Hauptnavigation
Hauptnavigation überspringenInhalt
Inhalt überspringenNewsletter 19/2009
"Sexualisierung der Medien"
Das Forum Moraltheologie Mitteleuropa lädt ein zum Thema: „Sexualisierung der Medien und die Folgen: Antworten aus psychologischem und moraltheologischem Blickwinkel" vom 24. bis 27. August 2009 im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling.
Zielgruppen sind Theologen, Seelsorger, Multiplikatoren aus den Bereichen Schule und Kirche sowie katholische Psychologen.
Brennpunkte: Sexualisierung der Gesellschaft und ihre Auswirkungen. Die moraltheologische Sicht: Welche Richtlinien gibt die Kirche vor? Auswirkung der Pornografie auf Frauen, Männer und auf zwischenmenschlichen Beziehungen. Abhängigkeit und Sünde: Ab wann muss der Beichtstuhl durch die Arztpraxis ergänzt werden? Auswege aus der Pornographie. Auswege aus sozialer und kultureller Dekadenz.
Es referieren (u. a.) Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun (Salzburg), Prof. Dr. Maria Glasova (Bratislava), Prof. Dr. Josef Spindelböck (St. Pölten), Gabriele Kuby (München). Prof. Dr. Thomas Schirrmacher (Bonn), Dr. Dominik Batthyány (Wien), Philip Pöschl (Wien) und Pfarrer Christian Sieberer (Wien).
Genaues Programm, Fragen, Anmeldung: Dr. Gudrun Kugler, gudrun.kugler@kairos-pr.com
Diözese Linz verstärkt Bemühungen um Ehevorbereitung
Die Diözese Linz verstärkt ihre Bemühungen um eine bessere Ehevorbereitung und bildet neue Referentinnen und Referenten für Partnerkurse für Brautpaare aus. Vor kurzem endete der zweite Lehrgang mit acht Absolventinnen und Absolventen. Da ab 2011 in ganz Österreich nur noch Kurse im Mindestausmaß von einem ganzen Tag angeboten werden und diese anspruchsvollen Seminare mit maximal je zwölf Teilnehmerpaaren durchgeführt werden, benötigt die Diözese künftig Referent/innen für rund 200 bis 250 Kurse pro Jahr.
Bei den Ehevorbereitungskursen wird - ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmerpaare - das Leben in verlässlicher Beziehung mit aktivierenden Methoden in Einzel-, Paar-, Gruppen- und Plenumsarbeit reflektiert. Die theologischen, medizinischen und juristischen Informationen sind mit kommunikativen Elementen verknüpft.
Informationen zur Ehevorbereitung in der Diözese Linz und allgemeine Informationen rund um die Ehe: http://www.beziehungleben.at/
Sakramente: http://www.dioezese-linz.at/redsys/index.php?page_new=11900
„familyfair" - Webportal für Familienfragen
Auf http://www.familyfair.de/ wird über zahlreiche familienrelevante Themen informiert, außerdem besteht die Möglichkeit zur Kommunikation in Form von Foren, Blogs und Chats.
US-Psychologen: Religiöse Menschen haben klare Verhaltensrichtlinien
Ein religiöser Lebensstil verbessert die Selbstkontrolle. Davon sind Forscher der Universität von Miami (US-Bundesstaat Florida) überzeugt.
Die Psychologen Michael McCullough und Brian Willoughby haben Studien aus acht Jahrzehnten ausgewertet, die sich mit dem Einfluss von Religion auf das Verhalten beschäftigen, berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute" (Weinheim/Bergstraße) in ihrer Juli-Ausgabe. Fazit der Experten: Der Glaube eines Menschen gibt ihm klare Verhaltensrichtlinien vor. Diese motivierten, das eigene Verhalten aufmerksamer zu verfolgen unter der Maßgabe, dass eine göttliche Instanz zuschaue.
Gläubige bekämen weniger Probleme mit Alkohol- und Drogenmissbrauch und würden seltener kriminell, weil sie sich besser im Griff hätten. Nach den Erkenntnissen der Psychologen beeinflussen religiöse Rituale wie Gebet und Meditation jene Hirnregionen positiv, die Aufmerksamkeit, Selbstkontrolle und Emotionen steuern. Wer sein Ziel als „heilig" ansehe, verfolge dies tatkräftiger und folgerichtig effektiver.
Großbritannien: Renommierte katholische Adoptionsagentur muss schließen
Der Nachrichtendienst ZENIT meldet, dass eine der ältesten Adoptionsagenturen Englands ihren Dienst einstellt: Die Catholic Children's Society der Erzdiözese von Westminster (http://www.cathchild.org.uk/about/index.php ) gab bekannt, dass sie ihre Vermittlungstätigkeit beenden werde, da die neue britische Gesetzgebung, gleichgeschlechtlichen Paaren die Adoption von Kindern erlaubt:
http://www.zenit.org/article-18182?l=german
Eva Herman gerichtlich rehabilitiert
(idea.de) Der Axel-Springer-Verlag hat die Fernsehmoderatorin und Publizistin Eva Herman (Hamburg) zu Unrecht in die Nähe einer Sympathisantin der Familienpolitik der Nationalsozialisten gerückt. Das hat das Oberlandesgericht Köln am 28. Juli in einem Urteil festgestellt. Es sprach Frau Herman wegen schwerwiegender Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte 25.000 Euro Schmerzensgeld zu. Der Verlag darf Herman nicht weiter falsch zitieren, dass sie den Nationalsozialismus bezüglich der Wertschätzung der Mutter gutgeheißen habe. Der Verlag muss zudem öffentlich Hermans Äußerungen bei einer Pressekonferenz im September 2007 klarstellen. Die Auseinandersetzung geht auf die Berichterstattung des Hamburger Abendblatts, das zum Springer-Verlag gehört, über die Präsentation von Eva Hermans Buch „Das Prinzip Arche Noah" am 7. September 2007 zurück. Das Blatt hatte Herman im Blick auf die Politik des Dritten Reiches zitiert: „Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter." Nach Ansicht der Richter ist das Zitat falsch. Da es das öffentliche Ansehen Hermans massiv beschädigen könne, hätten die verantwortlichen Redakteure sich durch Nachfrage vergewissern müssen, ob die Aussage richtig sei. Gegen das Urteil wurde keine Revision zugelassen. Die Formulierung des Hamburger Abendblatts hatte für einen öffentlichen Skandal gesorgt und dazu geführt, dass Herman vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) gekündigt wurde. Mit einer Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber war Herman vor wenigen Monaten gescheitert. Nach einem früheren Urteil des Kölner Landgerichts durfte auch die zum Springer-Verlag gehörende Boulevardzeitung „Bild" sowie entsprechende Internetpublikationen Herman nicht als „dumme Kuh" bezeichnen. Diese Formulierung hatte Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner nach dem Rausschmiss der TV-Moderatorin aus einer Fernsehsendung in seiner Kolumne „Post von Wagner" verwendet. Link: www.eva-herman.de
"Kinder sind Zukunft"
Ideen für ein kinderfreundliches Österreich präsentiert ein neuer Sammelband aus der Reihe "Edition Academia" des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV). Experten aus Politik, Kirche, Zivilgesellschaft und Wirtschaft haben darin ihre Vorstellungen von einer kinder- und familienfreundlichen Politik vorgelegt. Unter den Autoren befinden sich - neben dem Präsidenten des Katholischen Familienverbandes Österreich, Prof. Dr. Clemens Steindl und der Leiterin des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung, Hofrätin DDr. Christine Mann - auch der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF) Prof. Günter Danhel. Ziel der Broschüre ist eine weitere Vernetzung der bereits bestehenden zahlreichen familienpolitischen Institutionen, betonte der gesellschaftspolitische Sprecher des ÖCV, Lukas Mandl, bei der Präsentation des Bandes Ende Juli in Wien. Der Sammelband stellt zugleich eine Konkretisierung des im Jahr 2007 von der Vollversammlung des ÖCV verabschiedeten familienpolitischen Grundsatzpapiers dar. Als konkrete Visionen enthält er etwa die Vision einer "political correctness" im Umgang mit Kindern. Kinder seien als Minderheit mit einer bislang schwachen Lobby nur allzu häufig Diskriminierungen in Politik, Medien und Werbung ausgesetzt, so Mandl. Das neue Buch ist gratis erhältlich unter academia@oecv.at ; Internettip: http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/27266.html
Gewinnspiel auf www.eltern-bildung.at
Wie genießen Sie die Sommertage mit Ihrer Familie? Schicken Sie Ihr originellstes, lustigstes oder bezauberndstes Familienfoto und gewinnen Sie tolle Preise wie etwa ein Wellness-Wochenende für die ganze Familie. Und so einfach geht´s: Foto an hotline@eltern-bildung.at senden und mit ein bisschen Glück wird Ihr Bild von unserer Fachjury zum Gewinnerfoto gekürt.
• 1. Preis: Ein Wochenende im Kinderhotel Hagleitner für die ganze Familie (2 Erwachsene und 2 Kinder).
• 2. Preis: Eine Übernachtung in der Therme Laa (2 Erwachsene und 2 Kinder).
• 3. Preis: Eine Familienkarte für den Tiergarten Schönbrunn.
• 4.-5. Preis: Eine Monatsration Carpe diem.
• 6. - 10. Preis: Je eine Carpe Diem Warenlieferung direkt nach Hause.
Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.eltern-bildung.at
Teilnahmeschluss ist der 31. August 2009.
Italiens Abgeordnete wollen UN-Moratorium gegen Abtreibungen
Das italienische Abgeordnetenhaus hat einen Antrag verabschiedet, mit dem die Regierung aufgerufen wird, sich bei der UNO für ein weltweites Moratorium gegen Abtreibung einzusetzen. Man solle sich dabei am Einsatz Italiens für ein weltweites Moratorium gegen Todesstrafe ein Beispiel nehmen, sagte der Präsident der christdemokratischen UDC, Prof. Rocco Buttiglione.
"Die UNO soll den Schwangerschaftsabbruch als Mittel zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums verurteilen und das Recht jeder Frau anerkennen, dass sie nicht zur Abtreibung gezwungen wird. Die Vereinten Nationen müssen das Lebensrecht der Ungeborenen anerkennen und Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftlichen und sozialen Ursachen des Schwangerschaftsabbruchs zu bekämpfen", betonte Buttiglione. Der Politiker und katholische Philosoph betonte seine Freude darüber, dass im italienischen Abgeordnetenhaus offensichtlich "alle der Meinung sind, dass die Abtreibung ein Übel ist". Es gebe Auffassungsunterschiede zwischen denen, die "für das Leben" und jenen, die "für die Entscheidungsmöglichkeit" sind. Jetzt sei es an der Zeit, gemeinsam gegen jene Kräfte aufzutreten, die weder das Recht auf Leben noch das Recht auf Entscheidung respektieren wollen. Buttiglione will einen ähnlichen Antrag, wie er ihn im italienischen Abgeordnetenhaus eingebracht hat, auch dem EU-Parlament vorlegen.
Der Vatikan unterstützt Buttigliones Pläne. Der Papst hatte kürzlich die Hoffnung geäußert, dass mit der UNO-Resolution für ein weltweites Moratorium gegen die Todesstrafe eine "öffentliche Debatte über die Heiligkeit des Lebens" gefördert wird. Ein Moratorium gegen die Abtreibung sollte der nächste Schritt sein. http://www.kathpress.at/content/site/nachrichten/database/27112.html
"Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien 2009"
Unter diesem Titel ist jüngst der „Monitor Familienforschung Nr. 17" vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht worden.
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Newsletter/Monitor-Familienforschung/2009-02/medien/monitor-2009-02,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
„Kritische Fragen zur Gender-Debatte"
Behandelt das Bulletin Br. 17 (1/2009) des deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft. Die Beiträge dieser Veröffentlichung sind von Peter Henrici (Meta-Anthropologie der Geschlechter), Melford E. Spiro (Gender und Gesellschaft), Christl R. Vonholdt (Die radikale Reformbewegung der Kibbuzfrauen) und Konstantin Mascher (Jungen sind anders - Mädchen auch). Internethinweis: http://www.dijg.de/aktuelles-bulletin.html
Medieninhaber und Herausgeber des Newsletters:
Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
A - 1010 Wien
Österreich
Tel.: +431 515 52 / 3658 (Sekretariat)
Fax: +431 513 89 58
Versand des Newsletters:
Christa Käsmayer
p. A. Institut für Ehe und Familie
Tel. +431 515 52 / 3658
Sie können unseren Newsletter jederzeit über unsere Homepage abbestellen (Telekommunikationsgesetz § 107, vom 1. 3. 2006).
Wir danken folgenden Institutionen für ihre Unterstützung im Jahr 2008:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Niederösterreichisches Familienreferat
Oberösterreichisches Familienreferat