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Inhalt überspringenNewsletter 20/2009
Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Ehe und Familie:
„Schutz vor Gewalt - Rechtliche Neuerungen im Bereich der Wegweisung und einstweiligen Verfügungen"
Am Montag, dem 14. September 2009, von 18.00 bis 21.00 Uhr, findet im Institut für Ehe und Familie (IEF), 1010 Wien, Spiegelgasse 3, eine weitere Fortbildungsveranstaltung für Beraterinnen und Berater statt.
Mit dem Zweiten Gewaltschutzgesetz, das seit 1.6.2009 in Geltung ist, wurden u. a. neue Gewaltschutzbestimmungen, insbesondere im Bereich der Wegweisung und der ‚Einstweiligen Verfügungen‘, beschlossen. Diese gesetzlichen Änderungen sind auch für die Arbeit in der Familienberatung relevant.
Bei der Fortbildung werden folgende Themen behandelt, wobei die Neuerungen in Hinblick auf die Praxis und auch bisherige relevante Fälle diskutiert werden können:
* Schutz vor Gewalt allgemein und insbesondere in der Familie - rechtliche Grundlagen
* Wegweisung und Einstweilige Verfügungen in diesem Bereich
* Rechtliche Bestimmungen zu "Stalking" und der neue Straftatbestand „fortgesetzte Gewaltausübung" (§ 107a und b Strafgesetzbuch)
* Opferschutzbestimmungen im Strafverfahren und Zivilverfahren (z. B. Prozessbegleitung, schonende Vernehmung)
Referentin ist Dr. Astrid Jedlicka-Niklas (Juristin im Verein NEUSTART, Familienberaterin im BG Floridsdorf und BG Leopoldstadt, eingetragene Mediatorin)
Kostenbeitrag: € 30,00 (für den Ankauf von Plätzen wurde beim BMWFJ angesucht)
Anmeldung: elisabeth.wieser-hoermann@ief.at
Internationales Symposium 2009 „Kindheit und Gesellschaft III."
Wie kann der weltweite gesellschaftliche Umbruch zum Wohl der Kinder und künftiger Generationen gut gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die dritte ‚Auflage‘ des internationalen Symposiums Kindheit und Gesellschaft, das von 22. bis 24. Oktober 2009 im Festspielhaus Bregenz stattfindet. Unter dem Titel „Freiheit? Gleichwürdigung. Partizipation" bringen 18 Experten aus zwölf Disziplinen und Kulturen ihre Theorien und Best-Practice-Beispiele zum Thema Kindheit und Gesellschaft miteinander in Austausch.
Nähere Informationen: http://www.weltderkinder.at/cms/
Fachtagung „Verletzung-Verbitterung-Vergebung am Samstag, 10.Oktober 2009
Programm:
09.30 Eröffnung
09:45 Die Traumatisierung. Nossrat Peseschkian, Wiesbaden
10:30 Die Verbitterung. Raphael M. Bonelli, Wien
14:00 Religiöses Coping & Resilienz. Sebastian Murken, Bad Kreuznach
14:45 Die psychotherapeutische Bedeutung der Vergebung. Walter Pieringer, Graz
16:45 Psychotherapie der Verbitterung: Weisheitstherapie. Michael Linden, Berlin
17:30 Verletzung - Verbitterung - Vergebung. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden
Information und Anmeldung: www.rpp2009.org
Tagungsort: Audi Max der TU Wien, Getreidemarkt 9, Chemiehochhaus, Stiege II, Erdgeschoß, 1060 Wien
„Ein Engel für dich" - Internetseite rund um die Taufe
Unter der Adresse www.ein-engel-für-dich.de bietet das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken neu eine Internetseite rund um die Taufe. Interessierte finden dort Hintergrundinformationen, den Ablauf einer Taufe, Vorschläge für Taufsprüche, Namen und Fürbitten.
Deutschland: Online-Kampagne für Familien
Das Bundesverfassungsgericht, Fachleute und Familienverbände verlangen seit Jahren, die systemrelevante Grösse "Kinderziehung" nicht nur bei der Rente, sondern bei allen umlagefinanzierten Altersicherungssystemen (also auch der Pflege- und Krankenversicherung) leistungsgerecht zur berücksichtigen. Die politische Resonanz darauf war bislang ernüchternd. Daher haben sich jetzt mehrere familienpolitische Organisationen und Institutionen zum "Aktionsbündnis Familie" zusammengeschlossen. Zum Auftakt startet das Bündnis seine "1. Online- Kampagne fuer Familien", um den Druck auf die die wahlkämpfenden Bundestagsparteien und die künftige Bundesregierung zu erhöhen: http://www.aktionsbuendnis-familie.de/
„Die Frau in der Mitte des Lebens"
Im Rahmen des gesamtösterreichischen Studientages für NFP-Beraterinnen und -berater findet am Freitag, dem 20. November 2009, um 18.00 Uhr, im Don Bosco Haus, 1130 Wien, St. Veitgasse 25, der öffentlich zugängliche Vortrag „Die Frau in der Mitte des Lebens" statt. Referent ist Dr. med. Siegfried Baur, Oberarzt der Ersten Universitätsfrauenklinik in München.
Nähere Informationen und Anmeldung: IEF, Fachbereich NFP, Mag. Silvia Zamecnik silvia.zamecnik@ief.at
Ausbildung von Beraterinnen und Beratern nach der Sympto-thermalen Methode der Natürlichen Familienberatung (NFP)
Im Jänner 2010 beginnt in Wien der vom Institut für Ehe und Familie (IEF) veranstaltete 21. Lehrgang für Beraterinnen und Berater nach der Sympto-thermalen Methode der Natürlichen Familienplanung (NFP).
Die Ausbildung erfolgt in sechs Blöcken (insgesamt 108 Stunden) und wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Bei positivem Prüfungsergebnis wird ein Zertifikat ausgestellt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend als Grundlage für eine Tätigkeit als Fachberaterin oder Fachberater in einer der 373 geförderten Familienberatungsstellen Österreichs anerkannt wird.
Nähere Informationen: NFP - Ausbildung von Berater/innen
Demografische Forschung aus Erster Hand
Dieser Informationsdienst wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock in Kooperation mit dem Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben.
Themen der aktuellen Ausgabe (2/2009) sind:
Nur Kind und Küche? Rollenklischee hat ausgedient. Ökonomische Situation für Kinderwunsch entscheidend.
Langes Leben und schlechteres Befinden - ein Paradox? Geschlechterunterschiede in der Mortalität bestehen selbst bei ähnlichen Gesundheitsverläufen.
Soziales Engagement hält Senioren geistig fit. Rückgang kognitiver Leistungen im Alter kann durch Training gebremst werden.
http://www.demografische-forschung.org/archiv/defo0902.pdf
Vielfalt der europäischen Familie - Tagungsband zum 3. Europäischen Fachkongress für Familienforschung
Der Sammelband beinhaltet die Referate und zeigt den aktuellen Stand der europäischen Familienforschung auf sowie die Vielgestaltigkeit der Familien in Europa. Dabei werden vier Themenbereiche exemplarisch vertieft:
- Familienbilder
- Geschlechtsrollen
- Globalisierung
- Familiale Entwicklungsverläufe
Der Tagungsband ist ab sofort beim Budrich Verlag zu beziehen und erscheint Ende 2009 auch in Englisch.
Kapella, Olaf/ Rille-Pfeffer, Christiane/ Rupp, Marina/ Schneider, Norbert F. (Hrsg.): Die Vielfalt der Familie. Tagungsband zum 3. Europäischen Fachkongress Familienforschung.
Verlag Barbara Budrich, 448 Seiten, ISBN 978-3-86649-252-3, € 48,00
Präsentation des „Instituts für Allgemeinwohl, Demographie und Familie" (Aviso)
Am 1. Dezember 2009 findet in Kooperation zwischen dem Institut für Ehe und Familie und dem Wiener Akademikerbund die Präsentation des „Instituts für Allgemeinwohl, Demographie und Familie" statt. Nähere Informationen folgen!
familyfair: Interview mit Wolfgang Bergmann über Selbstverletzungen von Jugendlichen
Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann beantwortet in einem Videointerview Fragen von Eva Herman zu Selbstverletzungen und Essstörungen. Neuerdings rechnet man bei 25 Prozent der 12- bis 16-Jährigen, dass sie von Störungen des so genannten "Körperselbstbildes" betroffen seien, so Bergmann: "Das sind blutige Angelegenheiten und keine Spielerei." Abgrundtiefe Verzweiflung herrsche in solchen Fällen vor. Selbstverletzungen werden nicht selten im Kollektiv begangen. Die Jugendlichen versuchen, ihren Körper zu spüren. Meist sind Bindungsstörungen die Ursache. Oft ist den frühen Kindesjahren das Urvertrauen in irgendeiner Form beeinträchtigt worden. Einen Grund dafür sieht Bergmann im Verlust der Großfamilie, in denen Großväter und Großmütter fehlen, die früher wichtigen positiven Einfluss auf die Kinder hatten. Ein zweiter Grund liegt in der Leistungserwartung und im Perfektionsdruck, dem das heutige Kind oft ausgesetzt ist. Die Kinder sind auf der Suche nach guten, alten Werten. Hauptmaßnahme der Politik müsste sein, die jungen Familien zu schützen, sagt Bergmann.
http://www.familyfair.de/familyfair.tv/videodirectlink/57-eva-herman-im-gesprach-mit-wolfgang-bergmann-uber-magersucht-und-selbstverletzung-von-jugendlichen/
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Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
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Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat