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Inhalt überspringenNewsletter 06/2010
Zur Erinnerung:Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks
Das nächste Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks findet am Donnerstag, dem 18. Februar 2010, von 08.45 bis 10.00 Uhr, im Café Schottenring, 1010 Wien, Schottenring 19, statt.
Prim. Prof. Dr. Johannes Bonelli, Direktor des Institutes für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) und Arzt für Innere Medizin, wird über die sogenannte „Pille danach" sprechen und diese aus dem wissenschaftlichen, pharmakologischen und moralisch-ethischen Blickwinkel betrachten.
Internethinweis: www.imabe.org , www.familiennetzwerk.at
Anmeldung erbeten an guenter.danhel@familiennetzwerk.at oder per SMS an +43 664 824 36 51
Neues Handbuch zur Ehevorbereitung vom Vatikan veröffentlicht
ROM, 11. Februar 2010 (ZENIT.org).-Kardinal Ennio Antonelli, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, stellte Papst Benedikt XVI. am Montag ein „Handbuch zur Ehevorbereitung" vor:
http://www.zenit.org/article-19804?l=german
Papst Benedikt XVI. verurteilt Kindesmissbrauch und betont die Bedeutung der Familie für das Kindeswohl
Vatikanstadt, 08.02.2010 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat eine Verletzung der Kinderrechte durch Kirchenmitglieder verurteilt.
In seiner Ansprache rief Benedikt XVI. auch zum unermüdlichen Einsatz für stabile und geordnete Familienverhältnisse auf.
Siehe: http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/30868.html
und http://www.kath.net/detail.php?id=25528
Menschenwürde bedingungslos schützen
Menschenwürde in der Wissenschaft bedingungslos schützen - dazu hat Papst Benedikt an diesem Samstag erneut aufgerufen, und zwar in seiner Ansprache vor der Päpstlichen Akademie für das Leben. Sie hält im Vatikan seit Donnerstag ihre Vollversammlung zum Thema Bioethik und Naturrecht ab. Das Naturrecht müsse der Bioethik als Grundlage dienen, führte Benedikt mit einem Verweis auf seine letzte Enzyklika „Caritas in veritate" aus:
http://www.kath.net/detail.php?id=25588
76 „Eingetragene Partnerschaften" im ersten Monat
Im Jänner 2010 haben 76 gleichgeschlechtliche Paare die neuen gesetzlichen Möglichkeiten genützt. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at: http://oesterreich.orf.at/stories/423184/
„Bundespräsidentenwahl und Menschenrechte"
Unter diesem Motto steht der nächste Jour-fixe der Paneuropabewegung mit Dipl.-Ing. Dr. Ulrich Habsburg-Lothringen. Im April dieses Jahres wird der Bundespräsident, das Staatsoberhaupt der Republik Österreich, neu gewählt. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gelten in Österreich die „Habsburgergesetze", die den Mitgliedern der Familie (und allen anderen Angehörigen eines regierenden oder ehemals regierenden Hauses) die Kandidatur für dieses Amt verbieten. Der Kärntner Lokalpolitiker (Gemeinderat für die Grünen in Wolfsberg) Ulrich Habsburg-Lothringen hat nun einen neuen Vorstoß gestartet, um diesen Anachronismus zu beseitigen. Damit er aber überhaupt vor das Höchstgericht ziehen kann, muss er die Kandidatur (die dann von der Wahlbehörde abgelehnt wird) versuchen. Beim Jour-fixe ist Gelegenheit, mit ihm über seine Motivation für diesen Kampf für die Menschenrechte und über seine politischen Ideen zu diskutieren.
Termin: Mittwoch, 24. Februar 2010, Beginn: 19.00 Uhr. Ort: „Hayek-Saal", 1010 Wien, Grünangergasse 1.
Anmeldung bis 22. Februar 2010 erforderlich: oesterreich@paneuropa.or.at
http://www.paneuropa.or.at/
„Wie erziehe ich meine Kinder heute richtig?"
Am Mittwoch, dem 17. März 2010, um 19.30 Uhr, hält die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves in Klagenfurt den Vortrag „Wie erziehe ich meine Kinder heute richtig?" (9020 Klagenfurt, Reichenbergerstr.8). Veranstalter sind die Evangelische Allianz in Kärnten und das Österreichische Familiennetzwerk (http://www.familiennetzwerk.at/ ).
Information und Anmeldung: Pfr. M.O. Heuchert m.o.heuchert@gmx.at
„sonnengelb 2010" - Urlaubsangebote des KFÖ
Auch heuer hält der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) wieder viele schöne Urlaubsangebote für Familien bereit:
http://www.familie.at/index.php?id=96&tx_ttnews[tt_news]=570&tx_ttnews[backPid]=69&cHash=e5cce34d7e
Elternbildung
Die Homepage www.eltern-bildung.at ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und bietet u. a. eine Übersicht über Weiterbildungsangebote, weiters kann ein Newsletter angefordert werden. Diesmal wird z. B. über Fragen der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuung durch Großeltern berichtet.
„Eltern zwischen Anspruch und Überforderung"
Die Studie, die dem Buch „Eltern zwischen Anspruch und Überforderung:
Erziehungswerte und Erziehungsverhalten im Kontext der Lebensbedingungen von Familien" zugrunde liegt, beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Elternschaft, Überforderung und erzieherischem Verhalten. Dabei werden unter anderem Diskrepanzen zwischen erzieherischen Ansprüchen und konkretem Handeln sowie das Ausmaß von Gewaltanwendung in der Erziehung erörtert.
Zudem wird auf den Einfluss sozialer und ökonomischer Rahmenbedingungen auf das Erziehungsverhalten eingegangen.
Doris Klepp, Sabine Buchebner-Ferstl, Markus Kaindl: Eltern zwischen Anspruch und Überforderung. Erziehungswerte und Erziehungsverhalten im Kontext der Lebensbedingungen von Familien.
Schriftenreihe des Österreichischen Instituts für Familienforschung der Universität Wien. Band 19. Wien, 2009. ISBN 978-3-940755-44-5
http://www.oif.ac.at/aktuell/aktuell_overview.asp?ID=169
Zum Schulunterricht gibt es keine Alternative
Anders als in Österreich, wo es die Möglichkeit des sogenannten „häuslichen Unterrichts" (im Sinne des Schulpflichtgesetzes) gibt, besteht diese Möglichkeit in Deutschland nicht. Ausgehend von einem konkreten Anlass meint der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, „Homeschooling verbaut Bildungschancen und fördert das Sektierertum". Die Überlegungen des Autors verdienen Beachtung - nicht zuletzt, weil auch hierzulande manche christliche (und andere) Eltern im „häuslichen Unterricht" eine erstrebenswerte Alternative zum öffentlichen Schulwesen sehen. Die kritischen Einwände von Josef Kraus verdienen es, ernst genommen zu werden.
Die Tagespost im Internet: http://www.die-tagespost.de/
Familienförderung in Vorarlberg
Bregenz (VLK) - Die soeben erschienene Neuauflage der Broschüre "Die cleveren Seiten für Familien" bietet in bewährter Weise einen Überblick aller Familienleistungen des Landes Vorarlberg und des Bundes. Zu den wesentlichen Zielen der darin angeführten Angebote gehören die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, familienfreundliche Strukturen in der Arbeitswelt sowie gute und zuverlässige Kinder- und Schülerbetreuungseinrichtungen.
http://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk.html?id=33178
„Gleiches Recht für beide"
Das Frauenreferat des Landes Vorarlberg hat die Broschüre "Gleiches Recht für beide", die alle rechtlich relevanten Informationen rund um Ehe und Lebensgemeinschaft enthält herausgegeben:
http://www.vorarlberg.at/pdf/if_sonder_100120.pdf
Seligsprechungsverfahren für Kaiserin Zita
Für die letzte österreichische Kaiserin läuft ein Seligsprechungsverfahren.
Die Erzdiözese Wien bittet um Hinweise zur Unterstützung des Anliegens der Seligsprechung.
Am 14. März 1989 starb Zita in Zizers in der Schweiz und wurde am 1. April nach einem feierlichen Requiem im Stephansdom in der Wiener Kapuzinergruft beigesetzt. Im Juni 2008 hatte die vatikanische Kongregation für Heilig- und Seligsprechungen ihre Zustimmung zur Eröffnung des Verfahrens für Zita gegeben. Ihr Ehemann Karl wurde im Oktober 2004 von Johannes Paul II. seliggesprochen.
Der Postulator des Seligsprechungsprozesses für Zita von Bourbon-Parma ist der Schweizer Priester Cyrille Debris (Rue de la Lenda 13, CH-1700 Fribourg, Telefon/Fax: +41-31-5500 822).
http://stephanscom.at/news/0/articles/2010/02/11/a18086/
Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn, wies anläßlich der Seligsprechung von Kaiser Karl im „Osservatore Romano" unter anderem auf dessen vorbildliches Ehe- und Familienleben hin:
http://www.emperor-charles.org/de/seligsprechung/seligsprechung-eines-politikers.html
Protest gegen mögliche Auszeichnung einer Abtreibungsklinik
Die Gynmed-Abtreibungsambulanz im Salzburger Landeskrankenhaus ist unter den Nominierten für den Troll-Borostyani-Frauenpreis. Katholische Gruppen protestieren dagegen:
http://salzburg.orf.at/stories/418754/
Auch Familienbischof DDr. Klaus Küng sprach sich - wie berichtet (http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/30650.html?SWS=a05b3056cbb97c92af5528f612b1d91f ) - für die Umsetzung „flankierender Maßnahmen" und die Einführung einer bis zu siebentägigen verpflichtenden Überlegungsfrist vor Durchführung einer Abtreibung aus. Weiters müssten Beratung gefördert und Ärzte verpflichtet werden darauf hinzuweisen. Auch statistische Erfassungen und Motivforschungen bei Abtreibung müssten endlich umgesetzt werden.
Hohe Zahl an Abtreibungen in Großbritannien
(Katholisches Magazin für Kirche und Kultur) Im vergangenen Jahr haben 5000 englische Mädchen und Frauen unter 20 Jahren abgetrieben, für die es bereits die zweite Abtreibung war. In der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen betragen die „Rückfälle" 15.000 Tötungen ungeborener Kinder:
http://www.katholisches.info/?p=6624
Neues von Statistik Austria
Geburtenzahlen 2009: http://www.statistik.at/web_de/presse/043594
Einbürgerungen 2009: http://www.statistik.at/web_de/presse/043560
Deutschland: ‚Manifest gegen den Linkstrend in der CDU‘
Als Reaktion auf die Berliner Erklärung der CDU vom 15. Januar 2010 haben konservative Mitglieder und ehemalige Mitglieder der CDU eine Initiative gegen den Linkstrend in der CDU gestartet. Diese Initiative fordert eine grundlegende politische Kurskorrektur und geistige Wende. Dabei werden auch Ehe- und Familie, Bildung sowie der Schutz des Lebens angesprochen. Mit einer Anzeigenkampagne starteten sie vor kurzem eine Aktion, mit der sie um Unterschriften für ihre Initiative werben. http://linkstrend-stoppen.de/fileadmin/erklaerung/manifest.pdf
Rezension:
„Krankes Geld - kranke Welt: Analyse und Therapie der globalen Depression" von Gregor Hochreiter
Mit milliardenschweren Rettungspaketen versuchen Regierungen und Zentralbanken seit geraumer Zeit gegen die Wirtschaftskrise vorzugehen. Doch diese Maßnahmen wirken nur aufschiebend und werden die Rezession zu einem späteren Zeitpunkt umso schärfen ausfallen lassen, argumentiert der Ökonom und Buchautor Mag. Gregor Hochreiter. Die Wurzel des Übels, so Hochreiter, liege in der beständigen Ausweitung der ungedeckten Geldmenge über den Kreditmarkt. In diesem soeben erschienenen Buch "Krankes Geld - Kranke Welt" beschreibt Hochreiter in für Laien verständlicher Sprache die ökonomischen Hintergründe und Dynamiken der Wirtschaftskrise und wie diese die privaten Ersparnisse und das Gemeinwohl bedrohen. Gestützt auf den Ansatz der „Wiener Schule der Ökonomie" (Ludwig von Mises, Friedrich A. von Hayek, Guido Hülsmann) legt Hochreiter dar, wie die Inflationierung zunächst einen Boom hervorruft, doch den Keim der Rezession von Beginn an in sich trägt. Der Autor beleuchtet auch die Hintergründe der weithin missverstanden „Großen Depression" der 30er Jahre. Er zeigt, wie mit den Methoden der „Wiener Schule", der dem Mainstream aus Keynesianismus und Monetarismus fundamental widerspricht, die Lösung ausgesehen hätte. Im letzten Teil begründet der Autor die erforderlichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die zur Überwindung der Wirtschaftskrise zu ergreifen sind; dazu gehört, die Krise nicht mit den Mitteln zu bekämpfen, die zur Ursache der Krise zählen. So weist der Autor abschließend auf die enge Verbindung zwischen den der Wirtschaftskrise zugrunde liegenden ökonomischen Scheinwerten und dem moralischen Werteverfall hin. Nicht nur im Umgang mit dem Geld begnügen wir uns mit Scheinwerten, weil Quantität statt Qualität die verkehrte Devise der Gegenwart lautet. Statt sich mit dem Schein zufrieden zu geben, sollten wir es wagen, die Ursachen aufzuzeigen. Dazu leistet die Analyse von Hochreiter einen unverzichtbaren Beitrag. In den USA hat bereits in einigen einflussreichen Kreisen dieses Umdenken eingesetzt. Es wäre zu wünschen, dass in Europa die Zusammenhänge erkannt werden und argumentativ um das richtige System gerungen wird.
Resch-Verlag, 2010, 264 Seiten, ISBN: 978-3-935197-94-6 € 20,50
Frühere Ausgaben des IEF-Newsletters sind online verfügbar.
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Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
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Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat