzwerk in Kooperation unteranderem auch mit dem Österreichischen Familiennetzwerk. Die anwesenden Wissenschaftler aus Hirnforschung, Psychologie und Sozialwissenschaften betonten übereinstimmend, dass die stabile emotionale Bindung des Kindes an erwachsene Vertrauenspersonen eine unabdingbare Voraussetzung für den späteren Erfolg in Ausbildung, Beruf, Gesundheit und Partnerschaft ist. Überragende Bedeutung kommt daher der Familie als Ort gelebter Liebe zu, die durch keine andere Institution ersetzt werden könne. Lesen Sie einen ausführlichen Tagungs-Bericht auf http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?page_id=749 Wie auf http://www.zenit.org/article-20835?l=german berichtet wird, wurde auf der Tagung deutliche Kritik von Experten an der Familienpolitik in Deutschland geübt. Eine weitere Zusammenfassung der Ergebnisse der Konferenz finden sich auch auf http://www.familien-schutz.de/?p=3621 sowie auf http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Stephanie-zu-Guttenberg-in-Duesseldorf_aid_868943.html Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete in ihrer Ausgabe vom 14. Juni 2010 auf Seite 4 unter anderem: „Gegen Krippenausbau: Bei einer Tagung unter Schirmherrschaft von Stephanie zu Guttenberg, der Ehefrau des Verteidigungsministers, hat das Familiennetzwerk (...) die Bedeutung einer gelungenen Bindung des Kleinkindes an seine Eltern als Grundlage späteren Lebenserfolges betont. Wissenschaftler aus Hirnforschung, Psychologie und Sozialwissenschaften wiesen bei der Tagung an der Universität Düsseldorf darauf hin, dass Kinder ohne den emotionalen Rückhalt ihrer Bezugspersonen unter Stress stünden, der ihr Gehirnwachstum bremse. Überragende Bedeutung kommt daher der Familie als Bildungsinstitution zu. Das Familiennetzwerk fordert die individuelle Unterstützung von gefährdeten Familien und den Stopp des Krippen-Ausbaus.
Der Direktor des IEF nahm u. a. zum Thema „Erziehungseinkommen" Stellung:
http://www.freiewelt.net/nachricht-4656/tagungs-bericht%3A-%22das-geheimnis-erfolgreicher-bildung%22.html
- zum Besuch von Frau Dr. Anna Záborská MdEP in Österreich:
Anlässich des Europäischen Jahrs zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hielt Frau Dr. Anna Záborská MdEP, Leiterin der interparlamentarischen Arbeitsgruppe "Familie, Schutz des Kindes und Solidarität zwischen den Generationen" des Europäischen Parlaments, am 18. und 19. Juni Vorträge in Wien, Graz und Klagenfurt zum Thema "Familien als Leistungsträger der Gesellschaft - Die Bedeutung der Familie für die soziale Sicherheit in Europa": http://neu.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2377357/familie-muss-gestaerkt-werden.story
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/33263.html?SWS=3b7b0708e0d920a38079708f3a762b93
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2377774/kindergeschrei-eu-zukunft.story
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2375073/familie-zentraler-punkt-gesellschaft.story
http://www.ktn.gv.at/42611_DE-Landesregierung-LH_Gerhard_Doerfler.?newsid=15045&backtrack=42611
http://www.kath-kirche-kaernten.at/upload/65986_KIRC_KRTN_0627_015_x.pdf
Opferschutzkommission beschließt Entschädigungszahlungen bei Missbrauch
(stephanscom.at) Die Unabhängige Opferschutzkommission unter Waltraud Klasnic hat am Freitag, 25. Juni 2010, in Wien ein konkretes finanzielles Entschädigungsmodell für Opfer sexuellen Missbrauchs und Gewalt im kirchlichen Bereich präsentiert. Das in einer Stellungnahme gegenüber Journalisten nach der fünften Kommissionssitzung in Wien präsentierte Modell sieht vier Stufen der finanziellen Abgeltung vor. Dabei handle es sich jedoch um "Richtwerte", die Skala sei nach oben hin offen, wie die Kommission betonte.
Für "leichte Fälle des Missbrauchs ohne überschießende Gewaltanwendung" sieht das Modell 5.000 Euro vor. Für "mehrfache Übergriffe über einen längeren Zeitraum oder geringe Zahl an schwerwiegenden Übergriffen unter Gewalteinwirkung" wie etwa Vergewaltigung werden 15.000 Euro veranschlagt. Den Betrag von 25.000 Euro sieht die Kommission für Fälle "von über mehrere Jahre hinweg fortgesetzten Missbrauch mit Verletzungsfolgen und/oder fortdauernden seelischen Schmerzen" vor. In "besonders extremen Einzelfällen" seien auch darüber hinaus gehende Entschädigungen möglich, räumte die Kommission ein. Zahlen wurden für diese vierte Kategorie nicht genannt.
Die Kommission unterstrich, sich mit diesem Modell an die österreichische Judikatur angelehnt zu haben. Zugleich betonte die Kommission jedoch, dass die freiwilligen Entschädigungsleistungen der Kirche "über den durchschnittlichen staatlichen Sätzen" liegen. Wie die Kommission weiters mitteilte, hätten sich bislang rund 200 Opfer bei ihr gemeldet. Kontakt: www.ombudsstellen.at - (presse.kirche.at) Die Rahmenordnung für die Katholische Kirche in Österreich über Maßnahmen, Regelungen und Orientierungshilfen gegen Missbrauch und Gewalt wurde unter dem Titel „Die Wahrheit wird euch frei machen" in Mariazell von den Bischöfen beschlossen. http://www.kirche.at/stpoelten/presse/bilder2010/missbrauch_rahmenordnung.pdf
Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE)
Im Juni-Newsletter werden unter anderem folgende Themen behandelt: „Kindesmissbrauch: Therapie kann Pädophilie-Rückfällen effizient vorbeugen" und „Public Health: Schwierige Familienverhältnisse begünstigen ADHS bei Kindern": http://www.imabe.org/index.php?id=129
Die Europäische Menschenrechtskonvention verpflichtet die Staaten nicht, ein Recht auf Eheschließung für homosexuelle Paaren zu gewährleisten
So lautet eine Mitteilung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in einem Klagefall zweier österreichischen Staatsbürger. Es wurde entschieden, dass Staaten nicht zur Einführung einer Ehe zwischen Homosexuellen gezwungen werden können. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Gerichtshofes vom Donnerstag hervor. Geklagt hatten zwei männliche Homosexuelle aus Österreich, denen im Jahr 2002 in Wien eine standesamtliche Eheschließung verweigert wurde. Die österreichische Behörde hatte darauf verwiesen, dass eine Heirat nur zwischen Mann und Frau möglich sei. Dadurch sahen sich die beiden Männer in ihren Grundrechten verletzt und beantragten beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Klage Nr. 30141/04 vom 5. August 2004), die Republik Österreich zum Abschluss ihrer Eheschließung zu verpflichten. Das lehnte der Gerichtshof ab. Die Staaten in Europa seien nicht zur Einführung von Ehen zwischen Homosexuellen verpflichtet, so das Urteil.
http://www.medrum.de/?q=content/rueckschlag-fuer-fans-von-homo-ehen
Das Urteil im vollen Wortlaut:
Unbeeindruckt davon zeigen sich verschiedene Landespolitiker in Wien:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100624_OTS0034/eingetragene-partnerschaften-sammelnovelle-im-wiener-landtag
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100624_OTS0081/gruene-wien-erreichen-in-verhandlungen-maximale-gleichstellung-von-eingetragenen-partnerinnen
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100625_OTS0064/frauenberger-regenbogenfamilien-umfassend-gleichstellen
Eröffnung des EU-Institutes für Gender Equality (EIGE)
Großes Openair-Konzert für Geschlechter-Gleichheit am 20. Juni in Vilnius: 2006 hatte die Europäische Union beschlossen, in der litauischen Hauptstadt Vilnius das EIGE (Institut für Gender-Gleichheit) einzurichten. Nachdem das Institut Anfang 2010 seine Arbeit aufgenommen hat, wird seine Eröffnung am 20. Juni 2010 mit einem großen Openair-Konzert gefeiert. Für die Arbeit des Institutes EIGE in den Jahren 2007 bis 2013 wurden 52 Mio Euro eingeplant. http://www.medrum.de/?q=content/eroeffnung-des-eu-institutes-fuer-gender-equality-eige
Informationsblatt für Gemeindefamilienreferenten in NÖ
Die zweite Ausgabe des Informationsblattes für Gemeinde-Familienreferenten im Jahr 2010 mit wichtigen Neuigkeiten und Infos rund um die NÖ Familienförderung, NÖ Familienpolitik und die verschiedensten Aktivitäten des NÖ Familienreferates ist online verfügbar:
http://www.noel.gv.at/bilder/d45/Familienjournal_2_2010.pdf?18057
Landesfamilienreferenten wehren sich gegen Sparmaßnahmen
Einig haben sich am Freitag die Landesfamilienreferenten bei der Präsentation der Konferenzergebnisse am 18. Juni 2010 im südsteirischen Seggauberg gezeigt: Geschlossen wolle man in Verhandlungen mit dem Bund gehen, um die 13. Familienbeihilfe beizubehalten und den Bundeszuschuss für Kinderbetreuung zu verlängern. "Keine Sparmaßnahmen auf Kosten der Familie," lautete der Appell. Die Sparpläne im Familienbereich, die für 2011 kolportierte 240 Mio. Euro und 400 Mio. Euro bis 2014 vorsehen sollen, wurden einhellig abgelehnt.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100618_OTS0203/bundeslaender-einig-keine-sparmassnahmen-auf-kosten-von-familien
Aktuelles aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
Familienhospizkarenz - Zuschuss:
http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/FamilienhospizkarenzZuschuss/Seiten/Beispielef%C3%BCrEinkommnesobergrenzen.aspx
Familienhospizkarenz-Rechner:
http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/FamilienhospizkarenzZuschuss/Familienhospizrechner/Seiten/Hospizrechner.aspx
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
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Herausgeber:
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Direktor des Instituts für Ehe und Familie
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Versand:
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Institut für Ehe und Familie
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christa.kaesmayer@ief.at
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