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Inhalt überspringenNewsletter 28/2009
"Ehe ist etwas anderes als eingetragene Partnerschaft"
"Familien-Bischof" Küng kritisiert neuen Gesetzentwurf über eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaften - Bestehende zivilrechtliche Bestimmungen würden ohnehin gleichgeschlechtlich orientierten Personen die nötigen Sicherheiten gewähren
03.11.2009
St. Pölten (KAP) Vor einer de facto-Gleichstellung der Rechtsinstituts der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft homosexueller Paare hat "Familien-Bischof" Klaus Küng gewarnt. Es sei anzunehmen, dass der neue Gesetzesentwurf des Justizministeriums versuche, "das bestehende Eherecht mit gewissen Anpassungen auf das neue Rechtsinstitut einer eingetragenen Partnerschaft homosexueller Paare zu übertragen", so Bischof Küng in einer Presseaussendung am Dienstag. Der "Familien-Bischof" äußerte grundsätzliche Kritik am Gesetzesvorhaben: "Prinzipiell halte ich eine eingetragene Partnerschaft homosexueller Paare weiterhin weder für angebracht noch für notwendig. Die bestehenden zivilrechtlichen Bestimmungen gewähren auch gleichgeschlechtlich orientierten Personen die nötigen Sicherheiten".
Die "Anpassung" des bestehenden Eherechts auf das neue Rechtsinstitut einer eingetragenen Partnerschaft sei jedoch ein "Fehler", so Küng weiter, da der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau bestimmte Rechte gebühren, die in ihrem Beitrag für die Gesellschaft wurzeln, etwa in der Sorge um Nachwuchs. Bei solchen Rechten handle es sich ausdrücklich "nicht um Privilegien", betonte der Bischof. Eine Übertragung dieser Rechte auf gleichgeschlechtliche Paare sei "ein falscher Weg, der zur Desorientierung beiträgt".
Zu begrüßen sei hingegen, dass der neue Entwurf offenbar keine Zeremonie für eingetragene Partnerschaften am Standesamt vorsieht. Es bleibe jedoch abzuwarten, "ob diese Regelung nicht in der Praxis umgangen werden wird". Zu begrüßen sei außerdem, dass der Entwurf homosexuellen Paaren kein Adoptionsrecht einräumt. Ein solches Recht wäre laut Küng "ein Verstoß der Gesellschaft gegenüber dem Kindeswohl, da Kinder für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung Vater und Mutter benötigen".
"Es geht um die Leistungen der Ehe"
Kritik kommt auch vom Direktor des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie" (IEF), Prof. Günter Danhel. Das Eherecht sei prinzipiell "kein taugliches Instrument, Benachteiligungen oder Diskriminierungen entgegenzuwirken", so Danhel im Gespräch mit "Kathpress. Denn das Eherecht fasse die besonderen Leistungen der Familien auf der Basis der Ehe zwischen Mann und Frau ins Auge und würdige sie rechtlich. Diese Leistungen könnten aber von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht erbracht werden. Dazu gehöre etwa der besondere Beitrag der Familien zum Fortbestand des Generationenvertrages.
Wörtlich sagte Danhel: "Wenn die Ehe zwischen Mann und Frau durch die Merkmale der wechselseitigen Ergänzung und die potenzielle oder realisierte Elternschaft charakterisiert wird, kann es logischerweise keine Ehe oder eheähnliche Gemeinschaft zwischen gleichgeschlechtlichen Personen geben".
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/29051.html?SWS=4bb914ee30fb688e79ba0559c94a141f
25 Jahre staatlich geförderte Ehe-, Familien- und Lebensberatung am Institut für Ehe und Familie (IEF)
Am 29. Oktober 2009 fand anlässlich des 25jährigen Bestehens der staatlich geförderten Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle am IEF ein Festakt statt.
Nach der Heiligen Messe in der Deutschordenskirche wurde im Club Stephansplatz 4 Rückschau auf die Tätigkeit des Beratungsdienstes gehalten und es wurde n auch Zukunftsperspektiven aufgezeigt.
Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Referent für Ehe, Familie und umfassenden Schutz des Lebens in der Österreichischen Bischofskonferenz, Vorsitzender des Beirats des Instituts für Ehe und Familie (IEF), würdigte die Tätigkeit des Beratungsdienstes:
http://stephanscom.at/news/0/articles/2009/10/30/a17556/
„Beziehung leben zwischen Ideal und Wirklichkeit"
Die alljährlich stattfindende Österreichische Pastoraltagung ist eine der größten kirchlichen Tagungen in Österreich und die bedeutendste für die Pastoral. Sie widmet sich stets auf vielfältige Art einem wichtigen pastoralen Thema, sodass aus Grundsatzüberlegungen konkrete pastorale Impulse entstehen, die jede/r dann an ihrem/seinem Ort verwirklichen kann. In ihrer Gestaltung und durch die vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten vermittelt die Österreichische Pastoraltagung eine Erfahrung von Kirche in Österreich, die auf diese Weise derzeit einzigartig ist. Die nächste Österreichische Pastoraltagung findet vom 7. bis 9. Jänner 2010 zum Thema „Beziehung leben zwischen Ideal und Wirklichkeit" wieder in Salzburg/St. Virgil statt.
Programm: http://www.pastoral.at/oept/OEPT_Programm_2010.pdf
Anmeldung: http://www.pastoral.at/fs_oepi.html
„Ambivalenzen der Biowissenschaften"
Unter diesem Motto findet am 13. und 14. November 2009 die „Zweite internationale Hartheim Konferenz" in Oberösterreich statt. Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim ist eine Stätte des Gedenkens an die Opfer der NS-Euthanasiemorde und der historischen Forschung sowie ein Ort der Reflexion und Diskussion gegenwärtiger Entwicklungen, die menschliches Leben einer Bewertung unterziehen wollen.
Information und Anmeldung: http://www.schloss-hartheim.at/redsyspix/download/Einladungsfolder%20IHK%20091.pdf
http://www.schloss-hartheim.at/index.asp?peco=&Seite=550&UID=&Lg=1&Cy=1
Bioethikkommission im Bundeskanzleramt
Die neue Zusammensetzung der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt ist im Internet einsehbar:
http://www.bundeskanzleramt.at/site/6742/default.aspx
http://www.bundeskanzleramt.at/site/3455/Default.aspx
Wird Europa zur „behindertenfreien" Zone?
Wien (KAP 20.10.09) Vor den Gefahren der Pränataldiagnostik hat die stellvertretende Geschäftsführerin des katholischen "Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik" (Imabe), Susanne Kummer, gewarnt. Die Diagnose "behindert" ende in den meisten Fällen mit einer Abtreibung. Europa könne auf diese Weise zur "behindertenfreien" Zone werden:
http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/28768.html
Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung von Christen im Vorderen Orient
In zahlreichen Ländern dieser Welt - so auch im Vorderen Orient - ist es um die Religionsfreiheit schlecht bestellt und es werden Christen auf Grund ihres Glaubens unterdrückt, diskriminiert und verfolgt. Österreich setzt sich weltweit gegen Verletzungen der Glaubens- und Gewissensfreiheit und für die Durchsetzung der Religionsfreiheit insbesondere für Christen ein. Vertreter von NGOs berichten über die aktuelle Lage der Christen im Vorderen Orient, eine prominent besetzte Diskussionsrunde erörtert, wie die Einhaltung und Durchsetzung der Religionsfreiheit und Religionsausübungsfreiheit im Rahmen der internationalen Menschenrechtsarbeit vor allem auf europäischer Ebene eingehalten und durchgesetzt werden können. Eine Veranstaltung der Politischen Akademie (1120 Wien, Tivoligasse 73) am Mittwoch, dem 18. November 2009, um 19.00 Uhr.
Podium:
Prof. Mag.theol. Dr. Jur. Emanuel Aydin, Chorepiskopos der syrisch-orthodoxen Kirche in Österreich
Pater Athananaslos Henein, Vorsitzender der Koptischen Gemeinde in Griechenland
Univ. Prof. Dr. phil. Efrem Yildiz, Lehrstuhlinhaber für Altphilologie an der Universität Salamanca
Dr. Antonia Rados, Reporterin bei RTL, Buchautorin
Moderation: Dr. Andreas Unterberger, Journalist
Anmeldung: http://www.polak.at/index.php?id=15923&detail=2&id_events=297
Apostelgeschichte 2010
Vor kurzem fand die erste Diözesanversammlung zur Einleitung des Prozesses Apostelgeschichte (APG) 2010 in Wien statt. Im und um den Stephansdom trafen sich Delegierte zum Austausch, Gebet und Miteinander.
Nähere Informationen und Material zu der vom Wiener Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn initiierten Aktion: http://www.apg2010.at/apg2010/0
Beste Rahmenbedingungen für die Familie
Eine Abordnung des Österreichischen Familiennetzwerkes, mit Mag. Andreas Henckel-Donnersmarck, Theodor Hippel und Gudrun Kattnig an der Spitze, wurde am 20. Oktober 2009 von Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Amt der Kärntner Landesregierung empfangen. Hippel überreichte dem Landeshauptmann einen Brief, der von 660 Personen unterzeichnet wurde. In ihm wird die Wahlfreiheit der Eltern, ob sie ihre Kinder in eine Kinderkrippe oder in einen Kindergarten geben oder nicht, ebenso gefordert wie eine finanzielle Abgeltung für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Weitere Informationen:
http://www.ktn.gv.at/42124_DE-MEDIEN-News.?newsid=13653&backtrack=42124
Fachtagung zum Monitor Familienforschung
"Wie wird Deutschland familienfreundlich?", "Wie sichern wir das Wohlbefinden der Kinder?", "Wie können Eltern wirksam entlastetet werden?" Diese Fragen stehen im Zentrum einer Fachtagung, die am 24. und 25. November in Stuttgart-Hohenheim stattfindet. Herausgeber und Redaktion des BMFSFJ "Monitors Familienforschung" laden zu einer Fachtagung ein. Das Bundesfamilienministerium, die FaFo Baden-Württemberg sowie die ausrichtende Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart verbinden damit das Ziel, Themen bzw. zentrale Erkenntnisse aus insbesondere den Monitoren 14 und 18 vertiefend zu diskutieren. Damit Familienfreundlichkeit in Deutschland ein verlässliches Markenzeichen wird, ist arbeitsteiliges Engagement auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene notwendig. Nur wenn alle zusammenarbeiten - Politik, Wirtschaft, Verbände und andere Institutionen - wird es gelingen, die Lebensbedingungen von Familien nachhaltig zu verbessern. Termin: 24. und 25. November 2009, 09.00 Uhr; Ort: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Hohenheim, Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart.
Einladung: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Newsletter/Monitor-Familienforschung/2009-EinladungMonitortagung/Medien/einladung-monitortagung,property=pdfbereich=,sprache=de,rwb=true.pdf
„Junge Eltern nicht einseitig lenken"
In der Rubrik „Fremde Federn" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. Oktober 2009 erschien ein familienpolitisch äußerst bemerkenswerter Text von Christine Haderthauer, der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen: http://www.stmas.bayern.de/sozialpolitik/faz-0910.htm . Die Verfasserin wurde am 21. Oktober 2009 auch von der Tageszeitung „Die Welt" interviewt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article4912469/Haderthauer-kaempft-fuer-die-Betreuung-zu-Hause.html
Geburtenverhalten in Baden Württemberg
Die ausländische Bevölkerung in Baden-Württemberg hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten eine wesentliche Rolle für die demografische Entwicklung im Lande gespielt. Rund ein Drittel des Bevölkerungswachstums seit 1952 geht per saldo auf sie zurück - nicht nur durch Zuwanderungen, sondern auch durch Familiengründungen. Dabei nähert sich im Ergebnis einer vieljährigen Entwicklung das Geburtenverhalten ausländischer Frauen dem der deutschen mehr und mehr an.
http://www.familienfreundliche-kommune.de/FFKom/Aktuelles/detail.asp?20091023.2.xml
Krippenkinder als besser Schüler - zerstörte Illusion
Ein Forscherteam um Andrea Lanfranchi von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich verglich in einer Studie Kinder, die vor der Kindergartenzeit entweder ausschliesslich zu Hause bei den Eltern aufwuchsen oder aber einen Teil ihrer Zeit in einer Krippe, einer Spielgruppe oder in einer Tagesfamilie verbrachten. Die Studie sollte eigentlich belegen, dass sich die frühe familienexterne Betreuung nachhaltig positiv auf den Schulerfolg auswirkt. Doch das Resultat fiel anders als erwartet aus.
(SSF/PD/im.) Eine erste Untersuchung hatte ergeben, dass die familienergänzend betreuten Kinder beim Schuleintritt weiter entwickelt waren: Die Lehrerinnen und Lehrer beurteilten ihre sprachlichen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten klar besser als jene von Kindern, die ganz im Kreis der eigenen Familie aufgewachsen waren.
Nun haben Lanfranchi und sein Team untersucht, ob dieser positive Effekt im Lauf der Schulzeit anhält oder nicht. Dabei zeigte sich, dass die familienergänzende Betreuung nicht mehr viel zum Schulerfolg beitrug. Viel wichtiger waren andere Faktoren, insbesondere die Lernziele der Eltern: Wenn sie für ihre Kinder mehr als einen Sekundarschul- oder Lehrabschluss anstreben, haben diese eine 12-mal höhere Schulerfolgs-Wahrscheinlichkeit.
Auch der Bildungshintergrund der Eltern und die Nationalität beeinflussen den nachhaltigen Erfolg in der Schule stark. Von den verschiedenen Betreuungsangeboten ausserhalb der Familie - vor und während der Schulzeit - scheint laut der Studie nur das Mitmachen des Kindes in einem Freizeitverein (Jugendgruppe, Sport, Musik) den Schulerfolg positiv zu beeinflussen.
Lanfranchi konstatiert jetzt, dass allein der Krippenbesuch für den Schulerfolg nicht genüge, insbesondere bei Kindern aus bildungsfernem Milieu. „Da waren wir reichlich naiv mit unserem Glauben an die Kindertagesstätten als Allheilmitttel für die Chancengleichheit", gesteht der Forscher. Der Krippenbesuch sei offenbar keine Garantie für die Kompensation von Entwicklungsproblemen.
Bei der Förderung von Kindern aus der Unterschicht, insbesondere Immigranten aus bildungsfernen Kulturen, will Lanfranchi daher möglichst gleich nach der Geburt beginnen. Dazu sollten zum Beispiel Mütterberaterinnen Hausbesuche bei den betroffenen Familien machen.
Ob die Betroffenen diese Hilfe eher als Einmischung in ihre privaten Angelegenheiten oder als Hilfe empfinden werden, wird sich in der Praxis zeigen. Die schulische und berufliche Integration von Migrantenkindern aus andern Kulturen wird so oder so eine Herausforderung bleiben, die neue Ideen erfordert.
Jeder hat die Chance glücklich zu werden
Zweites Buch vom Salzburger Erzbischof und Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak
SALZBURG (eds/wk - 23. 10. 2009) / „Das ist ein schier unendliches Thema", sagte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser gestern Abend bei der Präsentation des neuen Buches „Quellen des Glücks - Von der Kunst des guten Lebens" in der Kleinen Bibliotheksaula Salzburg. Er habe sich mit Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak auf die Suche gemacht, um an Vertrautes und an „alte Weisheiten" zu erinnern. „Glück heißt Ja sagen können zum Leben", brachte es der Erzbischof auf den Punkt.
Nach „Geben und Vergeben", das das Autorenduo Kothgasser/Sedmak 2008 herausbrachte, ist das im Tyrolia-Verlag aufgelegte Werk das zweite gemeinsame Produkt. „Geben und Vergeben" wurde mit dem Deutschen Preis für das Religiöse Buch des Monats Mai ausgezeichnet", berichtete Verlagsleiter Mag. Gottfried Kompatscher den rund 100 Zuhörern. So wie das erste Buch werde auch der neue Band zur Spiritualität im Alltag beitragen.
„Es gibt viele Quellen des Glücks", betonte Erzbischof Kothgasser, und erwähnte die Zeit der Stille, das Gebet, Gespräche, Spaziergänge, Begegnungen mit der Natur, Fasten und viele andere kleine Dinge des Alltags. Das Buch sei nach den Ordnungen des Lebens aufgebaut, „das fängt schon bei einer geglückten Kindheit an" und führe über das Gelingen des Wachsens, der Liebe, des Zusammenlebens, über gelebte Verantwortung bis zum Gelingen des Abschiednehmens. „Jeder Mensch ist einzigartig und hat einzigartige Chancen glücklich zu werden". Kothgasser zitierte Beispiele aus dem Leben von Don Johannes Bosco, der daraus Glück erlebte, weil er sein Leben in den Dienst der anderen stellte. „Alles Glück entspringt letztlich der einen Quelle, die nie versiegt", schloss der Erzbischof.
„Dankbarkeit ist eine große Quelle des Glücks", sagte Clemens Sedmak. Und wer sich bewusst sei, dass vieles im Leben nicht selbstverständlich ist, tue sich leichter. Der Seekirchner Wissenschafter erinnerte an den Kirchenlehrer Gregor von Nyssa, der im vierten Jahrhundert gelebt hatte. „Er hat auf die Bedeutung der rechten Trauer hingewiesen", erläuterte Sedmak: „Wenn du nicht traurig sein kannst, verbaust du dir den Weg zum Glück". Denn nur Trauernde könnten die Erfahrung des Trostes machen. Und in Bezug auf das Evangelium vom blinden Bartimäus, das am kommenden Sonntag in den Kirchen gelesen wird, wies der Buchautor darauf hin, dass der erste Schritt zum Glück sei hinzuhören. „Bartimäus hat auf das Glück gewartet, er hat Jesus gehört und sich dann aufgemacht". Um Glück zu finden müsse man oft einiges zurücklassen.
Alois Kothgasser/Clemens Sedmak: „Quellen des Glücks - Von der Kunst des guten Lebens", 152 Seiten, Tyrolia-Verlag, 14,95 Euro.
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
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Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat