Freitag 3. September 2010

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Danhel: "Die Ehe ist keinesfalls ein Auslaufmodell"

Leiter des "Instituts für Ehe und Familie" im "Kathpress"-Gespräch über jüngste Zahlen der Statistik Austria - Im ersten Halbjahr 2010 um 5,9 Prozent mehr Trauungen als im gleichen Vorjahreszeitraum

Wien (KAP) Das erstes Halbjahr 2010 brachte einen deutlichen Anstieg bei den standesamtlichen Eheschließungen in Österreich. Laut den jüngst von der Statistik Austria bekanntgegebenen Zahlen gab es im ersten Halbjahr 2010 mit insgesamt 16.588 Trauungen um 5,9 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (Jänner bis Juni 2009: 15.665). Damit verstärkt sich der schon 2009 beobachtbare Trend steigender Heiratszahlen (plus 0,7 Prozent im Vergleich zu 2008). Für den Leiter des "Instituts für Ehe und Familie", Prof. Günter Danhel, "zeigen die Zahlen selbst bei einer vorsichtigen Interpretation, dass die Ehe keinesfalls ein Auslaufmodell ist".

 

Man könne zwar noch von keiner Trendumkehr sprechen, weil sich die aktuellen Zahlen innerhalb der statistischen Bandbreite befänden, so Danhel, aber: "Es scheint, dass sich die Zahl der Trauungen ähnlich wie die Zahl der Scheidungen anscheinend auf einem bestimmten Niveau stabilisiert haben". Möglicherweise zeige sich in den gestiegenen Trauungszahlen auch das Bedürfnis nach stabilen Beziehungen gerade angesichts großer Instabilitäten in Gesellschaft und Arbeitswelt, so Danhel am Montag im Gespräch mit "Kathpress".

 

Am deutlichsten fiel der Anstieg der Trauungen im Bundesland Wien (plus 7,5 Prozent) aus, gefolgt von Salzburg (plus 7,4 Prozent) und Oberösterreich (plus 7,1 Prozent); Kärnten ist das einzige Bundesland, das im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rückgang um 1,9 Prozent ein Minus aufweist.

 

429 eingetragene Partnerschaften

 

Von Jänner bis Juni 2010 haben - wie die Statistik Austria weiter bekanntgab - 429 gleichgeschlechtliche Paare von der seit Jahresbeginn bestehenden gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Partnerschaft bei den dafür zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden eintragen zu lassen.

 

Wie vorläufige Ergebnisse zeigen, überwiegen dabei männliche Paare, auf die rund zwei Drittel (67,4 Prozent) aller Partnerschaften entfallen. Die Hälfte (50,1 Prozent) aller eingetragenen Partnerschaften wurde in Wien begründet (absolut 215); es folgen Niederösterreich mit 67 (15,6 Prozent) und die Steiermark mit 47 (11 Prozent) eingetragenen Partnerschaften. Die Bundesländer Burgenland und Vorarlberg verzeichneten jeweils weniger als zehn eingetragene Partnerschaften.

 

In allen Bundesländern war die überwiegende Mehrheit der gleichgeschlechtlichen Paare männlich, nur in Tirol begründeten mehr weibliche als männliche Paare eine Partnerschaft.

 

http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/34360.html

 

 

Österreich

 

Die Zahl der standesamtlichen Trauungen ist im ersten Halbjahr 2010 deutlich gestiegen. Mit über 16.000 Trauungen hätten die Eheschließungen um knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen, so das Ergebnis der Statistik Austria. Die Ehe sei kein Auslaufmodell, erklärte der Leiter des Instituts für Ehe und Familie, Günter Danhel am Montag gegenüber kathpress. (kap)

 

http://www.radiovaticana.org/tedesco/newsted.htm

 

 

 



9. September 2010 - Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks

"Frauen: Mutterschaft und Erwerb"

Das erste Frühstückstreffen im Arbeitsjahr 2010/2011 findet am Donnerstag, dem 09. September 2010, von 08.45 bis 10.00 Uhr, statt. Zu Gast ist diesmal Frau Mag. Dr. Isabella Buber-Ennser vom Demographie-Institut der Oesterreichischen Akademie der Wissenschaften (http://www.oeaw.ac.at/vid/staff/staff_isabella_buber-ennser.shtml ), die unter anderem am jüngsten (Fünften) Österreichischen Familienbericht (http://www.bmwfj.gv.at/Familie/Familienforschung/Seiten/5Familienbericht.aspx ) mitgearbeitet hat, und die über das Thema „Frauen: Mutterschaft und Erwerbsarbeit" sprechen wird.

 

Bitte beachten: die Frühstückstreffen finden nunmehr im Parlaments-Restaurant, 1017 Wien, Reichsratstrasse 9/1. Stock (an der Rückseite des Parlaments-Hauptgebäudes, Ecke Stadiongasse, gelegen), statt. Telefon und Fax vor Ort: +43 1 40 110/2750 (Tel.) bzw. /2759 (Fax). Ein umfangreiches Frühstücksbuffet steht für einen obligatorischen Kostenbeitrag in der Höhe von € 7,50, die direkt beim Personal des Parlaments-Restaurants zu bezahlen sind, zur Verfügung.

http://maps.google.de/maps?q=parlamentsrestaurant%20reichsratstrasse%209&rlz=&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

 

Anmeldung aus organisatorischen Gründen (wegen des Frühstücksbuffets!) unbedingt bis spätestens 05. September erforderlich an guenter.danhel@familiennetzwerk.at  oder per SMS an +43 664 824 36 51.

 

Die nächsten Termine der Frühstückstreffen (jeweils donnerstags zwischen 8.45 und 11.00 Uhr im Parlaments-Restaurant): 14.10., 11.11. (mit WKO-Generalsekretärin Mag. Anna Hochhauser), und 09.12.2010 (mit ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl) - bitte vormerken!

Ein weiteres Frühstückstreffen findet am 17. Februar 2011 mit Frau Dr. Leibovici-Mühlberger statt.

Vorschläge für das Frühstückstreffen am 14.10.2010 und für weitere Treffen im nächsten Jahr sind willkommen.

 

 

 



Grundlagen des Österreichischen Familiennetzwerks

Netzwerk von in Österreich tätigen gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Organisationen und Einrichtungen, die mit Familien und für Familien arbeiten



Forderungen des Österreichischen Familiennetzwerks

Seit September 2007 besteht das überparteiliche und überkonfessionelle Österreichische Familiennetzwerk. Das Ziel ist die Förderung und Stärkung von Ehe und Familie in der Gesellschaft - ein umfassend kinder- und familienfreundliches Österreich und Europa ist unsere Vision.



Institut für Ehe und Familie (IEF) A - 1010 Wien, Spiegelgasse 3/8
Tel.: +43.1.515 52 - 3658 (Sekretariat) od. +43.1.515 52 - 3650 (Beratungsdienst)
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