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Inhalt überspringenNewsletter 17/2010
Bischöfe: Neue Initiative für Geschiedene und Wiederverheiratete
Kardinal Schönborn präsentierte Ergebnisse des Kongresses der
österreichischen Pfarrgemeinderäte in Mariazell
Wien, 17.05.10 (KAP) Österreichs Bischöfe wollen neue Vorschläge für
die seelsorgliche Begleitung von Geschiedenen und
Wiederverheirateten erarbeiten. Das hat Kardinal Christoph Schönborn
am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien angekündigt. Eine
bischöfliche Kommission unter Leitung des Salzburger Erzbischofs
Alois Kothgasser sei bereits eingesetzt worden, bis zur
Vollversammlung der Bischofskonferenz im November 2010 sollen
konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen, so Schönborn.
Bischof Küng fordert Steuerentlastung für Familien
St. Pölten, 12.05.2010 (KAP) Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng hat Steuerentlastungen für Familien gefordert. "Auch im Spitzensteuerland Österreich muss es Familien möglich sein, ihren Wunsch nach mehr Kindern zu realisieren", betonte der in der Bischofskonferenz für Familienfragen zuständige Bischof am Mittwoch in einer Stellungnahme gegenüber "Kathpress". Anlass ist die tags zuvor veröffentlichte OECD-Studie über die "durchschnittliche Steuerlast auf Arbeitseinkommen". "Mir scheint es ein Signal in die falsche Richtung zu sein, wenn die einzigen, deren Steuerlast in den letzten 10 Jahren zurückgegangen ist, Paare ohne Kinder sind", so Küng. "Wünschenswert" wäre es demgegenüber, jedem Familienmitglied ein steuerfreies Existenzminimum zu gewährleisten:
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/32631.html
Danhel für Paradigmenwechsel in der Familienpolitik
Wien, 09.05.2010 (KAP) Einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik regt Prof. Günter Danhel im seinem Beitrag zum jüngst erschienenen "Jahrbuch für Politik" an. Nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung müsse eine "umfassend kinder- und familienfreundliche Gesellschaft" das oberste Ziel einer neuen Familienpolitik sein, so der Direktor des kirchlichen Instituts für Ehe und Familie (IEF) in Wien. Dies müsse durch Prinzipien wie "Generationen- und Leistungsgerechtigkeit" verwirklicht werden.
Konkret regt Danhel ein verfassungsrechtliches Gebot zur umfassenden Kinder- und Familienorientierung und ein "Family-Mainstreaming" an. Zum politischen Ausbau der Familienrechte sollte auch die Etablierung einer ähnlich effektiven Interessenvertretung der Familien wie etwa im Seniorenbereich gehören. Ein weiterer Vorschlag Danhels ist die Einführung eines Kinderwahlrechts, um den Einfluss der Eltern und Kinder politisch zu stärken.
Danhel plädiert mit Blick auf staatliche Transferleistungen sehr für das Prinzip "Generationengerechtigkeit" und für die künftige Erstellung von "Generationenbilanzen": Dadurch könne das Vertrauen junger Menschen in die Zukunft und der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert werden. Es stelle sich die Frage, ob nicht die gesamte Familien- und Sozialpolitik neu "aufzusetzen" sei, so Danhel.
Die Abkehr von der erkennbaren "De-Familialisierung" und die Entwicklung intelligenter Konzepte einer "Re-Familialisierung" seien ein Gebot der Stunde und Ausdruck eines zukunftsträchtigen Paradigmenwechsels, resümiert Danhel.
Das "Österreichische Jahrbuch für Politik 2009" ist im Verlag Böhlau erschienen und wird von Andreas Kohl, Günther Ofner, Stefan Karner und Dietmar Halper herausgegeben.
http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/32581.html
Runder Tisch „Gesellschaftsverantwortung"
Angesichts der aktuellen Situation lädt der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, zu einem Treffen interessierter Gruppen, Bewegungen, Initiativen und einzelner Persönlichkeiten ein, um gemeinsam über zukünftige Kontakte, eine mögliche engere Kommunikation und allfällige Kooperationen in gesellschaftspolitischen Fragen nachzudenken. Ziel ist nicht die Gründung neuer formaler Strukturen, sondern - angelehnt an das Vorbild des Familiennetzwerks - eine Beratung über eine informelle Vernetzung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen mit dem Ziel, wirksamer als bisher christliche Positionen öffentlich zu vertreten und durchzusetzen. Eingeladen sind alle, die an einem derartigen Austausch interessiert sind. Die Zusammenkunft findet am Donnerstag, dem 20. Mai 2010, von 15.00 Uhr bis 16.45 Uhr, im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin (Sitzungssaal) statt. Um Anmeldung wird gebeten: guenter.danhe@ief.at oder per SMS an +43 664 824 36 51.
"Die Sehnsucht nach dem Du hört niemals auf"
Am 28. und 29. Mai 2010 findet in Wien eine Veranstaltung der Plattform für Wiederverheiratete Geschiedene (WIGE) mit dem Titel "Die Sehnsucht nach dem Du hört niemals auf" statt. Tagungsort sind die Deutschordenskirche und das Kardinal König Haus.
Nähere Informationen und Anmeldung: http://www.beziehungsweb.at/wige/termine/0/articles/2010/02/02/a4070/
Österreichisches Familiennetzwerk - Terminvorschau
A r b e i t s g r u p p e „ F a m i l i e u n d M e d i e n "
- Donnerstag, 20. Mai 2010, 10.00 bis ca. 12.00 Uhr, im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/3. Stock/Tür 8. Im Zentrum der Sitzung steht die Päsentation und Diskussion eines Diplomarbeits-Projekts mit dem Arbeitstitel „Wer ist Mutter? Eine kommunikationswissenschaftiche Betrachtung". Weitere Themen sind „Das Bild der Familie in den Medien" und die "Stärkung der medienpädagogischen Kompetenz der Familien".
F r ü h j a h r s - P l e n u m 2 0 1 0
- Donnerstag, 20. Mai 2010, 17.00 bis ca. 20.00 Uhr, im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin (Sitzungssaal). Dabei geht es vor allem um die Festlegung des inhatlichen Positionen und der Arbeitsvorhaben im kommenden halben Jahr. Stimmberechtigt sind alle Partnerinnen und Partner des Familiennetzwerks.
F r ü h s t ü c k s t r e f f e n
- Freitag, 18. Juni 2010, 9.00 bis ca. 10.30 Uhr, im Club Stephansplatz 4 (1010 Wien, Stephansplatz 4) mit Frau Dr. Anna Zaborska, Mitglied des Europäischen Parlaments und Präsidentin der Intergruppe „Familie und Kinder" im Europäischen Parlament. Im Rahmen des "Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung" wird die neu gewählte Präsidentin der Intergroup "Family and Children" im Europäischen Parlament, Gast des Österreichischen Familiennetzwerks sein und über ihr Engagement für Familien in der EU berichten.
- Donnerstag, 30. Juni 2010, 8.45 bis ca. 10.00 Uhr, im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin (Sitzungssaal) mit Herrn Ing. Heinz Hödl, Geschäftsführer der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission. Thema ist die vom 18. bis 23. Juli in Wien statffindende Welt-Aids-Konferenz. Auf der Homepage http://www.koo.at/index.php?id=42 wurde ein eigener Bereich dazu geschaffen und mit Informationen und Texten gefüllt werden.
A r b e i t s g r u p p e „ D i e F a m i l i e i m S t e u e r - , A r b e i t s - u n d
S o z i a l v e r s i c h e r u n g s r e c h t "
- Donnerstag, 22. Juli 2010, 13.00 bis ca. 16.00 Uhr, im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin (Sitzungssaal). Bei diesem Treffen wird Frau Mag. Christina Götz-Tiefenbacher, Direktorin für "Grundlagen" in der Pensionsversicherungsanstalt, und Herr Dr. Johannes M. Martinek, Präsident der Gesellschaft für Zukunftssicherung und Altersvorsorge - Denkwerkstatt St. Lambrecht, www.denkwerkstatt-stlambrecht.org , jeweils ein Kurzreferat zum Thema "Zukunft der Altersvorsorge" halten.
Information und Anmeldung beim Koordinator des Österreichischen Familiennetzwerks (guenter.danhel@familiennetzwerk.at oder per SMS an +43 664 824 36 51).
Enquete: „Die Familie an der Wende zum 21. Jahrhundert"
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ, www.bmwfj.gv.at ) veranstaltet am 14. Juni 2010, von 10.30 bis 15.00 Uhr, in der Orangerie im Schlosspark Schönbrunn in Wien die Enquete „Die Familie an der Wende zum 21. Jahrhundert". Christine Marek, Staatssekretärin im BMWFJ, wird den 5. Österreichischen Familienbericht 1999 - 2009 präsentieren. Weiters referieren Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Prof. Dr. Rainer Münz, Univ.-Ass. Mag. Dr. Martina Beham, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Prof. Mag. PhD. Wolfgang Lutz, DI Mag. Dr. Isabella Buber, Univ.-Ass. Mag. Dr. Ulrike Zartler, Mag. Michael Fuchs, und Dr. Ingrid Nemec. Moderatorin ist Dr. Martina Salomon. Kinderbetreuung wird angeboten.
Nähere Informationen und Anmeldung: Familien-Enquete@bmwfj.gv.at
Jour-fixe der Paneuropabewegung Wien
Mag. Gregor Hochreiter, "Krankes Geld - kranke Welt". Der Ökonom und Autor des gleichnamigen Buches spricht über die Wirtschaftskrise, ihre Ursachen und über mögliche Auswege. Veranstaltungsort: Paneuropa Bundesbüro, Prinz Eugen Straße 18/14, 1040 Wien. Termin und Beginn: Montag, 7. Juni 2010, 19.00 Uhr. Anmeldung erbeten unter oesterreich@paneuropa.or.at
Ab sofort sind Bewerbungen für die Jugendakademie 2010/2011 möglich!
Die Dr. Karl Kummer-Institut - Jugendakademie hat in den vergangenen vier akademischen Jahren insgesamt cirka sechzig jungen Menschen Wissen und praktische Fähigkeiten in sieben spannenden und hoch besetzten Seminaren zu einschlägigen Themenbereichen geboten. Nun geht die Jugendakademie in eine fünfte Runde.
Interessenten können sich ab sofort bis 13. Juni 2010 mit Motivationsschreiben und Lebenslauf an office@kummer-institut.at bewerben.
Details zu den Seminaren und zur Bewerbung gibt es auf: www.kummer-institut.at
Aktuelle Herausforderungen in der Politik für Jugend und Familie
(OTS0213 und OTS0222 12.05.10) Wien (PK) - Aktuelle Herausforderungen der Jugend- und Familienpolitik standen heute im Mittelpunkt einer Sitzung des Familienausschusses unter dem Vorsitz von Ausschuss-Obfrau Ridi Maria Steibl. Erster Punkt der Tagesordnung war eine aktuelle Aussprache, in der die Abgeordneten mit Staatssekretärin Christine Marek einen breiten Themenbogen abarbeiteten, der von sexueller und körperlicher Gewalt gegen Kinder bis zur mühsamen Diskussion mit den Bundesländern über ein Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz reichte:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100512_OTS0213/aktuelle-herausforderungen-in-der-politik-fuer-jugend-und-familie-staatssekretaerin-marek-in-aktueller-aussprache-im-familienausschuss
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100512_OTS0222/aktuelle-herausforderungen-in-der-politik-fuer-jugend-und-familie-staatssekretaerin-marek-in-aktueller-aussprache-im-familienausschuss
Kinderbetreuungsgeld
Abermals aktualisiert wurden die Informationen über das Kinderbetreuungsgeld auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend:
http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/Kinderbetreuungsgeld/Seiten/Aktuelles.aspx
„Familie ist, wo (Groß-)Eltern sind"
Anlässlich des „Internationalen Tags der Familie" am 15. Mai hat auch der Österreichische Seniorenbund bei einer Pressekonferenz auf seine Anliegen aufmerksam gemacht. Ist die Hervorhebung der Bedeutung der Rolle der Großeltern positiv zu bewerten, so überrascht doch eine Formulierung in den Presseunterlagen: „Schluss mit der Seniorenhetze" (S. 4/18). Dies umso mehr, als einerseits auf die guten intergenerationellen Beziehungen auf der gesellschaftlichen „Mikroebene" verwiesen wird, andererseits die Forderung nach Berücksichtigung der Älteren im Generationenvertrag in dem Ausmaß berechtigt ist, wie eben dieser Generationenvertrag als Dreigenerationenvertrag verstanden und wird und die Generationengerechtigkeit auch in Richtung der „nachwachsenden" Generation angemessen praktiziert wird. Aufschlussreich ist im von Prof. Dr. Bretschneider aufbereiteten Datenmaterial die Darstellung der „intergenerationellen Transfers" (S. 12). Die PK-Unterlage zum Download: http://www.seniorenbund.at/img/934/senioren_u_familie.pdf
Tatkräftige Unterstützung für Vorarlbergs Familien
Die Richtlinien für den Familienzuschuss sind zu Jahresbeginn 2010 neuerlich verbessert worden. Gleichzeitig wurde der Zuschuss dem Index angepasst. Jetzt gibt es bei gleichem Familiennettoeinkommen für jedes Kind bis zum Höchstzuschuss von 439,90 Euro um monatlich bis zu 100 Euro mehr. Zudem werden durch eine bessere Gewichtung ab dem dritten Kind besonders kinderreiche Familien noch besser unterstützt. Eine deutliche Anhebung der Einkommensgrenzen bringt zusätzliche Familien in den Genuss des Familienzuschusses.
Der Familypoint hat sich als Infoservice des Landes Vorarlberg für Familien bestens etabliert, etwa wenn Auskünfte zu Kinder- bzw Schülerbetreuungsangeboten und familienbezogenen Förderungen gefragt sind. Telefon 05574/511-24100.
http://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-34199.html
Einbürgerungszahlen im 1. Quartal 2010 beinahe halbiert
Die Zahl der Einbürgerungen hat sich im ersten Quartal des Jahres 2010 gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 46,4% reduziert. Von Jänner bis März 2010 wurde an insgesamt 1.146 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Laut Statistik Austria gab es im ersten Quartal 2009 mit 2.140 Einbürgerungen fast doppelt so viele Einbürgerungen wie in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres, im ersten Quartal 2006 waren es mit 10.695 noch rund neun Mal so viele. Damals (am 23.3.2006) trat die Novelle 2005 zum Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 in Kraft, welche den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft an strengere Voraussetzungen knüpft als zuvor. Eine weitere Novelle zum Staatsbürgerschaftsgesetz trat am 1.1.2010 in Kraft.
http://www.statistik.at/web_de/presse/045258
Geburtenzahl im ersten Quartal 2010 plus 1,6%
In Österreich lag die vorläufige Zahl der Neugeborenen im ersten Quartal 2010 mit 17.674 um 278 (+1,6%) über den Ergebnissen des gleichen Zeitraums 2009. Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen) stieg im ersten Quartal 2010 auf 39,6% (1. Quartal 2009: 39,2%). In den letzten zwölf Monaten (April 2009 - März 2010) war die vorläufige Summe der in Österreich zur Welt gekommenen Babys mit 75.665 um 335 bzw. 0,4% niedriger als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (April 2008 - März 2009: 76.000). Die Unehelichenquote kletterte im Zwölfmonatsabstand von 38,8% auf 39,3%.
http://www.statistik.at/web_de/presse/045249
„Geteilte Sorge"
‚Wie sichdie Trennung der Eltern auf Kinder auswirkt - und die Familien einen Neuanfang meistern Können‘, so lautet der Titel des jüngsten ‚DJI-Bulletins‘ (Heft 89, 1/2010), herausgegeben vom „Deutschen Jugendinstitut e. V." Die Beilage „Bulletin plus" bietet eine kurze Darstellung des „Familienrecht(s) im Wandel". Di eGrundsätze des Familienrechts in Deutschland haben sich tiefgreifend verändert. Der Gesetzgeber fordert insbesondere nach einer Scheidung mehr Eigenverantwortung von den Partnern:
http://www.dji.de/cgi-bin/bulladmin/panel.php?sprache=D&demand=&dex=/srv/www/htdocs/bulletin/d_bull_d/bull89_d/bull89_3.htm
Sexuellen Missbrauch verhindern: Orientierungshilfe des Deutschen Caritasverbandes
Der Deutsche Caritasverband (DCV) hat Empfehlungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch und zum Verhalten bei Missbrauchsfällen herausgegeben. Sie richten sich insbesondere an die Dienste und Einrichtungen der Caritas in der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, aber auch an andere Dienste, in denen besondere Abhängigkeitsverhältnisse bestehen. Hier lesen Sie mehr: http://www.pfarrbriefservice.de/materialien/nachrichten.html?f_action=show&f_newsitem_id=2603
Begegnung in der Ehe: 10 Jahre, 800 Paare
Am 7. Mai 2010 feierte der Verein „Begegnung in der Ehe Schweiz" (BidE) in Weggis sein zehnjähriges Bestehen.
(SSF/im.) Über 800 Ehepaare haben bisher an einem „BidE-Wochenende" teilgenommen, wie die Veranstalter schreiben. Solche Wochenenden finden drei- bis viermal jährlich statt. Sie sind als Kommunikationswerkstatt für Paare konzipiert.
Ein zentrales Element von „Begegnung in der Ehe" ist der vertiefte Dialog in einer Beziehung, zu dem das BidE-Wochenende anregt und ausreichend Gelegenheit bietet. Paare lernen wertfrei ihre Gefühle in Worte zu fassen und die Empfindungen des Partners besser zu verstehen. Dies könne den Weg zu einer konstruktiven Kommunikation öffnen und zu neuer Zuneigung führen, so die Veranstalter.
Weitere Bausteine der BidE-Kommunikationswerkstatt sind verschiedene Refresher sowie ein Vertiefungskurs mit sieben thematisch orientierten Modulen. Hinter „Begegnung in der Ehe" steht ein kirchlich und konfessionell unabhängiger Verein. Die Seminare werden durch Markus und Gaby Schildknecht, Martin und Dorothea Schär sowie Peter und Barbara Höhn geleitet. Das Angebot ist aus der weltweiten Marriage Encounter-Bewegung entstanden, von der es auch katholische, anglikanische und jüdische Zweige gibt. Infos: www.bide.ch ; info@bide.ch.
Präsentationen vom 6. Mai 2010 „Generationenfreundliche Gemeinde"
Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften veranstaltete am 6. Mai 2010 eine Tagung zum Thema „Generationenfreundliche Gemeinde". Videos können auf http://www.sagw.ch/de/sagw/veranstaltungen/follow-up-2010/fu-gfg.html
angesehen werden.
Siehe auch: http://www.assh.ch/de/sagw/laufende-projekte/generationen.html
Studie: Kinder von Fremdsamenspendern suchen nach ihrer Identität
Ethische Bedenken gegen künstliche Fortpflanzung bleiben für IMABE-Geschäftsführer Prat berechtigt
(www.imabe.org ) Wie gehen Kinder mit dem Wissen um, dass sie nicht auf natürlichem Weg, sondern künstlich entstanden sind und dass sie sich einem Fremdsamenspender verdanken? Suchen sie nach ihrem biologischen Vater oder potentiellen Halbgeschwistern? Ja, zeigt nun eine Studie in Reproductive BioMedicine Online (2010; 20(4): 523-532), eine der wenigen Publikationen, die auf die psychischen Folgen bei künstlich gezeugten Kindern eingeht, erhoben unter Mitgliedern der Donor Sibling Registration (DSR), einem US-Register, das den Kontakt zwischen dem Nachwuchs von ein und demselben Samenspender ermöglicht.
165 Kinder, die alle durch Fremdsamenspende (heterologe Insemination) entstanden sind, beteiligten sich an der Umfrage. Das Ergebnis: 92 Prozent aller Kinder wollten wissen, wer ihre genetischen Verwandten sind. 64 Prozent aller Befragten suchten sowohl nach Halbgeschwistern als auch nach ihrem genetischen Vater, 13 Prozent nur nach dem Samenspender und 15 Prozent nur nach Halbgeschwistern. Ein Großteil der Kinder gab als Grund für ihre Teilnahme an dieser Umfrage an, dass ihnen etwas von ihrer persönlichen und genetischen Identität fehle.
Generell hat sich in den letzten Jahren unter den durch Insemination von Dritten gezeugten Kindern ein wachsendes Interesse entwickelt, ihre Samenspender und potentiellen Halbgeschwister ausfindig zu machen und zu kontaktieren. Viele hatten sich beklagt, dass ihnen Informationen über ihren „Samenvater" vorenthalten wurden. In vielen Staaten ist es deshalb zur Abschaffung der Anonymität der Spender gekommen.
Angesichts der empirischen Daten der Studie würden die ethischen Bedenken gegen künstliche Fortpflanzungsmethoden, die von vielen Seiten seit 25 Jahren vorgebracht werden, erneut bestätigt, sagt IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat. „Jedes Kind hat ein Recht auf einen Vater und eine Mutter. Durch die Technik der künstlichen Befruchtung wird der Mensch zum Objekt technischer Rationalität gemacht wird, d. h. an sich zum Instrument und Mittel eines technisches Prozesses, was dem Konzept der Menschenwürde diametral widerspricht." Prat fordert deshalb Bundesjustizministerin Claudia Bandion-Ortner dringend auf, gegen das jüngste Urteil des EGMR, das Österreich zwingen will, nicht nur Samen, sondern auch Eizellen von Dritten für IVF-Verfahren zuzulassen, Einspruch zu erheben (vgl. IMABE-Newsletter April 2010). Bei In-vitro-Fertilisation sind Samen- und Eizellenspenden derzeit in Österreich verboten.
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8, 1010 Wien, Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat), Fax: +431 513 89 58
Herausgeber:
Prof. Günter Danhel, DSA
Direktor des Instituts für Ehe und Familie
Tel. +431 515 51 / 3651
guenter.danhel@ief.at
Versand:
Christa Käsmayer
Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
christa.kaesmayer@ief.at
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat