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Inhalt überspringenNewsletter 10/2010
IEF - In eigener Sache
Der Beratungsdienst des Instituts für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3/8, ist am Donnerstag, dem 1. April 2010, geschlossen.
Die Beratungsstellen bei Gericht (am BG Wien-Innere Stadt - Zimmer 810, am BG Korneuburg sowie am BG Neusiedl am See) sind am 30. März 2010 geschlossen.
Der nächste Newsletter erscheint nach Ostern.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Ehe und Familie wünschen allen Leserinnen und Lesern des IEF-Newsletters ein gesegnetes Osterfest!
Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks
Das nächste Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks findet am Donnerstag, dem 8. April 2010, von 08.45 bis 10.00 Uhr, im Café Schottenring (Extrazimmer), 1010 Wien, Schottenring 19, statt.
Dabei wird Frau Dr. Christiane Rille-Pfeiffer über das Thema „Mit dreien ist man kinderreich. Wer entscheidet sich warum oder auch nicht zum dritten Kind?" sprechen.
Internethinweise zum Thema: http://www.oif.ac.at/presse/bzw/artikel.asp?Rubrik=3&ID_Art=1&BZWArtikel=1084 und http://131.130.67.132/ftp/forschungsberichte/fb_02_dreikindfamilie/fb02_dreikindfamilie.pdf
Frau Dr. Rille-Pfeiffer studierte Soziologie und Geschichte an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Familiensoziologie. Sie ist am Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) tätig und betreut folgende Arbeitsschwerpunkte: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familienpolitik in Österreich, Projektevaluationen.
Anmeldung erbeten an guenter.danhel@familiennetzwerk.at oder per SMS an +43 664 824 36 51
Nähere Informationen zum Familiennetzwerk: www.familiennetzwerk.at
Kardinal Schönborn: Papstbrief ist klare Maßgabe auch für Österreich
Wien (KAP 20.03.2010) Der Hirtenbrief des Papstes zum Thema Missbrauch richtet sich an alle Katholiken weltweit und insbesondere auch an die katholische Kirche in Österreich. Das hat Kardinal Christoph Schönborn in einer ersten Reaktion zu dem am Samstag veröffentlichten Papstschreiben betont. "Man spürt in diesem Brief, dass der Papst die Enttäuschung und auch den Zorn sehr wohl wahrgenommen hat - und es ist ihm klar, dass der nicht nur auf Irland beschränkt ist", sagte Schönborn in einem "Kathpress"-Interview. "Dieser Brief ist auch an uns in Österreich geschrieben", so der Wiener Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz: http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/31628.html?SWS=4fda1b53e77553808368036a8b98aa5a
http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html
Kardinal Schönborn zu Missbrauch und Zölibat
Wien (KATH.NET 20.03.2010) In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" hält Kardinal Christoph Schönborn weiter am Zölibat fest und weist Behauptungen auch aus innerkirchlichen Bereichen über angebliche Verknüpfungen zwischen den Zölibat und den Missbrauchsfällen zurück: http://www.kath.net/detail.php?id=26067
Online-Erklärung „Ja! zur Kirche"
(news.stjosef.at) Das private katholische Nachrichtenportal kath.net (Wurmstraße 12, 4020 Linz) hat mit technischer Assistenz von dip3 eine Online-Erklärung „JA! zur Kirche" gestartet. Alle katholischen Christen sind eingeladen, diese zu unterzeichnen. Die Unterzeichner wehren sich „gegen die Pauschalangriffe auf die römisch-katholische Kirche durch einige Medien und Interessengruppen im Zusammenhang mit der berechtigten und wichtigen Aufklärung rund um sexuellen Kindesmissbrauch, der von Mitgliedern der Kirche verursacht wurde."
Die bis Ende Mai 2010 eingetragenen Unterschriften werden voraussichtlich im Juni Papst Benedikt persönlich überreicht.:
http://www.ja-zur-kirche.net
Weihbischof Laun feiert 15-jähriges Bischofsjubiläum
Salzburg (KAP) Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun feiert dieser Tage sein 15-jähriges Bischofsjubiläum. Papst Johannes Paul II. ernannte Laun am 25. Jänner 1995 zum Titularbischof von Libertina und Weihbischof in Salzburg. Die Weihe erfolgte am 25. März 1995 im Dom zu Salzburg:
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/31541.html
Erzdiözese Wien ordnet soziale Hilfsangebote neu
Wien, 16.03.2010 (KAP) Die Erzdiözese Wien hat einen Teil ihres sozialen Hilfsangebots neu geordnet: Sämtliche Aufgaben, Einrichtungen und Betriebe, die bisher vom Verein "Rat und Hilfe" sowie dem "Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen" verantwortet wurden, sind einer neu gegründeten St.-Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien übergeben worden. Den Vorsitz in der Stiftung führt der Generalvikar der Erzdiözese Wien, Franz Schuster:
http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/31536.html
„Was Wien bewegt"
Im Hinblick auf die kommenden Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen hat der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (KFVW) allen Wiener wahlwerbenden Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zwölf Fragen vorgelegt, die aus der Sicht des KFVW bei der kommenden Wahl eine wichtige Rolle spielen sollten. Der KFVW wird die Parteienantworten als Service für seine Mitglieder publizieren und die Positionen zu seinen Forderungen der Öffentlichkeit vorstellen:
http://www.familienverband.at/sites/pa.php?id=619
Plattform für Familienforschung und Familienpolitik
Als ein aktuelles Projekt der Forschungsabteilung der Europäischen Kommission ging die Plattform für Familienforschung und Familienpolitik Mitte Oktober 2009 an den Start. Sie wird von der Technischen Universität Dortmund koordiniert und bringt zwölf Partner führender europäischer Universitäten, politischer Entscheidungsträger und Repräsentanten der Zivilgesellschaft (NGO's) zusammen.
Das Österreichische Institut für Familienforschung der Universität Wien ist ein zentraler Partner in dieser spannenden Plattform.
http://www.oif.ac.at/presse/bzw/artikel.asp?Rubrik=3&ID_Art=1&BZWArtikel=1120
Frau Dr. Anna Záborská im Europäische Parlament zur Vorsitzende der „Intergroup on the Family" gewählt
Diese Gruppe überwacht das "family mainstreaming" in der EU-Politik im Hinblick auf Art. 16.3 der Allgemeinen Erklärung des Menschenrechts: "Die Familie ist die natürliche und grundlegende Einheit der Gesellschaft, der Schutz durch Gesellschaft und Staat zusteht."
Frau Anna Záborská MD ist ausgebildete Ärztin und Medizin praktizierte in der Slowakei und in Algerien. Nachdem sie bei der Organisation der „Samtenen Revolution" in der ehemaligen Tschechoslowakei beteiligt war, wurde Anna Záborská zweimal ins nationale Parlament der Slowakischen Republik gewählt, wo sie in Bratislava den Vorsitz des Ausschusses für das öffentliche Gesundheitswesen innehatte. Sie wurde ins Europäische Parlament gewählt und war Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (2004-2009). Dr. Anna Záborská ist verheiratet und hat zwei Kinder und fünf Enkelkinder.
http://www.europarl.europa.eu/members/expert/alphaOrder/view.do?id=23894&language=DE
Gender und Vatikan: Warnung vor Manipulation des Konzepts "Gleichstellung der Frauen"
ROM, 11. März 2010 (ZENIT.org). Der Vatikan warnt vor der Manipulation des Konzepts der "Gleichstellung von Frauen". Obwohl die Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, rechtliche Vertretung und soziale und politische Rechte im Zusammenhang mit der Gender-Gleichstellung berücksichtigt werde, so erklärte Erzbischof Celestino Migliore, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, vor der UNO in New York, zeige jedoch der Sachverhalt, dass eine Manipulation dieses Konzepts sich in zunehmendem Maße an eine ideologische Ebene richte, und die wirkliche Entwicklung der Frauen verzögere:
http://www.zenit.org/article-20038?l=german
Gender Mainstreaming und Ehe, Familie und Kinder
Eine kritische Auseinandersetzung mit den oben genannten Zusammenhängen leistet der deutsche Nachrichtendienst MEDRUM: http://www.medrum.de/?q=content/der-idealfall-des-gender-mainstreaming
Anlass ist eine intellektuell eingefärbte Attacke der (SPD-nahen) Friedrich Ebert-Stiftung gegen politisch Andersdenkende in Form einer Publikation („Geschlechterkampf von rechts"), in welcher unter anderem gegen das deutsche Familiennetzwerk, aber auch die (frühere Tätigkeit der) Männerpolitische(n) Grundsatzabteilung des österreichischen Sozialministeriums polemisiert wird: http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07054.pdf Bald nach Erscheinen wurde auch in Internet-Blogs Kritik daran geübt: http://arnehoffmann.blogspot.com/2010/03/thomas-gesterkamps-brauner-pinsel.html
(MEDRUM) Nach der Expertenanhörung im Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz zum Antrag der Fraktion DIE LINKE, ein „Sächsisches Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming einzurichten", sprachen sich die Fraktionen der Regierungskoalition am Montag nicht dafür aus, in Sachsen eine weitere Institution als Kompetenz-Zentrum für Gender Mainstreaming einzurichten.
http://www.medrum.de/?q=content/saechsisches-kompetenz-zentrum-fuer-gender-mainstreaming-ueberfluessig
„Familienpolitik - der Dreh- und Angelpunkt der Politik"
Rede zur Familienpolitik bei der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages am 18. März 2010 von Norbert Geis (CSU), MdB:
(MEDRUM) Berlin, 18.03.10 - Unsere Kultur hat nur dann Zukunft und die freiheitliche Demokratie hat nur dann Bestand, wenn die Familie als die Urzelle der Gesellschaft ihre Bedeutung behält. Deshalb ist die Familienpolitik der Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaftspolitik und damit der Politik überhaupt:
http://www.medrum.de/?q=content/familienpolitik-der-dreh-und-angelpunkt-der-politik
Deutschland: Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflegeaufgaben
Die aktuelle Diskussion um die von der deutschen Bundesfamilienministerin Dr. Schröder vorgeschlagene Ausdehnung der Pflegezeit unterstreicht: Arbeitgeber werden sich der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflegeaufgaben stärker als bisher annehmen müssen, denn sie ist eine der wachsenden Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Die berufundfamilie gibt Arbeitgebern die Möglichkeit, sich ganz konkret mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Auftaktveranstaltung der neu gegründeten berufundfamilie-Akademie und der erste Ratgeber aus der neuen Publikationsreihe 'Spezial' sind dem Thema 'Pflege' gewidmet! Den aktuellen Newsletter der berufundfamilie finden Sie auf unserer Website:
http://www.beruf-und-familie.de/system/cms/data/dl_data/32dff123fc925fb91da6e7d1dba3aa20/bf_news_100319.pdf
Schweiz: Handlungsbedarf bei den Pflegeausbildungen
Bern, 16.03.2010 -Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat den Bericht „Bildung Pflegeberufe" veröffentlicht. Der Bericht zeigt zu Handen der zuständigen Akteure den bildungspolitischen Handlungsbedarf in den Pflegeberufen auf. Ein vordringliches Ziel sind mehr Ausbildungsabschlüsse, da gemäß Prognosen der Bedarf an Pflegefachpersonen in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird.
http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=32256
Rezension:
Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Neue Psalmen
Von Helmut Schriffl
Der Autor Helmut Schriffl ist seit 35 Jahren Diakon und seit 25 Jahren Gemeindeleiter. Er hat die Not vieler Menschen in unserer Zeit zum Anlass genommen, neue Formulierungen und Gedanken für Gebete der Kirche in der heutigen Zeit zu finden. Dabei hat er sich an der Tradition der Psalmen des Alten Testaments orientiert, die die Sorgen und Ängste der damaligen Zeit widerspiegeln.
Dieses kleine Buch ist eine wertvolle Lektüre für alle, die an spirituellem Wachstum interessiert sind und die versuchen, Antworten auf Nöte des Lebens zu finden.
plattform Johannes Martinek Verlag, 2010, 76 Seiten, ISBN 978-3-9502672-4-2,
€ 11,90
Rezension:
Die Familie im Sozialrecht
Hrsg. von Wolfgang Mazal
Die „Traunkirchner Tagung 2009", veranstaltet vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien und der Hans Schmitz-Gesellschaft, war der Auseinandersetzung mit Fragen des familienbezogenen Arbeits- und Sozialrechts gewidmet. Der nunmehr vorliegende, von Wolfgang Mazal herausgegebene Tagungsband gibt die zum Teil erweiterten Manuskripte der Vorträge wieder und „...möchte dazu anregen, die darin gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis von Gesetzgebung und Vollziehung einfließen zu lassen" (Mazal). Dazu liefern die Beiträge zu den Themen „Begriff der Familie", „Wechselbeziehung zwischen Familien- und Sozialrecht", „Pflege in der Familie", „Familienleistungen aus der Sicht des europäischen Gemeinschaftsrechts" und „Problembereiche des Kinderbetreuungsgeldes" zahlreiche systematische Aufschlüsse und wertvolle Impulse. Die Familie im Sozialrecht ist als Band 54 in der Reihe „Wiener Beiträge zum Arbeits- und Sozialrecht" erschienen.
Verlag W. Braumüller, 2009, 188 Seiten, ISBN 978-3-7003-1715-9, € 24,90
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
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Fax: +431 513 89 58
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Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat