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Inhalt überspringenNewsletter 15/2010
Familiennetzwerk - Frühstückstreffen: Austin Ruse am 6. Mai in Wien!
Das „Programm" des nächsten Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks (www.familiennetzwerk.at ) am Donnerstag, dem 6. Mai 2010, 8.45 bis 10.00 Uhr, im Café Schottenring, 1010 Wien, Schottenring 19 (Extrazimmer), wird aus Aktualitätsgründen kurzfristig geändert.
Zu Gast ist Austin Ruse (New York), Präsident des „C-FAM", „Catholic Family & Human Rights Institute", der in diesen Tagen in Wien ist. Er wird über das Thema „Aktuelle Anliegen der Familienpolitik auf internationaler Ebene" sprechen.
Internethinweis: www.c-fam.org
„C-FAM" wurde 1997 gegründet, hat Büros in New York und Washington DC, und setzt sich seit 1997 in internationalen Organisationen für Menschenrechte mit den Schwerpunkten „Familie" und „Schutz des Lebens" ein.
Wir wollen die Anwesenheit von Austin Ruse in Österreich nützen, um aus den Erfahrungen von Austin Ruse und C-FAM für unser familienbezogenes Engagement zu profitieren.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Um Anmeldung wird gebeten - per SMS an 0664 824 36 51 oder per E-Mail an guenter.danhel@ief.at
„Eltern stehen heute zwischen Glücksdiktat und Machbarkeitswahn"
Als Resumé der Fachtagung des Katholischen Familienverbandes Österreichs zum Thema "Eltern unter Druck" zog der Präsident des KFÖ folgendes Fazit: Familien fühlen sich in Österreich zu wenig von Politik wertgeschätzt. Veranstaltungsbericht: http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32388.html
„Familienarmut: Landau fordert mehr Einsatz der Politik
Am selben Tag fand auch eine Enquete der Wiener Caritas zum Thema "Was benachteiligte Familien stärkt" statt, die mit einem eindringliches Plädoyer für mehr Bildungsgerechtigkeit endete: http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32374.html
Aktion Leben: Neue Präsidentin Steindl präsentiert Schwerpunkte
Die neue Präsidentin der "Aktion Leben Österreich", Gertrude Steindl, will sich für eine "Kultur im Umgang mit Schwangerschaft und Geburt" einsetzen. Steindl, bisher "Aktion Leben"-Vizepräsidentin, war vor kurzem zur Nachfolgerin von Prof. Paul Aiginger gewählt worden, der seit 2001 Präsident der Lebens-NGO war. Aiginger bleibt als erster Vizepräsident im ehrenamtlichen Vorstand der "Aktion Leben".
"Kathpress" gegenüber sagte Steindl, das Thema Schwangerschaft dürfe "nicht auf Geburt oder Abbruch reduziert" werden. "Aktion Leben" müsse "die Spitze einer Bewegung" sein, die für einen neuen Umgang mit Schwangerschaft und Geburt stehe. Grundsätzlich solle die Arbeit der "Aktion Leben" aber "in der Art und Weise, wie sie geschieht", auch unter ihrer Präsidentschaft weitergeführt werden, sagte Steindl.
"Aktion Leben" grenze sich klar ab gegenüber jenen, "die sich als fundamentalistische Lebensschützer gebärden", so Steindl. Allein deren Wortwahl wäre eine "Misshandlung von Frauen".
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32369.html
Online Petition „Forum Nutznießer kirchlicher Jugendarbeit"
Der Kirchenhistoriker Prof. Klieber von der Universität Wien hat eine Online-Petition initiiert, bei der man die Möglichkeit hat, kirchliche Jugendarbeit zu würdigen, aber auch Solidarität mit den Missbrauchsopfern auszudrücken. Diese "Geste doppelter Solidarität", die unter dem "Forum Nutznießer kirchlicher Jugendarbeit" firmiert, kann auf einfache Weise auf folgender Homepage unterstützt werden:
www.petitiononline.com/ihs2010/petition.html
Feierliches Gedenken an den sel. Otto Neururer
news.stjosef.at) Von Sonntag, 9. Mai 2010, bis Pfingstdienstag, 25. Mai 2010, findet in der Wallfahrtsbasilika Maria Dreieichen eine Ausstellung - Dokumentation in Wort und Bild auf 20 Stehtafeln - über den seligen Pfr. Otto Neururer statt, dessen Todestag sich heuer zum 70. Mal jährt. P Robert Bösner OSB würdigt den Seligen: Um Otto Neururer wurde nie viel Aufhebens gemacht. Umso stiller sprach seine kompromisslos-klare Art die Menschen von damals an. Seine selbstverständliche und unaufdringliche Hilfsbereitschaft prägt auch heute noch nachhaltig Menschen, die ihm „begegnen". Otto Neururer was klein von Gestalt. Er wurde geboren am 25. März 1882 in Piller und war neben anderen Aufgaben von 1932 bis 1938 Pfarrer in Götzens bei Innsbruck. Zeitgenossen schildern ihn als bescheidenen Landpfarrer, der politische Konfrontationen mied, der aber schon früh mit kritischem Weitblick die kirchenfeindliche Ideologie des Nationalsozialismus erkannte, "Ein Regime, das Volk und Führer an erste Stelle setzt, ist gottlos; dieser Stellenwert gehört Gott allein!": http://www.stjosef.at/stjosefnews/singlenews.php?lang=de&category=0&newsnr=4792
Österreich 2050 - Was bringt die Zukunft?
In der Veranstaltung sollen die ersten Ergebnisse des future.monitors vorgestellt und diskutiert werden: Wohin entwickelt sich die Gesellschaft? Was haben wir in den Bereichen Bildung, Erwerbstätigkeit und Migration bis 2050 zu erwarten? Und: Sind wir gut vorbereitet?
Der future.monitor ist ein EDV-gestützter Indikatorenkatalog, der relevante demografische, soziale und volkswirtschaftliche Themenfelder abdeckt. Das Modell entspricht einem zukunftsorientierten Projektionstool und stellt die österreichische Bevölkerung nach Alter, Geschlecht, Bildungs- und Erwerbsstatus sowie Migrationshintergrund dar. Durch die Darstellung unterschiedlicher Szenarien können Lösungsmöglichkeiten für unterschiedliche Varianten der Zukunft aufgezeigt werden.
Nach einer kurzen Präsentation der ersten Ergebnisse geht es im future.forum am 17.5. vor allem um die zukünftige Entwicklung und um mögliche Handlungsansätze in den Themenbereichen:
- Bildung
- Erwerbstätigkeit
- Migration
http://eventmaker.at/industriellenvereinigung/oesterreich_2050_-_was_bringt_die_zukunft/_62fe5ec826627a9a30ac694e84c403bf.691_4867.html
Veranstaltungen mit dem Familienservice
Das Familienservice des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend bietet heuer im Rahmen folgender Veranstaltungen Informationen an:
BabyExpo: 11. bis 13. Juni 2010 in der Wiener Stadthalle
Interpädagogica: 11. bis 13. November 2010 im Designcenter Linz
Nähere Informationen: http://www.bmwfj.gv.at/Familie/BeratungUndInformation/Familienservice/Seiten/VeranstaltungenmitdemFamilienservice.aspx
SRzG-Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon
Die SRzG organisiert am 27. und 28. Mai 2010 eine Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon. Hierzu wurden bereits wichtige Kooperationspartnerschaften mit dem World Future Council, der Stiftung Calouste Gulbenkian, der Portugiesischen Gesellschaft für Internationales Recht, der Portugiesischen Gemeinschaft für die Vereinten Nationen und dem Europäischen Jacques Delors Informationszentrum geschlossen. Die Konferenzssprache ist Englisch. Die Konferenz wird in den Räumen der Stiftung Calouste Gulbenkian stattfinden. Erwartet werden etwa 130 Personen.
http://www.futuregenerations-lawconference.com/wp-content/themes/frfg-theme/Programme-Ways-to-Legally-Implement-Intergenerational-Justice.pdf
Neues von Statistik Austria
Familien in Österreich: http://www.statistik.at/web_de/presse/045158
„Demografische Fitness" für Unternehmen
Die Wirtschaftskammer Österreich hat gemeinsam mit dem BMWFJ den Ratgeber „Demografische Fitness: Wie sich Unternehmen auf den Wandel vorbereiten" erstellt: http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?StID=548666&AngID=1
Nicht die Schulden, die Demografie spaltet den Euro
Die Schulden sind das Symptom, aber nicht der Grund der Probleme. Die wahre Ursache liegt tiefer, nämlich in den demografischen Unterschieden Europas. Die Staaten des Kontinents sind von ihrer Bevölkerungsentwicklung einfach zu unterschiedlich, als dass sie ohne schwer wiegende Folgen in einen Währungsraum zusammengefasst werden können.
Dazu hat Daniel Eckert in der WELT ONLINE am 28. April 2010 einen lesenswerten Beitrag veröffentlicht:
http://www.welt.de/finanzen/article7373072/Nicht-die-Schulden-die-Demografie-spaltet-den-Euro.html
„Der ´Geschlechterkampf´ der Friedrich-Ebert-Stiftung"
(MEDRUM) Im März veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung ein Papier von Thomas Gesterkamp "Geschlechterkampf von rechts", in dem er Vertretern des klassischen Familienbildes einen "Familienfundamentalismus" vorwarf, den er in der Nähe zum Rechtsextremismus verortete. Gegen derart verunglimpfende Stigmatisierungen wendet sich Franz Romer, der sich seit vielen Jahren für die Belange der Familie und ihren Schutz gegen staatliche und ideologische Übergriffe engagiert: http://www.medrum.de/?q=content/der-geschlechterkamp-der-friedrich-ebert-stiftung
Rezension
„Karo und der liebe Gott"
Von Danielle Proskar mit Bildern von Judith Saupper
Karos Eltern trennen sich von einander und lösen damit bei ihrer kleinen Tochter ein Gefühlschaos aus. Das Mädchen sucht nach seiner Erstkommunion eine enge Beziehung zum lieben Gott und glaubt diesen irrtümlich in einem alten Mann, der am Rande der Gesellschaft lebt, zu erkennen. Dieser bemüht sich - zunächst widerwillig - dem Mädchen zu helfen, wodurch sich auch ihm letztlich neue Perspektiven eröffnen. Mehr sei von der Geschichte dieses Kinderbuches nicht verraten, das auch für Erwachsene sehr lesenswert ist, bietet es doch einen durchaus realistischen Einblick in die Auswirkung der Trennung von Eltern auf deren Kinder. Das Buch beruht auf dem gleichnamigen preisgekrönten Film.
Wiener Dom Verlag, 2009, 152 Seiten, farbige Illustrationen,
ISBN 978-3-85351-211-1, € 16,20
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
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Institut für Ehe und Familie (IEF)
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Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat