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Inhalt überspringenNewsletter 26/2009
Christentum: leibfeindlich - leibfreundlich?
Ein „Währinger Kamingespräch" mit Univ. Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, TU Dresden, am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19.30 Uhr.
Veranstalter: Kulturzentrum Währing, Hasenauerstraße 29, 1180 Wien, Tel. 01/ 479 05 99,
Information und Anmeldung: kultur@waehring.or.at ,
Unkostenbeitrag: 8 € (Studenten: 5 €).
Die 68er-Revolution hatte Befreiung versprochen. Ein Blick auf die Spätlese der sexuellen Revolution zeigt jedoch bittere Früchte: Statt Love, Peace & Happiness herrscht heute eine tiefe Verunsicherung in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Sexualität ohne Bindung wird zum Konsumgut, körperbezogene Störungen und Suchtverhalten nehmen zu. Dem Christentum wurde nachgesagt, es sei leibfeindlich. Doch wie sieht tatsächlich die christliche Deutung des Leibes, der Sexualität und der Selbstannahme aus?
Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, geboren in Bayern, ist eine international bekannte Philosophin. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften in München und Heidelberg. Seit 1993 ist sie Inhaberin einer Professur für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden.
Österreichisches Familiennetzwerk: Familie und Medien
Das nächste Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks findet am Donnerstag, dem 12. November 2009, von 08.45 bis 10.00 Uhr, im Café Schottenring (Extrazimmer), 1010 Wien, Schottenring 19, statt. Das Thema des Treffens lautet „Familie & Medien". Als Impulsgeber und Gesprächspartner hat sich dankenswerterweise der Präsident der Vereinigung für Medienkultur, Herr Prof. MMag. Dr. Hans Högl, zur Verfügung gestellt.
Internethinweis: www.medienkultur.at
Anmeldung:
guenter.danhel@familiennetzwerk.at oder per SMS an +43 664 824 36 51
Natürliche Familienplanung (NFP)
Die nächste NFP-Gruppenberatung unter der Leitung von Frau Mag. Melanie Gaderer findet jeweils an einem Donnerstag von 19.00 bis 21.30 Uhr an folgenden Terminen im Institut für Ehe und Familie (IEF) statt: 12. und 26. November sowie 3. Dezember 2009. Darüber hinaus können jederzeit Einzeltermine für Beratungen (NFP, Kinderwunsch usw.) telefonisch vereinbart werden. Eine Anmeldung sowohl für Gruppen- als auch für Einzelberatungen ist unbedingt erforderlich.
Kontakt, Information und Anmeldung:
Mag. Silvia Zamecnik.
IEF, Fachbereich NFP, Telefon 01-515 52/3653, Fax 01-513 89 58,
E-Mail: silvia.zamecnik@ief.at
Päpstlicher Rat für die Familie
ROM, 30. September 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat Susanne Tiemann und Michaela Freifrau Heereman von Zuydtwyck zu Beraterinnen des Päpstlichen Rates für die Familie ernannt.
Dr. Susanne Tiemann, Jahrgang 1947, ist Professorin für Sozialrecht an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen in Köln. Die ehemalige Nationalratsabgeordnete war Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und Vorsitzende des Europaausschusses der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. mit Sitz in Köln. Sie ist Beraterin der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz.
Die Diplom-Theologin, Publizistin und Buchautorin Michaela Freifrau Heereman von Zuydtwyck, Jahrgang 1949, gehört dem Elternverein Nordrhein-Westfalen an. Die Mutter von sechs Kindern ist mit dem geschäftsführenden Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes verheiratet. Zu ihren bekanntesten Büchern gehört der Erziehungsratgeber „Zur Freiheit erziehen. Wie Kinder zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen werden".
http://www.zenit.org/article-18705?l=german
ROM, 9. Oktober 2009 (ZENIT.org).- Norbert und Renate Martin wurden von Papst Benedikt XVI. für weitere fünf Jahre zu Mitgliedern des „Päpstlichen Rates für die Familie" in Rom berufen. Das Ehepaar ist damit seit Gründung dieses Dikasteriums der Römischen Kurie durch Papst Johannes Paul II. im Jahre 1981 schon zum 6. Male in Folge ernannt worden.
Der „Päpstliche Rat für die Familie" war --wie auch das „Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie" an der Lateran-Universität- eine Frucht der Welt-Bischofssynode 1980, die unter dem Titel „Die Sendung von Ehe und Familie in der Welt von heute" weltweite Aufmerksamkeit erhielt und deren Schlussdokument „Familiaris consortio" bis heute die grundlegende Lehre der Kirche über Ehe und Familie darstellt.
Das Ehepaar Martin war seinerzeit von Papst Johannes Paul II. persönlich als Auditoren zu dieser Synode berufen worden. Sie sind international in der Familienpastoral tätig und haben zusammen zahlreiche Veröffentlichungen zu Familienfragen vorgelegt.
Vor kurzem gaben sie die 2. erweiterte und überarbeitete Auflage in deutscher Sprache der viel beachteten Mittwochskatechesen zur „Theologie des Leibes" von Papst Johannes Paul II. heraus. Ehepaar Martin gehört zum Schönstatt-Familienbund und war bis August diesen Jahres Mitglied der internationalen Leitung.
"Demografische Forschung aus Erster Hand"
Die Ausgabe 3/2009 ist seit kurzem online verfügbar. Themen der Ausgabe sind:
Gesellschaftliche Normen und soziale Netzwerke entscheidend. Erklärung des Kinderwunsches in Bulgarien.
Verlagern sich medizinische Ressourcen von Jung zu Alt? Demografische Trends und stationäre Behandlungsfälle bei Kindern und Jugendlichen.
Verbesserte medizinische Versorgung zahlt sich aus. Lebenserwartungen in Ost- und Westdeutschland haben sich schnell angenähert.
http://www.demografische-forschung.org/
Neues von Statistik Austria
Bevölkerungsprognose für 2030: http://www.statistik.at/web_de/presse/041690
Einkommen und Sparen der privaten Haushalte: http://www.statistik.at/web_de/presse/041710
Staatsverschuldung: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/index.html
http://www.statistik.at/web_de/presse/041497
Öffentliche Finanzen: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/index.html
http://www.statistik.at/web_de/presse/041498
Initiative „Frauen des 21. Jahrhunderts"
Vor kurzem wurde die Homepage http://initiative-f21.at/ online gestellt. Die Initiative „Frauen des 21. Jahrhunderts" setzt sich für die Anliegen und Wertschätzung von Frauen und Müttern in der Gesellschaft ein.
DJI Bulletin 3/2009
Die neueste Ausgabe des Bulletins des Deutschen Jugendinstitutes ist online verfügbar und enthält u. a. Berichte zu den Themen „Gesundheit" und „Familienleben auf Distanz": http://www.dji.de/bulletin/d_bull_d/bull87_d/DJIB_87.pdf
Werkstattgespräch zu „Generationenbeziehungen"
Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften hat kürzlich ein Werkstattgespräch zum Thema „Generationenbeziehungen" abgehalten und die Beiträge online gestellt: http://www.sagw.ch/de/sagw/veranstaltungen/sagw-agenda-2009/wsg6/wsg-dokumente.hrml
Schweizer Bundesrat verabschiedet Bericht zu Vereinbarkeit von Familie und Studium
Der vom Bundesrat verabschiedete Bericht macht deutlich, dass Studierende mit Kind(ern) stärker als die anderen Studierenden mit strukturellen und organisatorischen Fragen konfrontiert sind. Zudem unterbrechen sie das Studium tendenziell doppelt so häufig oder brechen es gar ab. Nicht alle Hochschulen und Fachbereiche zeigen Entgegenkommen bzw. Flexibilität bei der Studiengestaltung, wenn Studierende wegen Elternschaft das Studium unterbrechen bzw. wieder aufnehmen wollen. Die Vereinbarkeit von Studium und Kind hängt häufig von Spezialregelungen ab:
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=29273
Rezension:
„Befreiungsbewegung für Männer: Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie. Essays und Analysen"
Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla (Hrsg.)
Im Zeitalter des Feminismus ist der Anspruch auf Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit beider Geschlechter unbestritten. Folgerichtig treten nun auch Männer offen für ihre Interessen ein. Männerpolitik, Männergesundheit sind ebenso Themen dieser Publikation wie die Rolle des Mannes in der Familie und traditionelle Männlichkeit.
Paul-Hermann Gruner, geb. 1959, hat Politikwissenschaft, Neuere und Zeitgeschichte und Allgemeine Pädagogik studiert. Er ist als freier Journalist und bildender Künstler tätig. Eckhard Kuhla, geb. 1941, ist Strategieverantwortlicher in einem großen Mobilitätsunternehmen, freier Berater, Initiator von gesellschafts- und genderpolitischen Dialogen/Projekten und von kommunaler Männerarbeit und Kabarettist.
In informativen und ausführlichen Beiträgen kommen namhafte Wissenschaftler zu Wort und nehmen zur vielschichtigen Problematik Stellung.
Psychosozial-Verlag, 2009, 410 Seiten, ISBN 978-3-8379-2003-1, € 30,80
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
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Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat