Sonntag 20. April 2014

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Familienexperte Günter Danhel: Familienfreundlichkeit ist "soziale Frage des 21. Jahrhunderts"

 

KAP, 9.4.2014 - "Stabile Beziehungen, langfristig verlässliche Rahmenbedingungen, wirtschaftlicher Wohlstand und materielle Sicherheit auf Grundlage gesellschaftlicher Gerechtigkeit" führten in Summe laut Ansicht des Familienexperten und früheren Direktors des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, auch zu mehr Kindern. Als konkrete Schritte dahin schlug er u.a. die Sanierung des Familienlastenausgleichsfonds durch Übernahme fremder Lasten durch die Kranken- und Pensionsversicherungen, eine Steuerreform mit einem steuerfreien Existenzminimum für alle Familienangehörigen und eine Interessensvertretung für Familien nach dem Vorbild der Seniorenvertretung vor. Auch ein umfassender Lebensschutz - darunter Motivforschung und Statistik zu Abtreibungen - sei Teil der notwendigen Maßnahmen.

 

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Europäische Bürgerinitiative wird heute (1.4.) 2 Jahre alt

Von Gudrun Kugler

 

One of Us umsetzen!

 

Direktdemokratische Kinderkrankheiten: Die Europäische Bürgerinitiative wird heute (1.4.) 2 Jahre alt.

Ob die Befreiung eines Vergewaltigungsopfers aus Dubai oder die Absetzung von Markus Lanz: Petitionen häufen sich. Im Europarecht gibt es seit 1. April 2012 die europäische Bürgerinitiative (EBI).

Die bisher erfolgreichste EBI war „One of Us - der Embryo ist einer von uns" (1,74 Mio, das Quorum in 19 Ländern). Auf dem zweiten Platz folgt die EBI für ein Recht auf Wasser (1,66 Mio, Quorum in 13 Ländern). „One of Us" fordert die Europäische Kommission auf, keine Tätigkeiten mehr zu finanzieren, bei denen die Zerstörung von Embryonen Folge oder Voraussetzung ist, zum Beispiel in der Forschung.

 



Bioethikkommission: Fortpflanzungsmedizinrecht wird Schwerpunkt


Von IEF-Referentin Merckens mitgeleitete Arbeitsgruppe befasst sich u.a. mit VfGH-Entscheid zu Samenspenden auch für lesbische Paare sowie mit Präimplantationsdiagnostik (Artikel aus kathweb/26.3.)

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KAP, 26.3.2014 - Die "Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts" soll neben dem Sterben in Würde einer der Arbeitsschwerpunkte in der jetzt beginnenden Funktionsperiode der Bioethikkommission sein. Wie es in einer Aussendung über die konstituierende Sitzung des Fachgremiums am Montag hieß, soll diesem Themenbereich eine von vier Arbeitsgruppen gewidmet sein, die von den Juristinnen Christiane Wendehorst vom Wiener Institut für Zivilrecht und Stephanie Merckens vom kirchlichen Institut für Ehe und Familie (IEF) geleitet wird. Inhaltlich werde es um künstliche Befruchtung auch für gleichgeschlechtliche Paare und um Präimplantationsdiagnostik gehen, sagte Merckens am Dienstag gegenüber "Kathpress".


© Kathbild Rupprecht


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Dr. Stephanie Merckens als Mitglied der Bioethikkommission wiederbestellt

 

Am 25. März 2014 findet die konstituierende Sitzung der Bioethikkommission mit ihren neuen Mitgliedern statt. Neun der insgesamt 25 Fachleute sind neu in das Beratungsgremium gekommen, wobei in der konkreten Auswahl auf die Themen des Arbeitsprogramms der Bundesregierung, wie etwa das "Sterben in Würde" geachtet wurde.
In der Zusammensetzung der Leitung der seit 2001 bestehenden Bioethikkommission, die für jeweils drei Jahre bestellt wird, gab es keine Änderung.
Traditionell gehören dem Gremium Experten verschiedener Fachgebieten der Medizin, der Molekularbiologie und Genetik, der Rechtswissenschaften, Soziologie, Philosophie und Theologie an. So wurden u.a. Stephanie Merckens, Referentin für Bioethik und Lebensschutz am Institut für Ehe und Familie und der Moraltheologe Matthias Beck, Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben, als Mitglieder der Kommission wiederbestellt.

 

Die aktuelle Liste der Mitglieder ist auf der Homepage der Bioethikkommission - www.bundeskanzleramt.at/bioethik/  abrufbar.

 



Kritik an der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, mit der die Fremdsamenspende in vivo auch für lesbische Paare möglich sein soll


Der Österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hebt einige Bestimmungen des Fortpflanzungsmedizingesetzes auf, damit in Zukunft auch Frauen in lesbischer Partnerschaft eine Fremdsamenspende in vivo in Anspruch nehmen dürfen. (>>>Pressemitteilung des VfGH )
Eizellen dürfen zwar weiterhin nur jener Frau eingesetzt werden, von der sie stammen, aber Leihmutterschaft wird möglich, sofern die Leihmutter auch ihre Eizelle zu Verfügung stellt und ihr Kind dann zur Adoption frei gibt. Einzig die Vermittlung der Leihmütter bleibt verboten.


Kritisch ist anzumerken, dass sich der VfGH bei dieser Entscheidung lediglich auf die Sicht der Erwachsenen bezieht. Die Tatsache, dass jedes Kind genetisch einen Vater und eine Mutter hat, und das Recht des Kindes auf regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen, wird ausgeblendet. Medizinisch unterstützte Fortpflanzungstechniken waren als Unterstützung zur Fortpflanzung und dazu vorgesehen, um medizinische Probleme zu beheben, nicht um biologische Tatsachen aufzuheben. Heterosexuelle Paare und homosexuelle Paare sind im Bezug auf die Fortpflanzung nicht gleich. Während heterosexuelle Paare immer die Potentialität in sich haben, sich fortzupflanzen, ist es homosexuellen Paaren einfach unmöglich. Genauso unmöglich wie alleinstehenden Personen aus sich selbst heraus.
Entgegen der veröffentlichten Meinung leben auch heute noch über 75% der Unter-15 Jährigen bei ihren leiblichen Eltern. Die meisten Menschen, die in anderen Konstellationen leben, haben sich diese nicht von vornherein so gewünscht.


Das Urteil selbst öffnet das Fortpflanzungsrecht nicht für die Präimplantationsdiagnostik (PID). Allerdings fordern schon jetzt viele, die Reform dazu zu nutzen, auch die PID zu erlauben. Bei der PID werden bewusst Embryonen gezeugt, um sie auf genetische Eigenschaften/Defekte zu untersuchen und danach zu selektieren.




Bericht über die IEF / ITI - Tagung „Ehe als Entscheidung und Geschenk“ am 25.1.2014 in Trumau

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©Gediminis Dundulis (ITI)

                                                                     

 

Ein "Cuvée" aus Entscheidung und Geschenk

 

Die 3. Fachtagung des Instituts für Ehe und Familie (IEF) gemeinsam mit dem Internationalen Theologischen Institut (ITI) nahm vergangenen Samstag im Schloss Trumau/NÖ die "Ehe als Entscheidung und Geschenk" in den aktuellen Fokus.

 

Unter dem Ehrenschutz von Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn OP versammelten sich über 80 Personen aus Theologie und Pastoral sowie interessierte Laien, um von der abwechslungsreichen Auswahl renommierter Experten wie Prof. DDr. Matthias Beck von der Universität Wien, dem Ehepaar Dr. Michael und Barbara Prüller als Eltern von acht Kindern, Prof. Dr. Markus Riedenauer vom ITI bzw. Universität Wien oder Frau Elisabeth Wieser-Hörmann, Leiterin des Beratungsdienstes des IEF, interdisziplinäre Impulse und lebendige Inspirationen rund um den Prozess der Eheschließung zu erhalten.



Ausgewählte Vorträge der Tagung in Trumau



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