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Inhalt überspringenNewsletter 12/2010
Hirtenbrief der Österreichischen Bischöfe zur „Woche für das Leben 2010"
Anlässlich der „Woche für das Leben", die Ende Mai/Anfang Juni in ganz Österreich stattfinden wird, haben die Österreichischen Bischöfe eine Hirtenbrief herausgegeben, in dem sie zu mehr Mut zur Ehe und zu Kindern aufrufen:
http://www.bischofskonferenz.at/content/site/dokumente/hirtenbriefe/index.html
Zurück zu den Wurzeln - Leitlinien und Grundsätze der Bildungspolitik
Am 21. April 2010, um 20.00 Uhr, findet in Linz (Lentos Kunstmuseum Linz, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz) eine Diskussionsrunde statt: Anlässlich der Präsentation des „Jahrbuches für Politik 2009" diskutiert eine Expertenrunde die Grundlagen nachhaltiger Bildungspolitik. Eine inhaltliche Auseinandersetzung über die Grundsätze und den Wert der Bildung findet kaum mehr statt. Genau diese Frage soll aufgegriffen werden. Was sind die Rahmenbedingungen von Bildung im 21. Jahrhundert? Welche Traditionen müssen gebrochen werden, welche lohnt es sich zu verteidigen? Am Podium werden Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Dr. Albert Wunsch, Buchautor („Die Verwöhnungsfalle. Für eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortung") und Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger, Rektor der Katholisch-theologische Privatuniversität Linz sein. Die Moderation übernimmt Dr. Martina Salomon-Jelinek, „Die Presse".
Weitere Informationen und Anmeldungen unter http://www.oejp.at/
Dr. Wunsch wird am 15. April 2010 abends in „Servus TV - Talk im Hangar 7" zum Thema „Perspektiven von Jugendlichen heute" sprechen: http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-011259273818497
http://de.wikipedia.org/wiki/Servus_TV
Fachtagung „Konflikte in der Schwangerschaft neu verstehen"
Am 27. und 28. April 2010 findet in Linz die Fachtagung „Konflikte in der Schwangerschaft neu verstehen" veranstaltet von der Aktion Leben Österreich statt. Der „Verhütungsunfall" gilt als einer der am häufigsten genannten Gründe für ungeplante Schwangerschaften und daraus resultierende Konflikte. Bei der Fachtagung soll dieser Grund näher beleuchtet werden: Warum verhüten auch aufgeklärte Frauen unzureichend? Woher kommt ambivalentes Verhalten beim Umgang mit Verhütungsmethoden? Was bedeutet es für eine Frau, ungewollt schwanger zu werden? Und warum brechen manche eine gewollte Schwangerschaft ab?
Nähere Informationen: http://www.aktionleben.at/fachtagung
Menschenwürde und menschliche Natur
Zu diesem Thema wird der deutsche Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann (http://www.kath-info.de/spaemann.html) auf Einladung der österreichischen Johannes Messner-Gesellschaft am 12. Mai 2010 um 19 Uhr im Stefanisaal des Erzbischöflichen Curhauses, 1010 Wien, Stephansplatz 3, sprechen: http://www.univie.ac.at/messner-gesellschaft/
„Familientag Regau"
Am Samstag, dem 19. Juni 2010, von 09.00 bis 17.30 Uhr, findet in Regau (Oberösterreich) der „Familientag Regau" statt. Getragen wird diese Veranstaltung von vielen Gruppen, Vereinen und Organisationen mit Unterstützung der örtlichen Pfarrgemeinden. In Vorträgen und Workshops sollen Eltern Anregungen und Ermutigungen für den Familienalltag finden. Für Kinder und Jugendliche wird ein eigenes Programm angeboten, außerdem wird eine „Familienolympiade" veranstaltet.
Information und Anmeldung: http://www.familientag.at/
Kinderbetreuungspreis 2010 ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) schreibt heuer zum fünften Mal den Kinderbetreuungspreis aus. In den Ferien ist es für berufstätige Eltern oft schwierig, eine gute Kinderbetreuung zu organisieren. Ziel des Preises ist es daher, zusätzliche Angebote anzuregen und Eltern verstärkt darauf aufmerksam zu machen. Bis zum 3. Mai 2010 können alle öffentlichen und privaten Kinderbetreuungseinrichtungen sowie jene Unternehmen, die eigeninitiativ Kinderbetreuung anbieten, ihre Projekte einreichen. Diese werden von einer Fachjury bewertet, die festliche Verleihung des Preises findet am 10. Juni 2010 in Klosterneuburg statt. Die besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 12.500 Euro ausgezeichnet. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein zusätzliches Betreuungsangebot während der Sommerferien 2010.
Nähere Informationen: http://www.familieundberuf.at/Newsdetails.26.0.html?&cHash=eb874291e0&tx_ttnews[backPid]=27&tx_ttnews[tt_news]=141
Staatspreis „Familienfreundlichster Betrieb"
Der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend ausgeschriebene Staatspreis „Familienfreundlichster Betrieb" wird heuer zum ersten Mal ausgeschrieben (und nicht zum fünften Mal - wie von uns im vorigen Newsletter versehentlich berichtet wurde - wir bitten diesbezüglich um Entschuldigung!)
Der Staatspreis „Familienfreundlichster Betrieb" wird im Jahr 2010 zum ersten Mal vergeben und geht aus dem bereits seit über 10 Jahren bestehenden Bundeswettbewerb „Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" hervor. Der Staatspreis baut auf den Landeswettbewerben der einzelnen Bundesländer auf und die Landeswettbewerbe werden so durch diese Weiterführung auf Bundesebene zusätzlich unterstützt und gestärkt.
Nähere Informationen: http://www.familieundberuf.at/Newsdetails.26.0.html?&cHash=a1ede9ce97&tx_ttnews[backPid]=27&tx_ttnews[tt_news]=144
Stellungnahme der Aktion Leben Österreich zur Eilzellspende
Österreich soll EuGH-Urteil anfechten
Wien, 8. April 2010 - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Österreich unter anderem wegen des Verbots der Eizellspende gerügt. Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der „Aktion Leben Österreich", meint dazu: „Die Richterinnen und Richter haben sich nicht ausreichend mit den Argumenten beschäftigt. Gute Gründe für das Verbot waren anscheinend erst gar nicht Thema." Sie plädiert für ein europaweites Verbot der Kommerzialisierung der Eizellspende. Aktion Leben fordert, dass die in Österreich geltenden Regelungen zur Eizell- und Samenspende bestehen bleiben: http://www.aktionleben.at/index.php?page=584
„Missbrauchsskandal: Auch die Kirche ist ein Opfer"
Artikel von Georg Paul Hefty
Frankfurter Allgemeine. FAZ.NET. 06. April 2010 :
Wahrheit ist unteilbar, welcher Teil auch zuerst ans Licht kommen mag. Eine in sechs Jahrzehnten herangereifte kritische Öffentlichkeit in Deutschland reißt endlich den Mantel des Schweigens vom Kindesmissbrauch außerhalb von Familien, Verwandtschaften und Nachbarschaften. Nun kommt auch Licht in das Dunkel von Verbrechen, die in Institutionen mit pädagogischem Anspruch begangen worden sind: http://www.faz.net/s/Rub79FAD9952A1B4879AD8823449B4BB367/Doc~E51DD907AA7DB4649AE72B9960ED14306~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Online-Umfrage zur Lebenssituation von Müttern in Europa
Der Weltmütterverband hat eine Online-Umfrage initiiert. In der Umfrage soll die Lebenssituation von Müttern in Europa untersucht werden. Dies ist ein Beitrag zum Forschungsprojekt "Family Platform" der Europäischen Kommission. Die zusammengetragenen statistischen Daten helfen der politischen Argumentation auf jeder Entscheidungsebene, um eine tatsächlich familienorientierte Politik durchzusetzen: http://corporatetrial.qualtrics.com/SE/?SID=SV_6D68OtJaKbA1QiM&SVID=Prod
Neues von Statistik Austria
Einkommen und Sparen der privaten Haushalte: http://www.statistik.at/web_de/presse/044937
Informationsangebote aus Rom und dem Vatikan
Aus Rom und dem Vatikan gibt es u. a. folgende Informationsangebote online:
http://www.h2onews.org/deutsch.html
http://www.youtube.com/vatican
http://www.romereports.com/palio/index.php?newlang=english
„Liebe und Verantwortung" 2010 in zweiter Auflage erschienen
(news.stjosef.at) Das große ethische Werk „Liebe und Verantwortung" von Karol Wojtyła - erstmals erschienen vor genau 50 Jahren! - ist in der zweiten, neu durchgesehene Auflage (Kleinhain 2010) ab sofort im Verlag St. Josef verfügbar. Karol Wojtyła ging es darum, auf philosophische Weise die Lebenserfahrung der Menschen darzustellen und zu analysieren, um daraus die richtigen Schlussfolgerungen für das menschliche Verhalten in Ehe und Familie abzuleiten. Die Lehre der Kirche wird dabei vorausgesetzt, so wie sie in der Heiligen Schrift und in der apostolischen Tradition enthalten ist. Zugleich geht es aber um eine tiefere Begründung dieser Lehre, um zu zeigen, dass Gottes Weisungen für den Menschen eine wirkliche Hilfe sind, ein Weg zum Glück und zum ewigen Heil.
Bibliografische Angabe: Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie. Auf der Grundlage des polnischen Textes neu übersetzt und herausgegeben von Josef Spindelböck, gebunden, 420 Seiten, Verlag St. Josef, 2. Auflage 2010, EUR 15,80, ISBN 978-3-901853-14-2, Bestellung: http://verlag.stjosef.at (Verlag St. Josef, 3107 Kleinhain 6, Tel. +43 2742 360088, E-Mail: verlag@stjosef.at )
Rezension
"Menschenrecht, Ethik und Friedenssicherung: Der personalphilosophische Ansatz Karl Lugmayers"
Europäische Hochschulschriften - Reihe XX 734
von Paul R. Tarmann
Der österreichische Philosoph und Sozialreformer Dr. Karl Lugmayer (1892 - 1972) war als Politiker und Volksbildner tätig. Er beschäftigte sich sein ganzes Leben lang mit dem Wesen des Menschen und entwickelte eine eigene „Philosophie der Person". Aus diesem Personverständnis heraus ergeben sich für Lugmayer konsequenterweise Rechte und Pflichten - Menschenrechte und Ethik, wobei Friede als ein Recht und eine Pflicht angesehen wird. Das rechte Verständnis der menschlichen Personalität verpflichtet laut Lugmayer zum Frieden, der von Menschenrecht und Ethik nicht zu trennen ist. Der Friedensgedanke ist bei Lugmayer Teil der Sozialethik. Die Katholische Soziallehre und die päpstlichen Sozialenzykliken waren für den Philosophen prägend. Die immer aktuellen Fragen von Gut und Böse, Schuld und Sühne, beschäftigten Lugmayer ebenso wie Gottes- und Menschenbild und die Seinsordnung. Recht auf und Pflicht zur Arbeit , sowie Recht auf Ertrag und Pflicht zur Leistung hängen für ihn eng zusammen und bedingen gegenseitige Wertschätzung. Die automatische Konsequenz des Personalismus ist für Lugmayer die Solidarität.
Der Autor dieses Buches, Paul R. Tarmann, ist u. a. Theologe und Philosoph, seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Sozialphilosophie, Ethik und Christliche Soziallehre. Ihm ist sehr zu danken, dass er Lugmayer mit dieser interessanten Publikation der Vergessenheit entrissen hat.
Verlag Peter Lang, 2009, 182 Seiten, ISBN 978-3-631-58735-5, € 37,80
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
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Spiegelgasse 3/8
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Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
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Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat