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Inhalt überspringenNewsletter 29/2009
Zur „Pille danach"
Ein Ende der "Schönrednerei" über die offensichtlich geplante Rezeptfreistellung der "Pille danach" forderte die Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien, RA Dr. Stephanie Merckens. Wörtlich sagte die Lebensschutzbeauftragte: "Wer sagt, die 'Pille danach' habe keine abtreibende Wirkung, geht davon aus, dass eine Schwangerschaft erst mit der Einnistung des Embryos beginnt. Wissenschaftlich ist aber klar, dass bereits ab Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein neuer Mensch entstanden ist". Wer verhindere, dass sich dieses neue menschliche Wesen in der Gebärmutter einnisten kann, beende dessen Leben, so Stephanie Merckens. Die Kirche aber stehe konsequent "auf der Seite des Lebens".
RA Dr. St. M. ist Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien und Mitglied des Beirats des Instituts für Ehe und Familie (IEF).
http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/29003.html
„Pille danach" - Petition gegen die Rezeptfreigabe
Die österreichischen Dözesanbischöfe DDr. Klaus Küng und Dr. Elmar Fischer und Weihbischof Dr. Andreas Laun haben im Internet eine Petition gegen die Rezeptfreigabe der „Pille danach" unter www.frauen-schuetzen.at gestartet. Sie weisen darin vor allem auch auf die gesundheitsschädigende Wirkung hin, wenn derart hohe Hormondosen unkontrolliert und womöglich immer wieder eingenommen werden.
familie.selbst.verständlich?
Ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) veranstaltet am 13. November 2009, von 09.00 bis 12.00 Uhr, in der Volksbank Wien, Schottenring 1, 1010 Wien, eine Tagung. Familienformen, Familienstrukturen, Entwicklung der Lebensform Familie von der Antike bis in die Gegenwart, Demographie und Zukunftsperspektiven sind Themen dieser Veranstaltung. Referent ist Mag. Rudolf Karl Schipfer (Österreichisches Institut für Familienforschung der Universität Wien.
Nähere Informationen:
http://www.familie.at/index.php?id=96&tx_ttnews[tt_news]=509&tx_ttnews[backPid]=69&cHash=5e7adf6fb9
„Dein Glaube hat dir geholfen" - Weiterbildungsveranstaltung des IEF
Am Montag, dem 30. November 2009, von 18.00 bis 21.00 Uhr, findet im Institut für Ehe und Familie (1010 Wien, Spiegelgasse 3/Mezzanin) die Weiterbildungsveranstaltung für Beraterinnen und Berater „Dein Glaube hat dir geholfen" statt. Referent ist Mag. Roman Tögel.
Was können Berater/innen von der Religion - gemeint ist hier „Religion" als Beziehung des Menschen zu „etwas Höherem" oder Absoluten - lernen?
Welche zusätzlichen und speziellen Ideen und Ressourcen stellt Religion für die Beratung bereit? Und inwiefern ist Religion/Religiosität und Spiritualität heilsam?
Gregory Bateson, einer der Gründerväter des Systemischen Denkens, sieht in der Religion einen starken Verbündeten im Kampf gegen die heute vorherrschende Ideologie von Materialismus und Naturwissenschaft, und schreibt sogar von einer „Notwendigkeit des Heiligen" sowie von einer neuen und dringend benötigten „Demut".
Folgende Themen werden besprochen:
* Megatrend Spiritualität? Ist Religion heute wieder im Trend? Versuch eines Überblickes.
* Jesus als Psychotherapeut?
* Religiosität und seelische Gesundheit.
* Gregory Bateson - Unterwegs zu einer neuen Theorie des Heiligen: Wie Gott ins Systemische Denken kommt; Gott als Psychotherapeut? Religion und Kontexterweiterung.
Methode: Vortrag mit Diskussion und Erfahrungsaustausch.
Anmeldung bis 16. November 2009 erbeten!
Kostenbeitrag: € 9,40 - € 30,00 (je nach TN-Zahl). Der vom BMWFJ angeführte Selbstbehalt von € 9,40 ist der Mindestbetrag, der sich erhöhen kann, wenn die vom Ressort angekauften Plätze auf mehrere anerkannte Berater/innen aufgeteilt werden.
Anmeldung: elisabeth.wieser-hoermann@ief.at
„Gemeinden gestalten den Lebensraum von Generationen"
Die SPES Familien-Akademie Schlierbach (OÖ) veranstaltet von 26. bis 27. November 2009 die „Familienpolitische Fachtagung 2009: Gemeinden gestalten den Lebensraum von Generationen".
Nähere Informationen (Programm und Anmeldung):
http://www.spes.co.at/uploads/Familie/Dokumente/spes09_einladung_familienpol_mail_kl.pdf http://www.spes.co.at/projektbereiche/familien-akademie/terminanfragensammlung/09-11-familienpol-fachtagung.html
„Der Wert des menschlichen Lebens im 21. Jahrhundert"
Von 26. bis 28. November 2009 findet in Wien die 13. Internationale Europakonferenz „Der Wert des menschlichen Lebens im 21. Jahrhundert oder Zu den Grenzen der menschlichen Verfügungsmacht" statt. Veranstalter sind die Europäischen Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft - EALIZ, das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und die Hanns-Seidel-Stiftung München.
Programm und Anmeldung:
http://www.ealiz.eu
20 Jahre Jugend für das Leben
Der Verein Jugend für das Leben beging kürzlich seinen „20. Geburtstag" mit einer Festmesse und einem anschließenden Festakt in den Linzer Redoutensälen. Zusammen mit über 200 Freunden und Gönnern wurde dieses Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass blickte man gemeinsam auf die Geschichte des Jugendvereins und wagte auch einen Ausblick auf die Zukunft. Die Festmesse anlässlich des Jubiläums wurde vom St. Pöltener Bischof DDr. Klaus Küng in der Linzer Karmelitenkirche zelebriert.
Link zur Predigt auf Gloria.tv: http://gloria.tv/?media=36908
http://youthforlife.net/
Neue Sekretäre für den Päpstlichen Rat für die Familie und für Iustitia et Pax
Vor kurzem hat Papst Benedikt XVI. neue Sekretäre für den Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax) und für den Päpstlichen Rat für die Familie ernannt. Sekretär des Päpstlichen Familien-Rates wird der französische Theologe Jean Laffitte:
http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/28836.html
Neues von Statistik Austria
Mikrozensus-Erhebung mit interessanten geschlechtsspezifischen Differenzierungen zu „Umweltbedingungen und Umweltverhalten 2007":
http://www.statistik.at/web_de/presse/042052
„Die klassische Familie - für den Staat am besten und billigsten"
Das deutsche Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V. (http://www.i-daf.org/ ) berichtet in seinem wöchentlich erscheinenden Newsletter, dass das klassische Familienmodell auch aus staatlicher Sicht die beste und kostengünstigste Familienform ist: http://www.i-daf.org/index.php?article_id=34
Kritische Stellungnahme zum Koalitionsvertrag der Deutschen Bundesregierung
Die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig Freifrau von Beverfoerde, hat zum Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung und dessen Auswirkung auf Familien Stellung genommen:
http://www.familien-schutz.de/?p=1003
Jahresbericht 2009 der Deutschen Gesellschaft für Drogen- und Drogensucht
Der jährliche Bericht zur Drogensituation in Deutschland wird für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erstellt und ist nun online verfügbar:
http://www.dbdd.de/content/view/90/97/
Bevölkerung Schweiz
Bei der Bekanntgabe der neuen Zahlen für die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz wurde in den Medien vor allem die absolute Zunahme um 108'400 auf neu 7,7 Mio. Personen hervorgehoben. Weniger Beachtung fanden weitere Kennzahlen, die aus familienpolitischer Sicht interessant sind. Die Zunahme der Zahl der Schweizer Bürger (6,032.141) um 0,7% beruhte bei fast gleich bleibender Einbürgerungszahl (44.365) im Vergleich zum Vorjahr auch auf einer Anzahl Geburten, die die Todesfälle überstieg und damit einen Geburtenüberschuss ergab. Dies war seit zehn Jahren nicht mehr der Fall. Im Jahr 2008 stiegen ausserdem nochmals die Zahlen der Heiraten um 3 Prozent und damit verbunden die Geburten (+2.197). Zum dritten Mal in Folge sank auch die Zahl der Scheidungen (19.613 Fälle) und ging um1,4% zurück. Die Alterung setzte sich dagegen weiter fort. Einerseits stieg der Anteil der 65-jährigen und älteren Personen 2008 auf 16,6%, anderseits sank der Anteil der unter 20-Jährigen weiter. Dass wieder mehr Paare heiraten und Kinder haben, ist vor diesem Hintergrund von Bedeutung.
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat