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Inhalt überspringenNewsletter 08/2010
Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz
St. Pölten, 24.02.10 (KAP) Die kommende Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz findet unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn von 1. bis 4. März im Hippolyt-Haus in St. Pölten statt. Im Mittelpunkt der Frühjahrsvollversammlung stehen aktuelle Fragen in Kirche und Gesellschaft.
Geplant ist ein Erfahrungsaustausch der Bischöfe über die kirchlichen Maßnahmen zur Verhinderung des sexuellen Missbrauchs.
Ein Beratungsthema ist die "Woche für das Leben", die erstmals in ganz Österreich rund um den 1. Juni stattfindet und dem Lebensschutz gewidmet ist.
Am Dienstag, 2. März, wird der Apostolische Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, mit den Mitgliedern der Bischofskonferenz zusammentreffen.
Ebenfalls am Dienstag findet abends um 18.30 Uhr ein feierlicher Gottesdienst der Bischöfe in der St. Pöltner Domkirche statt, zu dem die Gläubigen herzlich eingeladen sind. Kardinal Schönborn ist Hauptzelebrant, die Predigt hält der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser.
http://www.katholisch.at/content/resources/dienste/article/51305.html
Weihbischof Laun - Stellungnahme zur Missbrauchs-Diskussion
Die Tagespost (Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur) berichtet:
Die Frühjahrs-Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz findet unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn von kommenden Montag bis Donnerstag in St. Pölten statt. Geplant ist unter anderem ein Erfahrungsaustausch der Bischöfe über die kirchlichen Maßnahmen zur Verhinderung des sexuellen Missbrauchs. Der Autor des folgenden Beitrags zu diesem Thema exklusiv für „Die Tagespost" ist Weihbischof in Salzburg und Professor für Moraltheologie an der „Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz":
http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100055792&Itemid=1
Kirche lehnt die aktive Sterbehilfe ab
Diözesanbischof DDr. Klaus Küng nimmt zur Studie der Med-Uni Graz Stellung, die ergab, dass 62% der Befragten eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe befürworten. Er betont die Würde des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod:
http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/vortrag_detail.php?links=21022010122618
Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks
Das nächste Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks findet am Donnerstag, dem 11. März 2010, von 08.45 bis 10.00 Uhr, im Café Schottenring (Extrazimmer), 1010 Wien, Schottenring 19, statt und stellt das Projekt „Stella" vor.
Stella ist eine Initiative engagierter Eltern und Bildungsexperten mit dem Anliegen, pädagogisch und menschlich hochwertige, christlich geprägte Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Volksschulen, Mittelschulen) zu gründen. Der Träger des Stella-Bildungsprojektes ist der Verein Familie und Bildung. Eltern sind die wichtigsten Erzieher ihrer Kinder. Das Projekt will Eltern in der verantwortungsvollen Aufgabe der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung bieten. Im September 2010 eröffnet die erste Stella-Kindergruppe für 3-6jährige in Wien.
Die Bildung in der Stella-Kindergruppe wird mit der familiären Erziehung gut abgestimmt. Regelmäßige Gespräche mit beiden Elternteilen zur Reflexion der eigenen Erziehung sind ein wichtiger Bestandteil der Stella-Pädagogik. Darüber hinaus werden positive Charakterhaltungen im täglichen Kindergruppenbetrieb spielerisch erworben. Durchdachtes Spiel- und Lernmaterial hilft den Kindern, ihre Fähigkeiten und Talente zu entwickeln.
Herr Dr. Schwarz ist Obmann des Vereins "Familie & Bildung", der Träger der Bildungsinitiative Stella ist. Er wird das Projekt „Stella" präsentieren.
www.stella.co.at ist die Internetadresse der Initiative - auf dieser Seite findet sich allerdings im Moment noch nicht allzu viel. Da es ein junges Projekt ist, werden sich die Seiten erst im Laufe der Zeit mit weiteren Informationen füllen. Eine Informationsbroschüre kann auf www.familiennetzwerk.at herunter geladen werden.
Anmeldung erbeten an guenter.danhel@familiennetzwerk.at oder per SMS an +43 664 824 36 51
Nähere Informationen zum Familiennetzwerk: www.familiennetzwerk.at
Wahl des Bundespräsidenten der Republik Österreich 2010
Am 25. April wählt Österreich den neuen Bundespräsidenten. Neben dem derzeitigen Amtsinhaber, der sich wiederum der Wahl stellen wird, ist bis dato die Kandidatur zweier weiterer Persönlichkeiten, die sich beide auf das Christentum berufen, bekannt geworden. Am 2. März beginnt die bis 26.3. laufende Frist, innerhalb derer die Kandidaten 6.000 Unterstützungserklärungen sammeln müssen, die für eine definitive Kandidatur erforderlich sind. Während die „Christliche Partei Österreichs" auf Dr. Rudolf Gehring (www.rudolfgehring.at ) setzt, ist die Kandidatur von Dipl.-Ing. Dr. Ulrich Habsburg-Lothringen auch aus „Familiensicht" bemerkenswert - geht es ihm - neben der Förderung von ethischer Verantwortung auch um die Abschaffung des Ausschlusses seiner Familie vom Wahlrecht: www.ulrich-habsburg-lothringen.at In diesem Sinne gewinnt die Unterstützung seiner Kandidatur eine zusätzliche staatspolitische Perspektive.
„Freiheit und Demokratie - wo liegen die Grenzen der Toleranz?"
Unter diesem Motto findet am 12. März 2010, um 19.30 Uhr, in Wien wieder ein „Währinger Kamingespräch" unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann statt: http://www.waehring.or.at/pdf.php?eventid=132
32. Europaseminar des Internationalen Kolpingwerks
Von 25. bis 30. April findet in Straßburg das 32. Europaseminar des Internationale Kolpingwerks statt. Das Seminar beschäftigt sich mit dem Anliegen der Durchsetzung christlicher Werte auf gesellschaftspolitischer Ebene in Europa.
Nähere Informationen:
http://www.kolpingwerk-europa.net/europaseminar.html?pe_id=38
Prof. Dr. Josef Rötzer - 90 Jahre
Vor neunzig Jahren - am 21. März 1920 - wurde Dr. Rötzer, der Begründer der sympto-thermalen Methode, geboren. Die Natürliche Familienplanung beruht auf der Tatsache, dass im Zyklus der Frau fruchtbare und unfruchtbare Zeiten beobachtet werden können. Durch die Auswertung von über 300.000 Zyklen konnte Dr. Rötzer die Sympto-thermale Methode entwickeln, mit der eine der "Pille" vergleichbare Verlässlichkeit erzielt wird.
Das Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) wurde 1986 von Dr. Rötzer zur Förderung der natürlichen Empfängnisregelung gegründet und richtet am 1. und 2. Mai 2010 in Puchberg /OÖ den 24. INER-Kongress aus: http://iner.org/mgv/kongress2010.shtml
Das IEF schließt sich allen Gratulanten an und wünscht dem Jubilar „ad multos annos!"
Enquete „Kindern brauchen Elternzeit"
Am Montag, dem 22. März 2010, von 10.00 bis 15.00 Uhr, findet im Raiffeisenhaus (1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisenplatz 1) die Enquete „Kinder brauchen Elternzeit" statt. Veranstalter ist der Österreichische Familienbund.
Information und Anmeldung: http://www.familienbund.at/
Fachtagung „Konflikte in der Schwangerschaft neu verstehen"
Die Aktion Leben Österreich veranstaltet von 27. bis 28. April 2010 in Linz die Fachtagung „Konflikte in der Schwangerschaft neu verstehen". Zur Teilnahme sind Personen aus all jenen Berufsgruppen eingeladen, die mit schwangeren Frauen (und ihren Partnern) zu tun haben: BeraterInnen, Hebammen, GynäkologInnen, GeburtsbegleiterInnen, PränataldiagnostikerInnen und alle anderen Interessierten. Vom Familienministerium wird die Teilnahme als Weiterbildung für BeraterInnen aus anerkannten Familienberatungsstellen anerkannt.
Nähere Informationen zu Tagungsort, Programm und ReferentInnen und zur Online-Anmeldung: http://www.aktionleben.at/fachtagung
Neues von Statistik Austria
Sterbefälle 2009, negative Geburtenbilanz: http://www.statistik.at/web_de/presse/043850
Christen wehren sich gegen staatliche Sexualerziehung
Londondon/Gelsenkirchen, 23. Februar 2010 (ZENIT.org).- Das britische Unterhaus wird am heutigen Dienstag über einen umstrittenen Gesetzesentwurf zur Sexualerziehung für jüngste Grundschulkinder abstimmen. Christen verschiedener Konfessionen, aber auch Nicht-Gläubige, die darin eine Bedrohung des Naturrechts sehen, sind über die Pläne der Politiker zutiefst besorgt: http://www.zenit.org/article-19904?l=german
Kongress-Dokumentation - Männerkongress 2010
„Neue Männer - muss das sein: Über den männlichen Umgang mit Gefühlen?" - lautete der Titel des „Männerkongresses 2010", der vor kurzem in Düsseldorf stattfand. Die Dokumentation steht nun online zur Verfügung: http://www.maennerkongress2010.de/download.html
„Mapping America"
Society and Religion:
http://downloads.frc.org/EF/EF10B21.pdf
http://downloads.frc.org/EF/EF10B58.pdf
Rezension:
„Beziehung und Bildung in der kindlichen Entwicklung: Psychoanalytische Pädagogik als kritische Elementarpädagogik"
Von Thilo Maria Naumann
Thilo Maria Naumann, Dr. phil., Dipl.-Pol., ist Professor für Pädagogik am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt und verfügt über langjährige Praxiserfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt „Kindertageseinrichtungen". In der vorliegenden Publikation beschäftigt er sich mit der Frage, welche Beziehungsangebote und institutionellen Bedingungen Kindertageseinrichtungen zur Verfügung stellen müssen, um Kindern optimale Voraussetzungen zu bieten. Kindliche Entwicklung, Sozialisation in der Familie, Geschlechtersozialisation, Interkulturalität und Rassismus sind einige der Themen, mit denen sich der Autor auseinandersetzt. Möglichkeiten der Psychoanalytischen Pädagogik werden u. a. anhand von Fallbeispielen aufgezeigt. Der Autor plädiert für eine konzeptionelle Verankerung der Psychoanalytischen Pädagogik in Kindertageseinrichtungen zur Förderung der kindlichen Selbstbildung im erzieherischen Rahmen und prozessorientierter Beziehungsarbeit entsprechend den Gefühlen und Bedürfnissen der Kinder. Das Buch bietet interessante Aspekte und Impulse für die verantwortungsvolle und anspruchsvolle Arbeit in Kindertageseinrichtungen.
Psychsozial-Verlag, 2010, 200 Seiten, ISBN 978-3-8379-2041-3, € 23,60
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
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Institut für Ehe und Familie (IEF)
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
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Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat