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Inhalt überspringenNewsletter 14/2010
„Ein ganz besonderer Papst"
Diözesanbischof DDr. Klaus Küng würdigte Papst Benedikt XVI. anlässlich des 5-jährigen Papstjubiläums in der Tageszeitung „Die Presse": http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/vortrag_detail.php?links=20042010091702
„Der Papst ist nicht der Pressereferent der Kirche"
Vor fünf Jahren wurde Joseph Ratzinger zum Papst gewählt. Die Skandale um den Holocaust-Leugner Richard Williamson und die Missbrauchsfälle überschatten das Pontifikats Benedikt XVI. Cicero Online sprach darüber mit Nathanael Liminski, dem Sprecher des katholischen Jugendnetzwerkes „Generation Benedikt". Deren Einschätzung: Die Kirche hat vor allem ein Problem mit ihrer Außendarstellung.
http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=4940
Studie zur Lebenssituation der Eltern in Österreich
Wien, 22.04.2010 (KAP) Eltern in Österreich sind mit ihrer eigenen Lebenssituation durchaus zufrieden. Von Seiten der Politik und der Gesellschaft fühlen sie sich jedoch zu wenig wertgeschätzt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer neuen Studie der "Karmasin Motivforschung" im Auftrag des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ): http://www.katholisch.at/content/resources/dienste/article/55337.html
"Demografische Forschung - Aus Erster Hand"
wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, in Kooperation mit dem Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben. Themen der aktuellen Ausgabe (1/2010) sind:
- Geburtenraten in vielen Industriestaaten steigen wieder. Eine nachhaltige Trendumkehr scheint möglich;
- Laizismus, Fundamentalismus oder Katholizismus? Projektionen der religiösen Zusammensetzung in den USA bis Mitte des 21. Jahrhunderts;
- Häusliche Aufgabenteilung wandelt sich nur zögerlich. Engagement der Männer in Deutschland vor allem bei der Kinderbetreuung gering.
Download: http://www.demografische-forschung.org/archiv/defo1001.pdf
„Christliche Demokratie - Was uns von anderen unterscheidet"
Vor 65 Jahren, am 17. April 1945, wurde im Wiener Schottenstift die Österreichische Volkspartei gegründet. Die ÖVP feierte am 16. April 2010 in Wien ihr 65-jähriges Bestehen mit einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Mitte ist, wer vorne ist". Dabei hielt der Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, ein Impulsreferat zum Thema „Christliche Demokratie - Was uns von anderen unterscheidet". Darin sind sowohl die Aussagen zu Ehe, Familie und zur Generationengerechtigkeit (S. 10-14) sowie zum Verhältnis zwischen Politik und Christentum (S. 18) zu finden, die von ebenso großer Klarheit wie sprachlicher Prägnanz gekennzeichnet sind Der Redetext zum Download: http://www.oevp.at/Common/Downloads/Rede_65_JahreOeVP_Wien_Vogel.pdf
Feierliche Eröffnung "Weg des guten Gesprächs"
Wien (OTS) - Am 1. Mai lädt der Österreichische Bundesverband für
Mediation (ÖBM) gemeinsam mit der Niederösterreichischen Dorf- und
Stadterneuerung sowie mit den Winzern von Engabrunn zur Eröffnung des
neuen Rundwanderweges in den Rieden von Engabrunn ein. Die Einweihung
des Weges findet im Rahmen des Festivals "Wein& Kultur 2010" statt.
Viele bekannte Persönlichkeiten werden erwartet:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100419_OTS0126/ausflug-ins-kamptal-mediation-am-weg-des-guten-gespraechs
Vatikan: UNO soll Kindersterblichkeit verstärkt bekämpfen
NEW YORK, 14. April 2010 (ZENIT.org).- Jedes Jahr sterben etwa 500.000 Mütter bei der Geburt ihres Kindes, der Großteil davon in Entwicklungsländern, darauf wies der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen hin: http://www.zenit.org/article-20275?l=german
„Gewinnen mit Familie - Effekte von Familienfreundlichkeit"
Das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat vor kurzem in seiner Publikationsreihe „Monitor Familienforschung" den Forschungsbericht Nr. 21: „Gewinnen mit Familie - Effekte von Familienfreundlichkeit" online zur Verfügung gestellt:
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Newsletter/Monitor-Familienforschung/2010-02/medien/monitor-2010-02,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
Lesetipp: „Die neue Ordnung" - Nr. 2/2010, 64. Jahrgang, April 2010
Für alle an Familienfragen Interessierten ist die aktuelle Ausgabe der vom Institut für Gesellschaftswissenschaften e.V. in Walberberg (Deutschland) und von Wolfgang Ockenfels OP verantworteten Zeitschrift „Die neue Ordnung" besonders lesenswert: Während sich der aus Österreich stammende und zur Zeit in Rom lehrende Martin Schlag mit der Wirtschaftsethik in der Enzyklika „Caritas in Veritate" beschäftigt, fokussiert der in Paderborn lehrende und seit April 2010 als neuer Leiter der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentrastele fungierende Peter Schallenberg auf die Bedeutung des Naturrechts in der genannten Enzyklika. Johannes Schwarte behandelt das Thema „Familie und Medien" und der auch in Österreich bekannte Stefan Fuchs greift das Thema Familie unter dem Gesichtspunkt „Feindbild Familie, Leitbild Leviathan?" auf. Abgerundet wird das Heft in der Rubrik „Beiträge und Gesprächs" unter anderem mit Überlegungen von Hans-Peter Raddatz zu „Familie und moderne Kultur". Downloadmöglichkeit: http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO210.pdf
Was ist die Ehe noch wert?
Ausgehend von der deutschen Rechtslage (Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes stellt Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates) konstatiert der Professor für Christiche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück, Manfred Spieker, in der gleichnamigen kleinen Broschüre, herausgegeben als Nr. 369 der Serie „Kirche und Gesellschaft", herausgegeben von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach (www.ksz.de), eine „fortwährende Zerstörung der Ehekultur". An die Stelle der lebenslangen Ehe tritt immer öfter eine „serielle Monogamie". Spieker geht der Frage nach, inwieweit der Vorrang für die Erwerbstätigkeit seit 2006 gleichsam Ausdruck eines „Paradigmenwechsels" in der Familienpolitik sei. Zu denselben Schlüssen gelangt übrigens auch der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, in seinem Beitrag im neuesten Jahrbuch für Politik (siehe unten). Spieker verdeutlicht „das Scheidungselend und seine Folgen" und erinnert an „das Geschenk der vorbehaltlosen Hingabe". Des weiteres geht er der Frage nach, „was die Ehe zum Gemeinwohl beiträgt" und plädiert für eine „Stärkung der Ehekultur". Alles in allem eine kurze und leicht lesbare Schrift, die allen, die für Ehe und Familie auch hierzulande Verantwortung tragen -sei es in Politik, Verwaltung oder Medien - gleichsam als „Pflichtlektüre" ans Herz gelegt sei!
Österreichisches Jahrbuch für Politik 2009
Am 21. April wurde in Linz im Rahmen einer Podiumsdiskussion das neue „Österreichische Jahrbuch für Politik" präsentiert. Die Ausgabe 2009 behandelt die Wirtschaftskrise, ihre Bewältigung und ihre Konsequenzen, die Landtagswahlen in Vorarlberg und Oberösterreich, die Wahlen zum Europäischen Parlament sowie die Bundestagswahlen in Deutschland, die programmatische Arbeit der Parteien, die Zukunft der Universitäten und Europa nach Lissabon. Vom Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, stammt ein Beitrag ein Beitrag mit dem Titel „Paradigmenwechsel in der Familienpolitik?" (S. 239-254). Darin geht der Autor der Frage nach, ob in Österreich - ähnlich wie in Deutschland seit 2006 eine markante und umfassende Veränderung der familienpolitischen Ziele und Vorgehensweisen erfolgt, die durch einen Vorrang für die Erwerbsintegration der Frauen und den Ausbau der Infrastruktur für Kinderbetreuung charakterisiert ist.
Khol, Andreas/Ofner, Günther/Karner, Stefan/Halper Dietmar (Hg.)
Österreichisches Jahrbuch für Politik 2009
Böhlau Verlag 2010, ca. 588 Seiten, € 49,80; Internethinweis: www.oejp.at
Vienna Yearbook of Population Research 2009
Die - wie immer inhaltlich anspruchsvolle und in englischer Sprache vorliegende - aktuelle Ausgabe steht heuer unter dem Motto „Impact of migration on demographic change and composition in Europe"und umfasst neun Beiträge internationaler Autoren sowie als zehnten Artikel unter der Überschrift „Migration continent Europe" von Tomas Sobotka eine länderspezifische Darstellung von Wanderungsbewegungen sowie eine erste Abschätzung der Auswirkung der ökonomischen Krise auf die Migration.
Dankenswerterweise sind alle Beiträge im Internet zugänglich:
http://www.oeaw.ac.at/vid/publications/VYPR2009/VYPR2009.shtml
Herausgeber: Vienna Institute of Demography, Austrian Academy of Sciences, Wohllebengasse 12-14, 6th floor, 1040 Vienna, Austria, phone +43 (0)1 515 81-7702, fax +43 (0)1 515 81-7730, e-mail: vid@oeaw.ac.at
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
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Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
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p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
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Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat