Freitag 3. September 2010

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Forderungen des Österreichischen Familiennetzwerks

Seit September 2007 besteht das überparteiliche und überkonfessionelle Österreichische Familiennetzwerk. Das Ziel ist die Förderung und Stärkung von Ehe und Familie in der Gesellschaft - ein umfassend kinder- und familienfreundliches Österreich und Europa ist unsere Vision.


Österreichisches Familiennetzwerk

Forderungen an die neue Bundesregierung


(1) Frühestmögliche Entlastung der Familien durch Berücksichtigung der Familiengröße bei der Lohn- und Einkommensteuer (Steuerfreies Existenzminimum oder Familiensplitting)

(2) Abgeltung der durch Erziehung und Betreuung in der Familie erbrachten Leistungen in existenzsichernder Höhe

(3) Künftig regelmäßige Valorisierung aller öffentlichen Familienleistungen

(4) Effektive gesetzliche Interessenvertretung der Familien (analog zu den Pensionisten, vergleichbar den Sozialpartnern)

(5) Einführung eines Kinderwahlrechts

(6) Respektierung der Elternrechte (insbesondere der Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung sowie bei der Partnerschafts- und Sexualerziehung; kein verpflichtender Kindergarten)

(7) Förderung des Rechtes des Kindes auf beide Eltern (Vater und Mutter)

(8) Beibehaltung und Förderung der Ehe zwischen Mann und Frau als einzige als eigenes Rechtsinstitut anerkannte Lebensbeziehung zwischen nicht miteinander verwandten Menschen der grundsätzlich gleichen Generation (keine "Eingetragene Partnerschaft", keine "Homo-Ehe", kein eigenes Rechtsinstitut für partnerschaftliche Beziehungen zwischen Homosexuellen)

(9) Umfassender Schutz des Lebens (Beibehaltung des Verbots der Euthanasie, Abgehen von der „Kind als Schaden-Judikatur", tatsächliche Reduktion von Abtreibungen)

(10) Eigenständiges Familienministerium


Wien, am 14. Oktober 2008

Österreichisches Familiennetzwerk
www.familiennetzwerk.at

Koordination: Prof. Günter Danhel
p. Adr. Institut für Ehe und Familie (IEF)
1010 Wien, Spiegelgasse 3/8
Mobil-Telephon 0664 824 36 51
guenter.danhel@familiennetzwerk.at


http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081015_OTS0261&ch=politik

http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/21729.html?SWS=294baf2acd571ef0efd1ee893ec8d674



 



Grundlagen des Österreichischen Familiennetzwerks


Wer wir sind

Wir ergreifen die Initiative und bilden ein Netzwerk von in Österreich tätigen gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Organisationen und Einrichtungen, die mit Familien und für Familien arbeiten.
Auch die Mitarbeit und Unterstützung durch Einzelpersonen ist willkommen.

Das Familiennetzwerk stellt die entwicklungspsychologisch begründeten Bedürfnisse der Kinder und Gerechtigkeit für deren Eltern in der Solidarität der Generationen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Es geht uns um die Stärkung der Freiheit und Handlungskompetenz der Familien.

Wir agieren über Grenzen von Parteien und Konfessionen hinweg auf Basis eines christlich-humanistischen Menschenbildes sowie auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir stehen nicht in Konkurrenz zu den vielfältigen familienorientierten Initiativen, sondern wollen diese verstärken und zu gemeinsamen Aktivitäten zur Aufwertung der Familie und ihrer Leistungen im gesellschaftlichen Bewusstsein zusammenführen.

Mit Familiennetzwerken anderer Länder und ähnlichen Initiativen stehen wir in konstruktiver Zusammenarbeit.



Wovon wir überzeugt sind

Familie und Kinder sind das Wertvollste, was wir haben!

Die Wertschätzung der Familie entscheidet nicht nur über persönliches, individuelles Glück, sondern auch über den Zustand und die Zukunft der gesamten Gesellschaft. Kinder haben Recht auf umfassenden Schutz und Aufmerksamkeit.

Eine auf Familien basierende Gesellschaft ist glücklicher, zufriedener und stabiler. Geht es den Familien gut, geht es auch der Gesellschaft gut. Damit liegt es auch in der Verantwortung von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche, kinder- und familienfreundliche Strukturen zu schaffen.

Familien haben einen Anspruch auf eine gerechte Familienpolitik in allen Belangen.

Die Familie, die ihre Grundlage in der Ehe zwischen Mann und Frau hat und auf Kinder ausgerichtet ist, ist als gesellschaftliches Leitbild unersetzbar.

Die Erziehung der Kinder ist das Recht und die Pflicht der Eltern - andererseits haben Kinder ein Recht auf ihre Eltern.

Die Familie ist viel mehr als eine bloß juridische, soziale und ökonomische Einheit; sie bildet eine Gemeinschaft der Liebe und Solidarität und ist in einzigartiger Weise geeignet, kulturelle, ethische, soziale, geistige und religiöse Werte zu lehren und zu vermitteln. Daher ist die Familie Schule der Humanität und Fundament unserer Gesellschaft und Kultur.



(Einstimmig verabschiedet bei der "Strategietagung" am 26. Jänner 2008 am Sonntagberg/NÖ)

Forderungen des Österreichischen Familiennetzwerks


Seit September 2007 besteht das überparteiliche und überkonfessionelle Österreichische Familiennetzwerk.

Unser Ziel ist die Förderung und Stärkung von Ehe und Familie in der Gesellschaft - ein umfassend kinder- und familienfreundliches Österreich und Europa ist unsere Vision.

Anlässlich der bevorstehenden politischen Entscheidungen präsentieren wir unsere Forderungen und laden alle Menschen guten Willens ein, sich diesen Vorschlägen anzuschließen.

Von der Politik erwarten wir, ihre Verantwortung im Sinne einer umfassenden Generationengerechtigkeit wahrzunehmen.



1. Familie möglich machen


Familie zu leben entspricht einer tiefen Sehnsucht vieler Menschen.
In der Familie findet der Mensch Geborgenheit und Verwurzelung ebenso wie die Möglichkeit zu Entwicklung und Wachstum.
Familie zu leben erfordert persönliches Engagement, aber auch strukturelle Voraussetzungen.


Daher fordern wir

- die Ehe von Mann und Frau mit Kindern im Sinne eines gesellschaftliches Leitbild zu fördern und zu unterstützen

- die Ausrichtung aller gesetzlichen und administrativen Maßnahmen am Leitbild der Familie ("family mainstreaming")

- eine Politik, die gemeinsame Zeit für Familien möglich macht und Freiräume für Familien schafft


2. Familienleistungen anerkennen


Familien erbringen vielfältige Leistungen wie Erziehung, Betreuung und Pflege - im Interesse der gesamten Gesellschaft. Diese Leistungen repräsentieren auch einen großen volkswirtschaftlichen Wert. Zudem werden in der Familie soziale, praktische und geistige Fähigkeiten erworben.


Daher fordern wir

- eine bessere Wahrnehmung, Anerkennung und Abgeltung der Familienleistungen. Familienarbeit ist grundsätzlich der Erwerbsarbeit ebenbürtig und finanziell angemessen abzugelten.

- die Gewährleistung der Freiheit von Müttern und Vätern, individuelle Lebenskonzepte wählen zu können. Wir plädieren für eine kreative Neuordnung der Phasen von Erwerbs- und Familienarbeit im Sinne eines "nacheinander" statt einer kaum lebbaren Gleichzeitigkeit.

- die Schaffung einer echten Wahlfreiheit zwischen Eigen- und Fremdbetreuung. Zur Gewährleistung dieser Freiheit braucht es im Bereich der häuslichen Kinderbetreuung einen gerechten monetären Leistungsausgleich, im Bereich der außerhäuslichen Kinderbetreuung kindgerechte, altersadäquate und flexible Angebote. Institutionen der Fremdbetreuung dürfen durch einseitige Subventionierung nicht privilegiert werden.

- eine Bildungspolitik, welche die Elternverantwortung stärkt und die Eltern als die ersten und vorrangigen Erzieher ihrer Kinder anerkennt: weniger Staat - mehr Eltern


3. Gerechtigkeit für Familien


Familien haben - aufgrund ihrer Leistungen - Anspruch auf umfassende Gerechtigkeit. Familienpolitik bedeutet nicht Förderung oder Privilegierung, Familien sind auch keine "Almosenempfänger".


Daher fordern wir

- Steuerliche Gerechtigkeit für Familien (in der Einkommensteuer, eine bessere Berücksichtigung bei der der Umsatzsteuer, im Sozialversicherungsrecht u. s. w.)

- eine effektive politische Interessenvertretung der Familien

- ein Kinderwahlrecht, um den Interessen der Familien angemessenes Gewicht zu verleihen

4. Generationengerechtigkeit


Solidarität zwischen den Generationen erfordert als Voraussetzung Generationengerechtigkeit: Generationengerechtigkeit heißt: Jede Generation soll zumindest so viele Lebenschancen vorfinden wie die Generation vor ihr.


Daher fordern wir:

- die laufende Erstellung von Generationenbilanzen, um die unterschiedliche Verteilung von gesellschaftlichen Ressourcen auf die verschiedenen Generationen abzubilden - als Voraussetzung für die Schaffung von gerechten Verhältnissen zwischen den Generationen

- eine Neugestaltung der Lebensverdienstkurven

- die stärkere Berücksichtigung von Familien im Sozialversicherungsrecht, insbesondere im Pensionsversicherungsrecht

- einen umfassenden Schutz des Lebens als Ausdruck der Solidarität mit den noch nicht Geborenen und denen, die am natürlichen Ende ihres Lebens der Mitmenschlichkeit in besonderer Weise bedürfen.

(Erarbeitet im Juni/Juli 2008; Endredaktion: Prof. Günter Danhel, IEF)




Österreichisches Familiennetzwerk
per Adresse Institut für Ehe und Familie (IEF)
1010 Wien, Spiegelgasse 3/8

Telephon 0664 824 36 51
Telefax 01 513 89 58

Konto Nummer 164.178 beim Bankhaus Schelhammer & Schattera AG, BLZ 19190

guenter.danhel@familiennetzwerk.at

www.familiennetzwerk.at




Unterstützungserklärung



Herrn
Prof. Günter Danhel, DSA
Koordinator des ÖSTERREICHISCHEN FAMILIENNETZWERKS
p. Adr. Institut für Ehe und Familie (IEF)
Spiegelgasse 3/8
1010 Wien
(per Telefax: 01 513 89 58


Ich/Wir unterstütze/n die "Grundlagenerklärung" des


Ö S T E R R E I C H I S C H E N F A M I L I E N N E T Z W E R K S


(Eine Unterzeichnung bringt die Unterstützung der Ziele des Familiennetzwerks und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Netzwerk zum Ausdruck und verpflichtet weder in rechtlicher noch in finanzieller usw. Hinsicht!)

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(Name/n)

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(Bezeichnung der Einrichtung)

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(Adresse)

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(Telephon - Bitte Festnetz- und Mobil-Nummer/n angeben)

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(Telefax)

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(E-Mail)

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Ich stimme der EDV-gestützten Verarbeitung meiner Daten sowie der Zusendung von Informationsmaterial zu. Weiters stimme ich ausdrücklich der unentgeltlichen Veröffentlichung meiner Unterstützung inklusive Nennung meines Namens zu.

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