Hauptnavigation
Hauptnavigation überspringenInhalt
Inhalt überspringenNewsletter 16/2010
KFÖ: Endlich! Valorisierungsdebatte bekommt Schwung!
Mit großer Genugtuung registriert der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) die breite politische Unterstützung der bereits seit Jahren unablässig vorgebrachten Forderung nach Valorisierung der Familienleistungen: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100507_OTS0112/kfoe-endlich-valorisierungsdebatte-bekommt-schwung
Elternvereine: "Kinder sind Hauptverlierer der Finanzkrise"
Der Hauptverband Katholischer Elternvereine sieht in Vorschlägen zu Budgetkürzungen im Familienbereich ein "dramatisches Signal": http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/32535.html
„Spannungsfeld Beruf - Familie"
Alle Interessierten sind eingeladen zu einer Informations- und Diskussionsrunde zum Thema im Rahmen einer von der EU geförderten Support Action zur Verbreitung von Forschungsergebnissen in Europa. Ziel der Veranstaltungen ist es, Inhalte von EU-Forschungsprojekten vorzustellen und deren lokale Anwendbarkeit und Politikrelevanz zu diskutieren.
Inhalte der ersten Veranstaltung :
1. Rolle der Flexibilität bei der Lösung von Work-Care Spannungen.
2. Wie zeigt sich Europa im Spannungsfeld Arbeit-Kinderbetreuung?
3. Aufteilung von Kinderbetreuungspflichten und die Rolle von
Großmüttern und Väter.
Datum: Donnerstag, 27. Mai 2010 von 14.00 bis 16.00
Ort: Institut für Höhere Studien, 1060, Stumpergasse 5, HS II (Erdgeschoss).
Bitte um Registrierung für „Event" und Newsletter bis spätestens 24. Mai 2010 auf www.workcaresynergies.eu oder per E-mail an workcaresynergies_events@ihs.ac.at
"2nd Conference on Religion, Spirituality and Health"
Von 13. bis 15. Mai 2010 findet in Bern die "2nd Conference on Religion, Spirituality and Health" statt: http://www.ecrsh.eu/
Schutz der Menschenwürde
Auf der Webseite des KLRÖ www.laienrat.at können sie von der KLRÖ - Veranstaltung am 20. 4. 2010 im Parlament zum Thema „Schutz der Menschenwürde" Berichte und auch alle uns bisher zugegangen Referate (u.a. die Ausführungen des ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes Herrn o. Univ. Prof. i. R. Dr. Dr. h.c. Karl KORINEK) und weitere Präsentationen auffinden.
Weiters sei auf folgende LINKS über die Veranstaltung im Parlament verwiesen:
http://stephanscom.at/news/0/articles/2010/04/20/a18425/
http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAHR_2010/PK0271/PK0271.shtml
http://www.parlament.gv.at/SK/FOTOALBUM/ARCHIV10/A20100420A/menschenwuerde.shtml
Fachtagung „www.internetSexsucht.at"
Videos zu der vom Institut für Religiostät in Psychiatrie und Psychotherapie am 24. April 2010 in Wien veranstalteten Fachtagung sind unter http://www.internetsexsucht.at/Videos/ abrufbar.
Stille Geburt
Der Tod eines Kindes ist die schmerzhafteste Erfahrung, mit der Eltern in ihrem Leben konfrontiert werden. Um diesen Schicksalsschlag zu bewältigen, ist es wichtig zu wissen, welche Erfahrungen andere Menschen in dieser Lebenslage gemacht haben und was ihnen während der Trauer um den Tod ihres Kindes Trost gegeben hat. Hier setzt auch eine Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend an, die für Mütter und Väter, deren Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im ersten Lebensjahr gestorben ist, eine erste Hilfestellung bietet. Die meisten Betroffenen erleben in dieser schwierigen Lebensphase ein Chaos an unterschiedlichen Gefühlen, müssen aber gleichzeitig oft wichtige Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die später oft nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Daher finden Sie in dieser Broschüre nicht nur wichtige Informationen zu diesen Themen, sondern auch kompetente Ansprechpartner. http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/Kinderbetreuungsgeld/Documents/broschuere_stille_geburt.pdf
Jugendwohlfahrtsbericht 2009
Im Berichtsjahr 2009 erhielten 27.261 Kinder und Jugendliche Unterstützung der Erziehung. Weiters wurden 10.659 Minderjährige im Rahmen der vollen Erziehung bei Pflegeeltern, in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, Kinder- und Jugendheimen, Kinderdörfern und sonstigen Einrichtungen betreut. Damit ist die Zahl der Betreuten im Vergleich zum Jahr 2008 um 3,8 Prozent, und die Anzahl der Unterstützungen der Erziehung sind ebenfalls um 5 Prozent gestiegen. Bei der vollen Erziehung war eine Erhöhung um 0,9 Prozent zu verzeichnen. 860 Mal wurden Hilfen zur Erziehung über die Volljährigkeit hinaus verlängert. Bei der Dauer der Fremdunterbringung ist ein deutlicher Unterschied zwischen der Betreuung durch Pflegeeltern und der Unterbringung in sozialpädagogischen Einrichtungen zu beobachten. Während die Pflegeelternunterbringung in 39,3 Prozent der Fälle länger als 5 Jahre dauerte, waren es bei institutioneller Betreuung nur 12,3 Prozent. Hingegen wurden 50,9 Prozent der institutionellen Betreuung nach weniger als 12 Monaten beendet. Überdies wurden 157.667 Kinder und Jugendliche bei der Festsetzung, zwangsweisen Durchsetzung und Bevorschussung ihres Unterhalts unterstützt, wobei 87.913 Unterhaltsangelegenheiten gemäß § 212 (2) ABGB, 51.900 Vertretungen gemäß § 9 (2) UVG und 17.854 Vertretungen in Exekutionsverfahren zu verzeichnen waren. Außerdem wurden 6.085 Vaterschaftsanerkenntnisse beurkundet und 110 Kinder zur Adoption im Inland vermittelt. http://www.bmwfj.gv.at/Familie/Jugendwohlfahrt/Documents/AA%20-%20Statistik%202009.pdf
Generationenvertrag: Gerechtigkeit sichern
Dieses Thema bildet den Schwerpunkt der Ausgabe 02/2010 der „österreichischen monatshefte", die von der Österreichischen Volkspartei Bundespartei herausgegeben werden. Bei der Lektüre fällt auf, dass das Thema „Pensionen" in mehreren Beiträgen dominiert, die Bedeutung der „nachwachsende" Generation aber weitgehend zu kurz kommt. Zum Nachlesen: http://www.alpha-medien.at/PopUpControlLoader.aspx?Cont=DownloadDetails&f=2055
KBG-Statistik April 2010
Statistik Kinderbetreuungsgeld: http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/Kinderbetreuungsgeld/Documents/KBG-Statistik%20April%202010.pdf
„Spart nicht bei uns! Mehr Platz für unsere Kinder"
Unter diesem vorerst sympathisch klingenden Motto steht das Heft 05/10 der Mitgliederzeitschrift „Für Sie" der Arbeiterkammer Wien. Spätestens bei der Lektüre des Artikels auf den Seiten vier bis sechs entsteht ein gänzlich anderer Eindruck: mit zum Teil haarsträubenden Argumenten und willkürlich ausgewählten Fallbeispielen wird für bessere Berufschancen für Frauen, Ganztagesschule, Abbau von „Subjektförderungen" und den Ausbau von Kinderbetreuung plädiert - der Einfachheit halber wird zur Unterstützung und Rechtfertigung dieser Argumentation der von der AK selbst entwickelte „VIF" (Vereinbarkeitsindikator) herangezogen und wieder einmal das angeblich so glorreiche skandinavische Beispiel herangezogen (natürlich ohne auf dessen Voraussetzungen wie eine vergleichsweise viel höheren Steuer- und Sozialquote hinzuweisen!) Die von vielen bevorzugte Teilzeitarbeit wird als Zwang denunziert - Mütter sollen nach einer Geburt so bald wie möglich wieder in den Vollerwerb einsteigen. Dass die Erkenntnisse der modernen Bindungsforschung bei den Forderungen der AK keine Berücksichtigung finden, muss wohl nicht mehr eigens hinzugefügt werden. Auch bei der Bezeichnung der Extrabeilage des Heftes geht es ohne Umschweife direkt zur Sache: deren Bezeichnung lautet nämlich schlicht „BBB", was so viel wie „Beruf Baby Bildung" bedeutet - in eben dieser Reihenfolge, die auch eindeutige Prioritäten zum Ausdruck bringt. Dass derartig ideologisch beeinflusste Aussagen und Forderungen auf Kosten aller notabene Pflichtbeiträge entrichtenden Mitglieder verbreitet werden, lässt Kritik nicht nur aus familienbezogener, sondern auch aus demokratiepolitischer Sicht berechtigt erscheinen. http://wien.arbeiterkammer.at/ak-fuer-sie-archiv.htm
EU: Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2010
Vor kurzem wurde der dieser jährlich erscheinende Bericht vom Referat G1 der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit der Europäischen Kommission veröffentlicht. Wiewohl die EU über keine familienpolitische Kompetenz verfügt, enthält der vorliegende Text mehrere familienrelevante Aussagen und Wertungen: so wird die höhere Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen positiv dargestellt (S. 8) und das Fehlen von Kinderbetreuungseinrichtungen kritisiert (S. 9). Weiteres wird wiederholt für eine Intensivierung der (gleichsam ‚mechanistischen‘?) Gleichstellungspolitik plädiert, die Pflege von Angehörigen als Grund für eine offenbar unerwünschte niedrige Beschäftigungsquote von Frauen dargestellt und „ein Gender Mainstreaming ... der EU-Strategie für 2020" gefordert. Alles in allem ein Dokument, das - angesichts der unzureichenden demokratischen Legitimation mancher Zielvorgaben - bei Familien kritische Resonanz auszulösen im Stande ist: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2009:0694:FIN:DE:PDF
Stimme der Familie
Der (deutsche) Familienbund der Katholiken gibt zweimonatlich seine Verbandszeitschrift „Stimme der Familie" heraus, die Fachbeiträge zu aktuellen familienpolitischen Fragen sowie Berichte aus den Diözesan- und Mitgliedsverbänden veröffentlicht. Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe 1/2010 gehören unter anderem zwei lesenswerte Beiträge: Christiane Ludwig-Körner beschäftigt sich mit dem Thema „Bindungssicherheit und Werteerziehung", von der auch an der Wiener Universität tätigen Lieselotte Ahnert ist ein Auszug („Frühe Bildung auf dem Prüfstand") aus ihrem soeben erschienenen Buch „Wie viel Mutter braucht ein Kind?" (erschienen beim Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-2014-5) enthalten. Bestellmöglichkeit:
http://www.familienbund.org/6/bestellung.php?art=abo
Milliarden für Griechen-Schulden, aber kein Geld für Familien?
Der deutsche Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert erklärt im Gespräch mit FreieWelt.net, warum der Regierung Banken wichtiger sind als Familien. Lesen Sie das Interview mit Dr. Jürgen Borchert:
http://www.freiewelt.net/nachricht-4212/bankenlobby-und-kinderarmut-–-interview-jürgen-borchert.html
50 Jahre „Pille" in Deutschland
Aus einer Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 7.05.2010: Vor einem halben Jahrhundert kam die erste Anti-Baby-Pille in den USA auf den Markt, ein Jahr später folgte die Zulassung in Deutschland. Seither ist der Siegeszug der PilIe ungebrochen. 55 Prozent der 20- bis 44-Jährigen verhüten mit der Pille, bei den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Sie ist damit das beliebteste Verhütungsmittel in Deutschland. An zweiter Stelle steht das Kondom mit 36 Prozent, wie die letzte Repräsentativerhebung zum Verhütungsverhalten Erwachsener der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt. http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=589
Depressionen bei Müttern
Dr. Johannes Resch ist Arzt für Neurologie und Psychiatrie und Arzt für Arbeits- und Sozialmedizin. An der Universität Heidelberg befasste er sich ausführlich mit dem deutschen Sozialsystem. Aufgrund seiner Analyse sieht er Zusammenhänge zwischen Mängeln im Sozialsystem und Depressionen bei Müttern: http://www.muetterblitz.de/Ausgabe0210/Spurensuche/depression.masp
Deutschland: Zwei Drittel aller Kinder wurden 2008 in der Ehe geboren
Der Anteil nicht-verheirateter Eltern hat sich in 15 Jahren verdoppelt. Etwas mehr als zwei Drittel aller Kinder werden noch in die Lebensform der Ehe hineingeboren. Dies geht aus der heutigen Mitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor: http://www.medrum.de/?q=content/zwei-drittel-aller-kinder-wurden-2008-der-ehe-geboren
IFB Bamberg: Jahresbericht 2009
Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat seine Arbeit im Mai 1994 aufgenommen und ist ein wissenschaftlich unabhängiges Forschungsinstitut, das gleichzeitig auch als
Informationsquelle und Beratungsinstanz für Politik und Praxis dient. Entsprechend breit ist das Arbeitsspektrum des Instituts, wie auch im nunmehr vorliegenden Jahresbericht 2009 zum Ausdruck kommt: neben einer Darstellung der Struktur des Instituts sind die vier Forschungsschwerpunkte (Familienberichterstattung - Entwicklung der Familienformen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familienbildung und Familie im internationalen Vergleich) sowie 16 Forschungsprojekte im Überblick dargestellt. Ebenso finden die weiteren wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts Erwähnung. Abgerundet wird der 142-seitige Bericht mit einer Vorschau auf das Jahresarbeitsprogramm 2010 sowie einer Auflistung der abgeschlossenen Forschungsprojekte. Internettip: http://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/sonstiges/jb2009.pdf
„Minority ethnic groups‘ marriage patterns in Europe"
Dieses international vergleichend angelegtes Schwerpunktthema präsentiert im Heft 1/2010 die vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg herausgegebene „Zeitschrift für Familienforschung". Gastherausgeberin ist Irena Kogan, die Beiträge zum Heiratsverhalten von Immigrant(inn)en in Deutschland, Großbritannien, Schwerden und Frankreich versammelt hat. Ein zweiter familienpolitischer Schwerpunkt wird im Beitrag von Daniela Klaus behandelt: „Kinderkosten und Familiengründung: Erste Befunde einer Prüfung der Neuen Haushaltsökonomie unter Verwendung von Paardaten". Neben der gedruckten Ausgabe bietet der Verlag über sein elektronisches Zeitschriftenportal auch eine Online-Version an. Weitere Informationen dazu: http://www.budrich-journals.de
Czech Demography, 2009, Vol. 3
In 2007 the Czech Statistical Office began publishing the electronic journal Czech Demography (Vol. 1) in English. The contents of the journal comprises a selection of articles, reviews, and surveys from the Czech print journal Demography - Review for Population Research. Volume 3 of the electronic journal is being published now in 2009. We would like to inform you about the publication of Czech Demography Vol. 3, 2009 - a selection of articles and reviews published in the Czech journal Demografie, revue pro výzkum populačního vývoje (the Czech journal of demography published since 1959) in 2008. This selection is being published in English and an electronic version can be accessed on the Web site of the Czech Statistical Office at: http://www.czso.cz/eng/redakce.nsf/i/czech_demography_2009_vol_3 We would be interested in receiving feedback from you about how well Czech Demography provides an idea of the information on demographic developments in the Czech Republic. Please send any comments to the editorial office to: jirina.ruzkova@czso.cz , vera.hruskova@czso.cz
Kommentar: Besonders lesenswert ist die Besprechung eines Buchs von Vera Kucharova: "A Contribution to the Discussion on Demographic Deveopment ans Falily Policy" mit Informationen über eine sich abzeichnende demographische Trendwende in der Tschechischen Republik und deren (mögliche) familienpolitische Ursachen: http://www.czso.cz/eng/redakce.nsf/i/jirina_kocourkova:_the_current_baby_boom_in_the_czech_republic_and_family_policy/$File/Kocourková.pdf
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat