Hauptnavigation
Hauptnavigation überspringenInhalt
Inhalt überspringenNewsletter 18/2010
Wien: Katholischer Familienverband nimmt Parteien in die Pflicht
Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (KFVW) nimmt die Parteien im Vorfeld der Gemeinderatswahlen im kommenden Herbst in die Pflicht: Den Parteisekretariaten wurden zwölf Fragen zu Themen wie Bildung, Finanzen und Lebensschutz vorgelegt. Die Antworten präsentierten KFVW-Vorsitzende Mechtild Lang, ihr Stellvertreter Alfred Trendl und Geschäftsführer Andreas Cancura am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien.
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32727.html?SWS=9da81ea1ce5bc5f4f35e7de1d2320acf und http://www.familienverband.at/sites/pa.php?id=622
Woche für das Leben
Anfang Juni findet in Österreich die „Woche für das Leben" (www.wochefuerdasleben.at ) statt. Am Sonntag, dem 6. Juni 2010, findet um 15.00 Uhr, im Stephansdom zu Wien ein Kindergottesdienst mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn und anschließender Einzelsegnung der Kinder beim Fest des Lebens
auf dem Stephansplatz statt. Die Veranstalter freuen sich über Anmeldungen unter wien@wochefuerdasleben.at
England: Bischöfe protestieren gegen Abtreibungsspot im TV
TV-Aufsichtsbehörde sieht im Abtreibungsanbieter "Marie Stopes" einen "Wohlfahrtsverband": http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/32779.html
"Es wäre eine Katastrophe, wenn die Kirche ihre Grundsätze über Bord werfen würde"
Der deutsche Schriftsteller Martin Mosebach ist Katholik und findet: Religion muss den Menschen überfordern, sonst wird sie banal:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33691/1/1
Auch in der Kirche gab es die "Roaring Sixties"
In Schallaburg-Ausstellung "die 60er - Beatles, Pille und Revolte" blicken Kurator Etzlstorfer und Wiener Diözesanarchivarin Fenzl auf bewegtes Jahrzehnt auch für Kirche zurück: http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32731.html
Erotisierung der Gesellschaft auch in der Kirche spürbar
(presse.kirche.at) Die Erotisierung der Gesellschaft ist auch in die Kirche hereingeschwappt, meinte Bischof Klaus Küng in einem Interview mit der deutschen "Tagespost". Der "Familienbischof" wies dabei auf die Gefahr homosexueller Netzwerke in Priesterseminaren und Teilen des katholischen Klerus hin. Sie könnten ein Kloster oder eine Diözese sogar existenziell bedrohen, sagte Küng. Dann bilde sich eine Atmosphäre, "die ganz bestimmte Personen anzieht, andere dagegen abstößt zum großen Schaden der Seelsorge".
Bischof Küng betonte, wenn solche Netzwerke überhandnähmen, gebe es seines Erachtens nur eine "radikale Lösung: Unter Umständen Schließung solcher Seminare und Klöster mit einem Neubeginn". Küng plädierte für eine besonders genaue und eingehende Prüfung von Kandidaten für das Priesteramt.
Die Ansicht, zwischen Homosexualität und Pädophilie gebe es einen direkten Zusammenhang, wies er zurück. Ebenso wandte sich Küng gegen die Auffassung, der Zölibat an sich sei Ursache für Missbrauchsfälle im kirchlichen Kontext. Er sprach sich gegen eine Abkehr von der Zölibatsverpflichtung für Priester aus. Es gebe "kein stärkeres Zeichen für Gott und für die Liebe zur Kirche als den freiwilligen, bewussten Verzicht auf Ehe und Familie". Für die Verwässerung dieses Zeichens machte Küng die verbreitete "Erotisierung" auch innerhalb der Kirche mitverantwortlich.
Klaus Küng war noch in seiner Zeit als Feldkircher Bischof als "Trouble-Shooter" in die Diözese St. Pölten gekommen. Im Juli 2004 wurde er zum Apostolischen Visitator bestellt, um die Situation in der Diözese und im Priesterseminar zu klären, nachdem Vorwürfe der Kinderpornografie und praktizierter Homosexualität bekanntgeworden waren. Am 7. Oktober 2004 wurde Küng zum Bischof von St. Pölten und damit als Nachfolger von Kurt Krenn ernannt.
http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/vortrag_detail.php?links=23052010210815
Katholische Verbände: Gesamtschule ist "Unrecht an Begabten"
Gegen eine Gesamtschule für alle 10- bis 14-Jährigen hat sich die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) ausgesprochen. "Die Gesamtschule nivelliert tendenziell nach unten und ist ein Unrecht an den
Begabten", so AKV-Präsident Josef Zemanek am Freitag in einer Presseaussendung.
Neues Internetportal auf www.sozialversicherung.at
Mit einer Übersicht nach den wichtigsten Stationen und Situationen im Leben eines Versicherten wurde das gemeinsame Internetportal der österreichischen Sozialversicherung www.sozialversicherung.at im zentralen Bereich der Startseite nun neu konzipiert. Das beginnt bei "Schwangerschaft und Geburt" , setzt sich
fort bei "Jugend und Familie", "Arbeitsleben und Beruf", "Vorsorge und Sicherheit", "Gesundheit und Krankheit" und endet bei der "Pension". Daneben bietet das neue Internetportal spezielle Einstiegsseiten für Unternehmer (Dienstgeber) und Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0106
Fünfter Österreichischer Familienbericht
Am 14. Juni 2010 findet in Wien - Orangerie im Schlosspark Schönbrunn - die Enquete „Die Familie an der Wende zum 21. Jahrhundert″ statt, in deren Rahmen Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, den 5. Familienbericht 1999 - 2009 vorstellen wird. Nachfolgend finden Sie das Programm zum download: http://www.bmwfj.gv.at/Familie/Familienforschung/Documents/Einladung_Familienbericht.pdf
Statistik Austria - Aktuelle Pressemitteilungen
- 2009: 1,8% weniger Geburten, Heiratszahlen mit 0,7% leicht im Plus http://www.statistik.at/web_de/presse/045357
- Bevölkerung stieg 2009 um rund 20.000 Personen auf 8,375 Mio. zum 1.1.2010 http://www.statistik.at/web_de/presse/045362
- Zuwanderungssaldo 2009 mit 20.600 Personen deutlich zurückgegangen http://www.statistik.at/web_de/presse/045363
Familien in Zahlen 2009 - Statistische Informationen zu Familien in Österreich
In der aktuellen Ausgabe von Familien in Zahlen (FiZ 2009) sind die wichtigsten familienrelevanten Indikatoren gegliedert nach Themenbereichen bis zum Jahr 2009 zusammengefasst. Um die Interpretation der Daten zu erleichtern, sind die Tabellen jeweils durch Lesebeispiele ergänzt, und das Glossar mit kurzen Erklärungen zu den wichtigsten familienstatistischen Begriffen rundet dieses Nachschlagewerk ab: http://www.oif.ac.at/aktuell/fiz_2009.pdf
Deutschland: Pflege in der Familie
Die neueste Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Im Fokus" (Nr. 23 vom 20. Mai 2010) behandelt das Schwerpunktthema "Familienpflegezeit": http://www.bmfsfj.de/mag/root-mai-23.html
Deutschland: Absturz der Geburten auf absolutes Rekordtief
Das Statistisches Bundesamt meldet: 2009 nur noch 651 Tausend Geburten in Deutschland - (MEDRUM) Ursula von der Leyens Wunschprognosen sind spätestens seit der Veröffentlichung der vorläufigen Geburtenzahlen für das Jahr 2009 in Deutschland nicht eingetroffen. Das Gegenteil ist der Fall. 2009 sank die Zahl der Geburten auf ein absolutes historisches Rekordtief ab: http://www.medrum.de/?q=content/absturz-der-geburten-auf-absolutes-rekordtief. Der Generalsekretär der „Evangelischen Allianz" hat daraufhin von der deutschen Bundesregierung einen „Krisengipfel Familienpolitik" gefordert: http://www.medrum.de/?q=content/evangelische-allianz-fordert-krisengipfel-familienpolitik. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familien e. V. konstatiert im Hinblick auf die Geburtenbaisse ein „beredtes Schweigen" der deutschen Familienpolitik-Verantwortlichen: http://www.i-daf.org/272-0-Im-Blickpunkt.html und das Heideberger Büro für Familienfragen verlautbart in seinem Pressedienst dazu Folgendes: Deutschland im neuen Geburtentief - Die „konservative Familienrevolution" ist gescheitert. Wie erwartet ist (nach den vorläufigen Daten) im Jahr 2009 nicht nur die Geburtenzahl, sondern auch die Geburtenrate (Kinder/Frau) deutlich gesunken. Damit ist wieder das Niveau vor Beginn der "konservativen Familienrevolution" von Ex-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen erreicht. Trotz Elterngeld und Krippenoffensive ist die politisch angekündigte Geburtenwende ausgeblieben. Dennoch ist das weder für die neue Ministerin noch für Experten und Medien Anlass, den "modernisierten" familienpolitischen Ansatz grundsätzlich in Zweifel zu ziehen.
Trotz Pille: 120.000 Abtreibungen pro Jahr in Deutschland - Zur Psychodynamik von Schwangerschaftskonflikten
Ingolf Schmid-Tannwald, Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe hat im Pressedienst „MEDRUM" einen bemerkenswerten Text verfasst. Der Glaube an eine imme r effizientere Prävention ist eine Illusion. Er verkennt unsere Lebenssituation innerhalb der von uns hergestellten Alltagswelt. Dies belegt nachdrücklich die über all die Jahre hinweg, allen familienplanerischen Bemühungen zum Trotz, nahezu unveränderte Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen. Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald war Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Ludwig-Maximilians-Universität München und langjähriger Leiter der Familienplanungsstelle der Frauenklinik der Universität München im Klinikum Großhadern. Schmid-Tannwald ist 1. Vorsitzender der "Ärzte für das Leben e.V."
http://www.medrum.de/?q=content/trotz-pille-120000-abtreibungen-pro-jahr
Wissenschaftler: Internet-Porno-Konsum schädigt Kinder
Der Berliner Sexualwissenschaftler Klaus Beier hat vor bleibenden Schäden für Kinder und Jugendliche durch den Konsum von Pornographie im Internet gewarnt. Bei der Nutzung könne es zu unumkehrbaren "Prägungsvorgängen" für die sexuelle Ausrichtung der Minderjährigen kommen, sagte der Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft an der Berliner Charite-Klinik am Wochenende in Potsdam. Die Minderjährigen "nehmen bei der Nutzung Schaden hinsichtlich ihres sexuellen Selbstkonzeptes", erläuterte Beier.
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32706.html
MANNsBILDUNG - train the men
Das Ausbildungsinstitut für Erwachsenenbildung startet im Herbst 2010 einen zweijährigen Diplomlehrgang. Er qualifiziert zum Seminarleiter und Referenten in der Bildungsarbeit mit Männern. Inhalte: Männliche Identitätsbildung, Rollenreflexion im gesellschaftlichen und privaten Umfeld, Teamarbeit mit Männern, Lernen in Gruppenprozessen, Seminarplanung, moderne Methoden der Bildungsarbeit mit Männern u.a. Abschluss mit staatgültigem Diplom (359 UE; 33,5 ECTS-Punkte) Nähere Informationen unter: www.ausbildungsinstitut.at
Geist & Gehirn
Wie lernt unser Gehirn? Was lernt ein Baby schon im Bauch? Wie wirken Gefühle? Wie wichtig ist eine gute Mutter - Kind Beziehung? Die aktuelle Gehirnforschung kann auf diese Fragen zum Teil verblüffende Antworten geben. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wichtige, neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm, erklärt in der Sendereihe "Geist & Gehirn" des Senders Bayern Alpha, wie das Wunderwerk in unserem Kopf funktioniert. In kurzen, ca. 15 minütigen Sequenzen werden auch so manche Themen, die in der Elternbildung hoch interessant sind, aus der Sicht des Gehirnforschers betrachtet. Alle Folgen, der bislang 11 Staffeln gibt es online zum Anschauen: http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn/index.xml
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 51 / 3651
guenter.danhel@ief.at
Versand:
Christa Käsmayer
Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
christa.kaesmayer@ief.at
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat