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Inhalt überspringenNewsletter / Einladung: "Vom Familialismus zum Myrdalismus? Familienpolitik als Streit um die richtige Sozialordnung"
E i n l a d u n g
zur
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
„V o m ‚ F a m i l i a l i s m u s ‘ z u m ‚ M y r d a l i s m u s ‘ ?
Familienpolitik als Streit um die richtige Sozialordnung
mit
S t e f a n F u c h s
am Dienstag, dem 1. Dezember 2009, um 18.00 Uhr (s. t., Ende ca. 20.00 Uhr),
im Institut für Ehe und Familie (IEF), Sitzungssaal,
1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin
Gesprächsleitung: Prof. Günter Danhel, Direktor des IEF
und Koordinator des Österreichischen Familiennetzwerks
Eine gemeinsame Veranstaltung des IEF
und des Österreichischen Familiennetzwerks
S t e f a n F u c h s
- Jahrgang 1981
- Diplom-Verwaltungswissenschafter
- promoviert derzeit in Bonn mit dem Thema "Defamilialisierung als Paradigmenwechsel in der (west)deutschen Sozialpolitik"
- Interessenschwerpunkte: Public Management und Regierungsorganisation, Sozialpolitik, Familiensoziologie und Bevölkerungsforschung
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V. (IDAF)
Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.:
Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat. Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).
Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. "Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft" (George Bernhard Shaw).
Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut" (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen mitgerissen, die Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben trotz aller Fehlentwicklungen, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.
Internethinweise: http://www.i-daf.org/1-0-Home.html , www.ief.at , www.familiennetzwerk.at
E i n t r i t t f r e i !
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis 30. November 2009 gebeten: IEF, Telephon 01/51 552/3651 (Mailbox), guenter.danhel@ief.at
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat